Erlebtes, Leben

Listig aber ein Schwächling

2 Comments 27 Mai 2008

Jetzt ist es 38 Tage her, dass ich eine Zigarette geraucht habe und es sollte eine kleine Zwischenbilanz gezogen werden.
Wie ich in meinem Beitrag: Nichtrauchen mit Klopftechnik ja schrieb, besuchte ich vor 38 Tagen ein Nichtraucherseminar bei Volker Kuhlhüser im Theaterpädagogischen Zentrum in Münster. Das Seminar hatte den Namen: „Glücklicher Nichtraucher“.

Bisher kann ich sagen, dass der Kursname nicht vollkommen aus der Luft gegriffen scheint, denn bisher bin ich tatsächlich ein glücklicher Nichtraucher.

Ganz wichtig zu erwähnen: „Ich bin jetzt nicht glücklicher als vorher“. Das war aber auch nicht mein Ziel, da ich auch als Raucher glücklich und zufrieden war, und das Rauchen aufhören wollte, weil ich Angst hatte, dass ich an Krebs erkranke. Wer schon mal mit an Krebs erkrankten Menschen zu tun hatte und vielleicht sogar miterlebt hat wie Menschen an Krebs sterben der kann das nachempfinden. Für jemanden, dem dieses Thema fern ist, ist Krebs nicht unbedingt ein bedrohliches Thema, weil er sich kein Bild davon machen kann.

Ich hatte bereits oft genug mit krebserkrankten Menschen zu tun, hatte die Möglichkeit mit Ihnen zu sprechen. Eine Patientin habe ich pflegerisch auf Ihrem letzen Weg zu Hause betreut. Sogenannte Nachtwachen als Zubrot zum eigentlichen Job. Die Nacht habe ich auf einem unbequemen Sofa im Zimmer der Patientin verbracht, und wenn nachts was anfiel (meistens Schleim absaugen oder Hilfe beim Toilettengang) wurde das erledigt.

Die Patientin war aber ein Einzelfall für mich, meistens hat es nur für einen kurzen Plausch auf dem Weg ins Krankenhaus gereicht, manchmal war aber aufgrund eines Tracheostomas kein adäquates Gespräch möglich. Genau das hat mir am meisten Angst gemacht. Das mir aufgrund eines Tumors mein Kehlkopf entfernt werden muss.

Aber auch wenn ich nicht unbedingt glücklicher bin als vorher, so habe ich zumindest weniger Angst als vorher, und ganz wichtig: „ich bin stolz auf mich!“ Versuche mit dem Rauchen aufzuhören hatte ich genug unternommen, und alle hielten höchstens 3 Tage an. So finde ich, dass ich nach 38 Tagen auch das Recht habe stolz zu sein.

Der Weg bisher

Wenn ich so zurückblicke muss ich mir ehrlich eingestehen, dass das Aufhören wirklich einfach ist. Man hat keine starken körperlichen Entzugserscheinungen wie Schmerz oder Krämpfe. Die wirklichen Schwierigkeiten hatte ich in den ersten 3-4 Tagen. Das war die Zeit, in der die psychische Abhängigkeit sich stark bemerkbar machte. Teilweise ging das Verlangen auf einer Suchtskala von 1-10 bis zur Spitze hoch, also bis auf 10. Das habe ich aber durch die Klopftechnik gut in den Griff bekommen.

Seitdem meldet sich das „Rauchmonster“ nur noch gelegentlich. Aber wenn es kommt, dann kommt es listig reingeschneit. Es erzählt dir Sachen wie „Na komm, eine kannst du ruhig rauchen.“ Oder „Hey Tobi! Lust auf ne Zigarette? Kannst ja nur mal ziehen, musst du ja nicht ganz rauchen!“. Also schon raffiniert. Aber raffiniert bedeutet nicht gleich stark.

Das Rauchmonster ist bisher vergleichbar mit einem kleinen nervigen Kind. Wenn man es ein bisschen länger ignoriert, dann langweilt es sich und spielt woanders!

Ich ersteche meine Schwester

Kritik, Leben

Ich ersteche meine Schwester

1 Comment 23 Mai 2008

Was für Schaltkreise müssen im Kopf miteinander verknüpft werden, um eine solche Entscheidung zu treffen? Ist das eine Fehlschaltung, wenn ein Mann der sich im Großen Maße gekränkt oder in seiner Ehre verletzt fühlt, als einzigen Befehl „Ersteche deine Schwester“ von seinem Gehirn mitgeteilt bekommt? Wenn ja, dann scheint es ein Serienfehler zu sein. Dann kann man nur hoffen, dass bei der Produktion ein Chargensystem geführt wurde, um die betroffenen Chargen zurück zu rufen. In der Hoffnung das Sie kommen!


Nach einem UN-Bericht von 2000 werden jährlich mindestens 5000 Mädchen und Frauen in 14 Ländern Opfer so genannter Ehrenmorde. Zu den Ländern mit den meisten Ehrenmorden gehören unter anderem: „Pakistan, Jordanien, Afghanistan, Irak, Libanon, Israel/Palästina und die Türkei.“

Wie kann das passieren?

