Mir ist gerade klar geworden, dass ich im Stress der Weihnacht und der Freude auf das neue Jahr, ganz vergaß einen letzten Blogeintrag für 2008 zu verfassen. Desweiteren wurde mir soeben bewusst, dass dieses hier der erste Artikel des neuen Jahres ist und somit etwas fundamentales. Sozusagen der Grundstein des Blogs für das Jahr 2009. Das Jahr in dem alles besser wird.
2008 war ein sehr gutes Jahr, zumindest lokal gesehen. Mein persönlicher kleiner Bereich hat sich definitiv zum Besseren gewendet. So habe ich dem qualmenden blauen Dunst den Kampf angesagt und liege bisher nach Punkten klar in Führung. Dies hätte ich 2007 noch lange nicht für möglich gehalten, so wünsche ich mir Durchhaltevermögen auch in diesem Jahr. Wobei es schon mit dem Teufel zugehen müsste, sollte ich noch einmal eine Zigarette rauchen.
Desweiteren habe ich im Jahr 2008 weitaus weniger tote Tiere verschlungen als es noch 2007 der Fall war. So war der Trend bis zur Mitte des Jahres noch nicht vorhersehrbar, denn erst im Sommer verzichtete ich vollends auf den Verzehr von ehemals lebenden, dann getöteten und später gebratetenen Tieren… und Mett auch!
Das Jahr 2008 war