Wenn man die religiösen Aspekte mal vollkommen auslassen möchte und sich nur auf die Lebensweise konzentriert, dann kommt man ein wenig dahinter. In einer Gesellschaft in denen Frauen nicht den Wert von normalen Menschen haben, sondern Männer eine vollkommen andere Gattung zu sein scheinen ist es anscheinend möglich eine derartige „Ehrverletzung“ auszulösen, dass der einzig logische Ausweg und die einzig mögliche Rettung in dem Mord der Schwester liegt.
Stellen Sie sich doch mal vor Sie leben in Pakistan in einem tierisch ländlich geprägten Umfeld. Alles um Sie herum ist von Männern geprägt. Frauen laufen verschleiert herum und haben mal so gar nix zu melden. Ihre Frau hat sich vollkommen unterzuordnen. Sie wurde ja nicht mal gefragt, ob Sie Sie heiraten möchte! Sie entscheiden wann Ihre Frau was macht, wann Sie reden darf und wann nicht. Wann Sie Ihnen Essen zu machen hat und wann Sie mit Ihr schlafen! Außerdem wird Ihre Männlichkeit und Ihr Ansehen natürlich in einem hohen Maße daran gemessen wie Sie Ihre Familie führen. Sie sind der Chef, der große Boss ‚Ihres Clans. Was Sie sagen ist Gesetz. Sollte Ihre Frau nicht auf Sie hören, oder sich entgegen den geltenden gesellschaftlichen Regeln verhalten, dann machen Sie sich vollkommen lächerlich. Sie werden zur Witzfigur des gesamten Dorfes. Nicht nur Sie, sondern Ihre ganze Familie ist ein Haufen von Schwächlingen, der es nicht mal fertig bringt eine „Frau“, also ein Wesen was ganz weit unter Ihnen steht zu führen. Sie tanzt Ihnen demonstrativ auf der Nase herum.

Das muss man wohl als Verletzung der Ehre verstehen.

Und wenn Sie nicht der Ehemann sind, sondern Sie sind der Sohn eines solchen „Weicheis“, Ihr Vater hat seine Tochter nicht im Griff. Ihre Schwester schminkt sich, geht feiern, zieht sich aufreizend an. Um es genauer zu beschreiben: „Ihre Schwester sieht aus wie eine Prostituierte!“ Bisher waren Sie immer der dicke Macker, alle Ihre Freunde und Bekannten respektierten Sie. Sie sind stark, sehen gut aus und Ihr Wort hat Gewicht. Aber die Sache mit Ihrer Schwester degradiert Sie zu einem absoluten Schwächling. Vielleicht bekommen Sie sogar mit wie über Ihren Vater geredet wird, er hat seine Familie nicht im Griff. Ihre Freunde machen sich jetzt schon über Sie selbst lustig. Machen anzügliche Witze über Ihre Schwester. Wenn das so weiter geht, sind Sie ein absoluter Niemand. Weniger Wert als eine Frau!


Was also tun?
Mal das Gehirn fragen!

Die telemedialen Freunde

Kultur, Leben, Religion

Die telemedialen Freunde

8 Comments 09 Mai 2008

Abends wenn Bernd das Brot und Spongebob sich von den Kindern verabschieden um ins Bett zu gehen, stellt der Kinderkanal KIKA den Sendebetrieb ein und übergibt an den Kanal Telemedial. Was auf den ersten Blick für 90% der Zuschauer, die zum ersten mal einschalten absurd bis massiv strange wirkt, sollte doch etwas genauer beleuchtet werden, da der Sender doch einige Anhänger zu binden weiß.

Thomas G. Hornauer moderiert fast jeden Abend, von 21:00 Uhr bis 02:00 – 03:00 Uhr die Sendung Orange Table. Die Namensgebung der Sendung beruht übrigends darauf, dass die Sendung an einem “orangenen Tisch” stattfindet. Thomas G. Hornauer hat Millionen verdient durch die Produktion von Pornoclips und deren Vertrieb an Fernsehsender, aber ebenso schnell scheint er dieses wieder verloren zu haben. So bettelt er quasi seine Zuschauer an einen “Impulsausgleich” (telemedialisch für: einen Anruf tätigen, der 10,00€ kostet) zu leisten. Im gleichen Atemzug beschimpft er alle “Heimlichgucker” (telemedialdeutsch für: Zuschauer die für die Leistung nicht bezahlen). Allein um das zu verstehen muss man schon tiefer in die Matrerie einblicken!

Das Konzept

Der Kanal Telemedial ist nach Willen von Thomas G. Hornauer ein Free-Pay-TV Sender. Ähnlich wie Premiere (Pay-TV) für seine Sendungen und Filme eine monatliche Gebühr verlangt, erhebt Thomas Hornauer für seine Sendung “Orange-Table” eine monatliche Gebühr.
Im Gegenteil zu Premiere verschlüsselt Thomas seinen Sender aber nicht, laut seiner Aussage übrigens weil das zu teuer für Ihn währe, sondern geht quasi in Vorleistung. Wie die Sache mit den Heimlichguckern im Realfall dann rechtlich aussieht währe sicherlich mal interessant herauszufinden. Vielleicht liest diesen Beitrag ja auch ein Jurist und kann darüber Klarheit verschaffen. Erschleichung von Leistungen???
Der Kanal Telemedial ist ein Teleshop und hat als solcher seine Sendelizenz.

Verkauft werden aber nicht materielle Güter, wie man es zuhauf kennt, sondern imaterielles Wirtschaftsgut. Genauer gesagt wird Bewusstseinserweiterung verkauft. Als Beispiel: “Sie verfolgen die Sendung und durch einen Satz, oder eine Handlung von Thomas, oder seinen Gästen, bekommen Sie eine neue Sichtweise auf Ihr Leben oder Sie erleben eine sonstwie geartete Bewusstseinserweiterung:” In diesem Fall, sind Sie in der Pflicht einen Impulsausgleich zu leisten. Sie haben Nutzen aus der Sendung gezogen und sollen dafür eine Gegenleistung erbringen. In diesem Fall einen 10,00€ teuren Telefonanruf. Das ist auch notwendig, damit das Konzept One-to-many aufgehen kann.
Da Thomas G. Hornauer nicht persönlich das deutschsprachige Europa (einer der meistgenannten Begriffe im KT) da sein kann, wurde das Konzept One-to-many eingeführt. Anrufer haben die Möglichkeit für 2.00€/Min. Live an den Orange Table durchgestellt zu werden um dort stellvertretend für alle mit einer ähnlich gearteten Stiuation sein Lebensproblem kund zu tun. Thomas G. Hornauer beantwortet sein Problem dann One to many, also wieder ebenfalls für alle anderen mit, die dann zur Finanzierung einen Impulsausgleich leisten. Klingt nach einem Konzept welches aufgeht? Tut es aber nicht, denn da sind die emotionalen Schnorrer, die Ihre Bewusstseinserweiterung erhalten und nicht dran denken, dann zu bezahlen.

Sinn oder Wahnsinn?

Wie oben bereits erwähnt wirkt die Sendung für die meisten, die diese Sendung zum ersten mal sehen, doch recht absurd. Sollten Sie aber knüppelhart sein macht die Sendung irgendwann Spaß und Sie gucken Sie gerne. Glauben Sie nicht? Ist aber so! Viele Anrufer die durchgeschaltet werden berichten, dass Sie sich erst über die Sendung kaputt gelacht haben, und später eine Abhängigkeit entwickelt haben. In den meisten Fällen eine Abhängigkeit die eher lustig als bedrohlich ist, weil sich die Zuschauer darauf freuen, welche blamable oder lustige Show Herr Hornauer wieder abliefert.
In einigen Fällen entwickelt sich aber auch eine “bedrohliche” Abhängigkeit. Das sind meistens Menschen, vor allen Frauen mit emotionalen Problemen, die sich nach spiritueller Führung sehnen. So gab es eine Sendung, in der eine Frau anrief die in einer finanziellen Krise steckt. Also Inkasso Unternehmen und Zwangsvollstreckung etc… Sie unterhielt sich ca. eine Stunde, dreizig Minuten mit Thomas G. Hornauer zum Preis von 2.00€/Min. also 90 x 2 sind ca. 180 € reine Gesprächszeit. Bevor Sie aber durchgeschaltet wurde, hing Sie 1 Stunde in der Warteschleife. Also 180€ + 120€ sind ca. 400,00€ Beratungskosten. Da freut sich doch der Ehemann und wundert sich nun nicht mehr über die finanzielle Krise. Als Thomas keine Lust mehr auf das Gespräch hatte, (90 Minuten spirituelles Gefasel sind definitiv anstrengend), würgte er Sie ab. Sie fragte ganz lieb ob Sie denn wieder anrufen würde. Thomas bejahte ganz anständig. Daraufhin sagte Sie, dass Sie Angst habe wieder in der Warteschleife zu hängen weil Sie dann wieder XXX € auf Ihrer Rechnung habe, worauf Thomas Sie anschrie, dass Sie doch selbst entschuld sei, wenn Sie so doof sei und dann nicht auflege.
(Gedächtnisprotokoll)

Nur Blödsinn?

Natürlich gibt es in dieser Sendung nicht nur Blödsinn, denn das würde wohl niemanden fesseln und dazu bringen Anrufe von 2.00 – 10.00 € zu tätigen. Von 9Live mal abgesehen, das ist ein Phänomen für sich. Es gibt teilweise wirklich nette Vergleiche um Dinge zu Visualisieren oder klarer zu machen.

Beispiel:
Es gab mal eine Sendung, in der eine Frau anrief und berichtete, dass das Leben so schwer für Sie sei. Alles währe gegen Sie und Sie sieht das Leben beinahe schon als eine unerträgliche Last.

manche Menschen bauen einen künstlich erzeugten Unterdruck auf. So kommt Ihnen der Druck, welcher der Normalzustand ist wie Überdruck vor. Es ist also kein wirklich existenter Druck da.

Thomas G. Hornauer (Gedächtnisprotokoll)


Beispiel:
Eine Frau ruft an und unterhält sich allgemein über Liebe. Das Sie Ihren Freund mal mehr und mal weniger liebt.

Die Liebe ist immer gleichstark. Es ändert sich nur der Blickwinkel mit dem man seinen Partner betrachtet. Liebe bleibt gleich. Der Blickwinkel ändert sich durch, verschiedene Erlebnisse (z.B. negativer Art) aber auch durch positive Erlebnisse. Man kann nur lieben oder nicht lieben, aber nicht mehr oder weniger lieben. (siehe Grafik)

Thomas G. Hornauer (Gedächtnisprotokoll)

Die Sache ist aber auch die:

Gibt man einem ungebildeten Schimpansen ein Mikrofon und lässt Ihn 5 Stunden moderieren werden definitiv 1-2 interessante Geschehnisse passieren.

Ist der Kanal Telemedial eine Sekte?

Nicht wirklich, aber die Arbeitsweise ähnelt sich schon in vielen Eckpunkten. Es gibt Parallelen, unter anderem auch mit Scientology, der katholischen Kirche, dem Buddhismus (beides keine Sekten) aber auch mit Staatsformen oder normalen Glaubensgemeinschaften wie der katholischen Kirche oder dem Buddhismus.

  • Es wurde z.B. eine eigene “Sprache” kreiert. Ähnlich wie bei Scientology wurden bereits existierende Begriffe neu in telemedialdeutsch übersetzt. (telemediale Freunde, Heimlichgucker, Spirit im Buisness etc…)
  • Es gibt eine eigene Zeitrechnung, die Telemedialzeit. Diese wird zwischendurch immer eingeblendet.
  • Wie ein eigenständiger Staat, hat Thomas G. Hornauer auch seine eigene Währung eingeführt. Die Deutschmarkt, die erste emotionale Währung mit der alle imateriellen Güter bezahlt werden sollen.
  • und natürlich der Größenwahn des Gurus!

Wie gehts weiter?

Die Zukunft des Kanals in der realen Welt ist eher Ungewiss, da die finanziellen Mittel nicht lange reichen werden um den Kanal zu finanzieren. Aber in der telemedialen Welt, geht der Sender steil bergauf.
Die Sendung startete ja sowieso als Geburt bzw. als Schwangerschaft. Kanal Telemedial war bis heute noch im Fötusstatus, soweit ich das verstanden habe. Erst gestern wurden die Siebenlinge geboren und ie Identitäten wurden bekannt gegeben.

  • Kind Nr.1: Die Wassermannzeitalter Kultur
  • Kind Nr.2: Spirit im Buisness
  • Kind Nr.3: kreative intuitive Kunst
  • Kind Nr.4: die Deutschmarkt
  • Kind Nr.5: telemediale Erlebnissschule
  • Kind Nr.6: Telemedialbibliothek
  • Kind Nr.7: Telemedialakademie

jetzt müssen die Kinder wachsen und dafür sind eine Menge Impuls- und Energieausgleiche nötig. Klingt unverständlich, dann schalten Sie mal ein: Hier klicken oder täglich ab 21:00Uhr auf dem Sendeplatz von KIKA.
in der realen Welt ist das Senderecht in Deutschland verloren, in Östereich soll es weiter gehen.

Die Sendedaten:

ASTRA digital: ASTRA analog:
Transponder: 108 Transponder: 49
Frequenz: 12551.50 MHz, vertical Frequenz: 10714.20 MHz, horizontal

Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, leisten Sie Ihren Impulsausgleich durch einen Shoppingausflug zu einem unserer Partner aus der Sidebar.

Interessante Blogs sind hier unter anderem: Telemedialwatch , Blaubarschbube, GottWeltKühlschrank

Kaninchen mit Radialislähmung

Erlebtes, Leben, Medizin

Kaninchen mit Radialislähmung

2 Comments 29 April 2008

Kaninchen sind erstmal Tiere die bloß gezüchtet wurden weil Sie lecker sind und man tolle Kleidung daraus fertigen kann, die auch noch wärmt. In Zeiten wo es keinen MC Donalds oder Supermarktketten gab waren Kaninchen eine tolle Sache. Man nahm auf langen Reisen einfach ein Kleingehege voller Kaninchen mit und konnte sich sicher sein, dass es genug zu Essen gibt. Ist klar, oder? Kaninchen haben einen außergewöhnlich ausgeprägten Geschlechtstrieb und sind von der Ernährung her auch eher anspruchslos. Gräser, Heu und natürlich Löwenzahn oder sonstige Kräuter fand man auch damals schon ausreichend und vor allem kostenlos an jeder Reiseroute.

Unter diesem Gesichtspunkt kommt die folgende Geschichte sicherlich etwas übertrieben daher, aber das Verhältnis vom Menschen zum Kaninchen hat sich seitdem etwas gebessert. Sicherlich findet man immer noch das eine oder andere hartgefrorene Kaninchen in Deutschlands Tiefkühltruhen. Aber in einer Zeit wo kaum noch jemand sein Essen selber erlegt, (was übrigens zu einem sprunghaften Anstieg der Vegetarierstatistik führen würde, wenn jeder das Essen, das er Essen möchte selber erlegen müsste) sind Kaninchen eher zu Haustieren geworden, die man knuddeln kann.

Also die Entscheidung steht. Man möchte ein Kaninchen und wie es der Zufall so will, muss man plötzlich gar keines mehr kaufen, sondern bekommt eines angeboten. Getreu dem Motto: „einem geschenktem Gau schaut man nicht ins Maul.“ Erteilt man eine Zusage ohne das Vieh vorher jemals gesehen zu haben. Immerhin, der Deal war: „Kaninchen mit Außengehege, Stall, Fresspötten, Heu, etc… für 0,00€“ Der Haken an der Sache war ertragbar, das Kaninchen war einfach: „Ich sag mal kackhäßlich!“ [siehe Bild]

Weil man aber eigentlich etwas knuddeliges, dropziges möchte und man durch Zufall in Internetforen oder Blogs gelesen hat, dass es beinahe schon an Tierquälerei grenzt ein Kaninchen alleine zu halten, ist die Entscheidung sich ein zweites zu holen nicht fern. Wir entschieden uns für ein Männchen, weil wir gehört haben, dass sich Männchen und Weibchen wohl besser vertragen. Also, in den nächsten Raifeisenmarkt und Kaninchen gekauft. Ein niedliches, putziges Kaninchen in braun mit Schlappohren. Jetzt konnte man endlich einem kleinen Wesen all die Liebe schenken, die man diesem hässlichen Kaninchen nicht geben konnte.

Aber, die süßen sind ja meistens die Problemfälle. So endeckten wir nach einigen Tagen, eine Wunde an dem Fell des Kaninchens. Es sah tumorartig aus und Wundwasser trat aus. Also irgendwie unschön aber nicht besorgniserregend.

Damit die beiden Ihren, wie ja schon beschrieben, ausgeprägten Sexualtrieb nicht auf unsere Kosten ausleben und weil wir keine Kondome in der Größe gefunden haben. Sollte der kleine niedliche kastriert werden. Eine Kastration unter Narkose beim Tierarzt kostet 50,00€. Ein Arbeitskollege machte mir den Vorschlag die Kastration kostenfrei bei seinem Bruder durchführen zu lassen, dieser würde die Eier des Kaninchens über den Rand eines Gullideckels legen, und dann den schweren Deckel fallen lassen, sodass Ihm die Eier abgekniffen werden. Wir entschieden uns schlussendlich trotzdem für den Tierarzt, da die Tumorwunde auch behandelt werden sollte. Ja, schlussendlich ist die Operation gut verlaufen und der Tumorknubbel wurde entfernt. Es waren Haare, die aus welchem Grund auch immer nach innen gewachsen sind. Eier gab es nicht abzukneifen, da der Tierarzt feststellte, dass es sich um ein Weibchen handelte. Der Name Findus bleibt trotzdem.

…Monate später

Dann kommt der Tag. Sie gehen hoch „In die Wohnung des Kaninchens“ (ich übertreibe etwas, aber das [die] Kaninchen haben ein eigenes Zimmer unter dem Dachstuhl) und sehen, dass das niedliche der beiden Kaninchen doch stark humpelt. Also wirklich gar nicht gut geht. Man guckt sich das ganze eine gewisse Zeit an, aber als Mensch mit einer ausgeprägten Empathie hält man die Situation einfach nicht lange aus. Vor allem dann nicht, wenn einem noch eine Frau, mit noch viel stärker ausgeprägter Empathie im „Nacken“ sitzt. Also Kaninchen eingepackt und zum Tierarzt damit. Die Diagnose kam prompt. Luxation der Patella evtl. durch einen Bänderriss. Der Bewegungsablauf des Kaninchens sah deshalb so jämmerlich aus, weil bei jedem Schritt die Kniescheibe dislozierte. Was auch schon mal Schmerzen machen kann. Aber der Tierarzt befand die Sache, Gott sei Dank, als ertragbar und verordnete erstmal: „abwarten“. Kosten: „5,00 € für die Untersuchung“

Wie kann sowas überhaupt passieren? Ich meine unser Kaninchen ist ja kein Extremsportler, der sich derart verletzen kann, dass seine Kniescheibe durch einen Riss der haltenden Bänder, Ihren Platz verlässt? Wir vermuten, dass er in seinem Käfig irgendwo hängen geblieben ist und da Kaninchen ja Fluchttiere sind, hat er wohl so stark gestrampelt, dass durch diese heftigen Bewegungen die Patellasehne gerissen ist. Aber der Tierarzt sollte recht behalten. Abwarten schien wohl die beste Therapie zu sein, denn der Zustand besserte sich erstmal soweit. Bis uns eines Tages auffiel, dass das Kaninchen auf den Vorderläufen auch sehr merkwürdig läuft. Bei genauerem hinsehen war zu erkennen, dass die linke Pfote immer angewinkelt blieb. [Siehe Skizze. ] Das Kaninchen läuft quasi permanent mit „der Handrückseite“. Entscheidung? Im Grunde klar, bevor ich den Hasen zum Bruder meines Arbeitskollegen gebe der ihn mit Schraubstock und Bunsenbrenner wieder gesund macht, kommt der kleine wieder zum Tierarzt.

Die Diagnose diesmal: Radialislähmung! Dieses Wort erkläre ich mal direkt hier. Der Nervus radialis ist der Nerv, der die Streckmuskulatur des Ellenbogens, der Handgelenke sowie der Finger innerviert. Vorstellbar wie bei einem Roboter kabel zum Motor des „Armes“ laufen. So laufen bei Säugetieren Nerven zu den einzelnen Muskeln. Das Ganze funktioniert wie bei einem Roboter über Stromimpulse. Wir dieses Kabel, der Nerv an irgendeiner Stelle unterbrochen, durch einen Riss oder sonstige Leitungstörungen, kann der Nerv dem Muskel nicht mehr sagen: „Streck dich!“ und die Pfote bleibt in hängender Stellung. Sie Grafik oben.

Jetzt wird die Sache schon etwas haariger, denn die Behandlung einer Radialislähmung besteht in der Regel in der Amputation der betroffenen Gliedmaße. Macht auch durchaus Sinn. Wenn ein Tier dauerhaft mit der Außenseite der Pfote läuft, wird die Haut dort in der Folge irgendwann „durchscheuern“. Ist klar, wenn Sie sich mal vorstellen sie würden immer auf den Händen laufen und dann noch mit der Handaußenseite auf dem Boden, würde es wohl nicht lange dauern, bis die Haut weg ist und Sie sich sozusagen das Innenleben mal angucken können.

Wir entschieden uns erstmal gegen eine Amputation. Aus folgendem Grund: (und hieraus soll auch ersichtlich werden, dass das nur für Kleintiere gelten kann. Nicht für Hunde oder Katzen mit Radialislähmung.) Wir wollten unser Kaninchen jetzt nur noch im Käfig halten und den Boden mit Streu und Baumwollteppich als Grundlage so weich wie nur möglich abpolstern um ein Wundlaufen zu vermeiden. Desweiteren begann ich mit den behindertengerechten Umbaumaßnahmen des Käfigs. Um jegliche Verletzungsgefahr auszuschließen und die ADLs (Activitys of daily Living) des Kaninchen so einfach wie möglich zu strukturieren. Diese Umbaumaßnahmen hielten sich erstmal in Grenzen. Das zu Hause des Kaninchens ist ein Doppelstall, also zwei Käfige, die nebeneinander stehen. Da diese Kleintierställe alle aus Wannen als Grundlage bestehen, musste der Hase bisher immer über eine Hürde von ca 15 cm springen. Das sollte jetzt ein Ende haben. Die erste Überlegung war eine Rampe, über die er laufen sollte, diese wurde von Ihm aber nicht genutzt. Schlussendlich habe ich die Wanne an den Randseiten einfach auf einer Breite von ca. 30 cm aufgeschnitten und so quasi eine Tür eingebaut, durch die er einfach durchgehen kann. Desweiteren musste nur noch der Boden rutschfest gemacht werden. Die erste Überlegung wurde mit Styropor umgesetzt, welches von den Kaninchen zeitnah zerstört wurde. Letztendlich wurde die Rutschfestigkeit durch Teppichbelag umgesetzt. Konsequenterweise hätte man nun die Toilette noch auf Bodennähe absenken müssen. Das währe aber meiner Meinung nach zu weit gegangen. Also küttelt das Kaninchen jetzt halt einfach auf den Boden.

Desweiteren wurde vom Tierarzt eine verhältnismäßig hohe Dosierung Kortikosterioide verabreicht. Soweit ich noch weis, meine ich es handelte sich um Prednisolon. Da man als Auslöser der Lähmung von einem Unfall ausgehen kann, wurde das Prednisolon direkt in den Oberarm des Kaninchens gespritzt, weil der Tierarzt davon ausging, dass die Lähmung auch durch eine starke Schwellung in diesem Bereich ausgehen könnte. Wenn auf einen Nerv Druck ausgeübt wird, z.B. durch eine Schwellung, kann das eine Lähmung auslösen. Die Kosten für diese Behandlung betrugen 20,00 €.

Da meine Freundin Physiotherapeutin ist, behandelte Sie das Kaninchen außerdem noch mit Physiotherapie. Die Theorie ist eigentlich klar: „Wenn man die gelähmte Pfote durch Durchbewegung oder Massage reizt, könnten die Nerven wieder lernen die entsprechenden Muskeln zu innervieren. Wenn Sie nicht vollständig durchtrennt sind“ Also bekam das Kaninchen von da an 2-3 mal täglich für ca. 15 Minuten Physiotherapie.

Flexion und Extension (passives Durchbewegen, siehe Bild)

Pfote auf weichen Untergrund klopfen (siehe Bild)

Das ganze immer im Wechsel. Kaninchen machen die ganze Prozedur in sitzender Haltung mit ausreichend Rückenhalt eigentlich gut mit.

Die Physiotherapie schlug wunderbar an, und nach ca. 2 Wochen strikter Physiotherapie, läuft Findus wieder auf allen seinen Beinen.

Dieser Bericht soll denen Mut machen die ebenfalls kranke Kaninchen zu Hause haben!

Warum gibts keine suizidalen Tiere?

Gehirnschmalz, Leben

Warum gibts keine suizidalen Tiere?

7 Comments 28 April 2008

Allein in Deutschland leben 7,8 Millionen Menschen, die eine Depression in Ihrer Krankenakte stehen haben. Das geht aus Daten den Max-Planck Institutes hervor. 7,8 Millionen Menschen oder genauer: 4,4% aller Männer und 13,5% aller Frauen. Von Tieren mit Depressionen in Deutschland hört man eher wenig. Wie kommt das? Ist bei Tieren eine Depression schwerer zu diagnostizieren als bei einem Menschen?

Mal eine Theorie. Was wäre wenn der Mensch sich viel zu schnell entwickelt? Also nicht das Heranwachsen vom Kind über den Jugendlichen bis er schließlich als Erwachsener gilt. Sondern die Entwicklung vom Wald- oder Buschmenschen zum jetzigen in Betoncontainern (..also Häusern) wohnender achso gebildeter Mensch.

Unser Körper hat es nicht geschafft, dieser schnellen Entwicklung zu folgen. Oder warum sollten uns in dieser Welt in der wir leben noch Haare vom Kopf wachsen. Was wollen wir heutzutage mit Weisheitszähnen und einem Appendix (Blindarm). Warum schüttet unser Körper Unmengen Adrenalin aus, wenn wir uns erschrecken. Damals machte das alles Sinn. Die Haare als Schutz, die Weisheitszähne als Ersatz und der Appendix aufgrund der Fremdstoffreichen Ernährung und wenn ein Löwe, Tiger oder sonstiges Raubtier uns erschreckt, dann können wir Adrenalin gut gebrauchen um zu kämpfen oder um wegzulaufen.

Wenn unser Körper es nicht geschafft hat, hat es unser Geist geschafft? Mal sehen, wir werden geboren und ab dem sechsten Lebensjahr fangen wir an zu lernen mit der Welt klarzukommen, oder sagen wir es anders. Man beginnt seine Ausbildung, um erfolgreich in dieser Welt zu leben. Damit man nicht untergeht. Damit man später Geld verdienen kann. Vom 6. Bis zum 16. Lebensjahr verbringen wir unsere Zeit in der Schule. Das sind 10 Jahre, in denen wir lernen uns in dieser Welt zurechtzufinden. Danach folgen Berufsausbildung und jahrelange Arbeit.

Vielleicht ist diese Entwicklung für einige Menschen zu schnell gegangen. Man hat vielleicht auch zu viel Zeit nachzudenken. Vor allem, wenn es um Sinnhaftigkeit geht. Unser ganzes Leben lang lernen wir das unser Handeln einen bestimmten Sinn hat.

Als Beispiel: „Ich räume meine Wohnung auf.“ Der Sinn dahinter ist, danach ist Sie sauber.

Oder, ich bin Koch und: „koche ein Essen.“ Der Sinn dahinter ist, dass dieses Essen später jemand Essen möchte. Also ganz einfache Dinge, diese Liste könnte man natürlich endlos weiterführen.

Wenn man sich jetzt fragt: “ Welchen Sinn hat eigentlich mein Leben? Wo liegt der Sinn dahinter, dass ich geboren wurde, 10 Jahre zur Schule gehe, danach arbeiten irgendwann in Rente gehe und dann sterbe?“ Ist da irgendein Sinn hinter? Zu sagen, der Sinn ist es andere Menschen zu unterstützen, oder für die Allgemeinheit ein Ziel zu verfolgen ist auch keine wirkliche Antwort, denn wo ist der Sinn, dass die anderen Menschen auf der Welt sind? Viele depressive Menschen stellen sich diese Fragen und viele kommen zu dem Schluss: „Das hat alles gar keinen Sinn. Es ist vollkommener Unsinn das 6 Milliarden Menschen auf dieser Welt leben. Weil das ganze kein Ziel verfolgt.“ Für sich selber finden depressive Menschen häufig natürlich überhaupt keinen Sinn, was in vielen Fällen mit einem Suizidversuch beginnt und mit einem Suizid endet. Aber genug der dramatik…

Was sagen denn andere über den Sinn des Lebens?

Religionen finden häufiger Ziele oder Sinnhaftigkeiten im Leben. Und wenn nicht im, dann zumindest nach dem Leben. Ein Leben nach dem Tot, oder die Theorie der Wiedergeburt. Oder man „lebt“ als Geist in einer anderen Dimension weiter. Wie kommen Menschen auf solch merkwürdige Theorien, die doch von vielen Menschen als wahr empfunden werden. Man kann ja keinen Toten fragen was nach dem Leben kommt, aber ein Grund warum solche Theorien in vielen Kulturkreisen vorherrschen ist, dass man Menschen befragt hat, die eine Nahtoterfahrung gemacht haben. Also Menschen die schon fast über der Wupper wahren, dann aber zurückgeholt wurden. Wenn die sagen, dass Sie ein Licht gesehen haben, welches Sie magisch angezogen hat und alles total schön war, dann wird das doch wohl stimmen, oder…

Eine kleine Geschichte mit Fragestellung:

Ein Heroinabhängiger Drogenkonsument spritzt sich seine Dosis Heroin in die Vene. Die Droge wirkt sehr schnell und die Stimulation seiner Opioidrezeptoren verwirrt seine Wahrnehmung. Er ist plötzlich nicht mehr in seiner versifften Absteige, sondern von jetzt auf gleich in einer wunderschönen Welt. Alles fühlt sich toll an, aber ist er wirklich da? Oder liegt er immer noch in seiner versifften Absteige und hat eine Kanüle in der Ellenbogenvene?

Wenn jemand stirbt, passiert vermutlich etwas ganz ähnliches: Endorphine, also kurze Neuropeptide werden in rauhen Mengen freigesetzt und diese besetzen, oh Wunder, die Opioidrezeptoren in unserem Körper. Unser Körper gibt uns quasi eine Dosis Heroin for free. Warum? Um die Situation leichter zu machen. Sterben hat sehr oft etwas mit Schmerzen zu tun. Können Sie sich vorstellen was für Schmerzen und was für Angst ein Herzinfarkt bei einem Patienten auslöst? Wie stark die Schmerzen bei Krebs oder einem akutem Abdomen sind? Der Körper reagiert darauf. Er nimmt den Schmerz als Bedrohung war und setzt seine eigenen Medikamente ein: “Die Endorphine.“ Und wenn jemand noch rechtzeitig einen Rettungswagen ruft, dann bekommt der Patient vom Notarzt eine weitere Dosis „Glücklichmacher“, nämlich ein Opioidanalgetika wie Morphin. Unter diesen Medikamenten kann man alles sehen.

…also ein Leben nach dem Tot kommt für mich nicht in Frage. Es währe vermutlich auch ziemlich voll im Himmel. Wenn man 6 Millionen Jahre Menschheitsgeschichte rechnet. (siehe Grafik) Aber auch knapp 1 Million Jahre Homo sapiens, währe eine gewaltige Menge, die erstmal Platz braucht.

Was macht denn für mich Sinn? Ich als „wissenschaftlich denkender Mensch“, habe meine ganz eigene Theorie, die ich mir aus mehreren Lehren zusammengebaut habe. Möglich währe für mich:

Wir wurden von einer höher entwickelten Form zusammen mit allen Tieren etc… zusammen auf einem ausgewählten Planeten (Erde) ausgesetzt. Weil die Jungs mal gucken wollten, was sich wohl am meisten durchsetzt.

Das klingt erstmal ganzschön absonderlich, mach aber mehr „SINN“ als die religiösen Theorien, dass Gott in sieben Tagen ne Welt baut. Also woraus bestehen wir denn? Egal ob Mensch, Tier oder Pflanze, wir alle bestehen aus Zellen. In diesen Zellen ist die DNS (Desoxiribonucleinsäure) Diese Zellen haben nur einen Sinn und zwar sich zu vermehren. Das gleiche Ziel verfolgen Viren übrigens auch und ratet woraus Sie bestehen? (Viren sind reine DNS). Und was unterscheidet uns Menschen von den Zellen? Jetzt nicht aus der Nähre betrachtet, sondern mal von weiter weg. Guckt doch mal aus dem Weltraum auf die Erde runter und beschreibt was da passiert. Ihr seht Viren, deren einziges Ziel es ist sich zu vermehren. Dann seht Ihr Zellen, deren einziges Ziel es ist sich zu vermehren und dann bemerkt Ihr, dass die Zellen ein ganzes bilden, nämlich einen Menschen. Was würdet Ihr wohl sagen was der Mensch da auf de Erde macht? Was für ein Ziel verfolgt er? Richtig, er möchte sich nur vermehren! Aber wir Menschen sind damit nicht alleine. Tiere und Pflanzen unterscheiden sich da nicht, sondern wurden von „denen die uns hier abgesetzt haben“ nur mit anderen Mechanismen und Taktiken ausgestattet. Pflanzen vermehren sich über Samen, die Sie mit dem Wind schicken oder sich Bienen zur Hilfe nehmen. Tiere und Menschen haben den natürlichen Sexualtrieb.

Vor Depressionen schützt das natürlich nicht! Aber wenn man das ganze so sieht und genauso akzeptiert. Dann ist es vielleicht einfacher das Leben „einfach“ zu nehmen und es nicht als Last oder Prüfung zu sehen, der man nicht gewachsen ist. Was von dir verlangt wird ist viel einfacher: „Du sollst einfach nur Leben und am besten deine DNS überall verteilen wo nur geht!“

In diesem Sinne, Viel Spaß!

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Das Blöken eines Schafes sagt nichts über die Qualität seiner Wolle. — Schaller

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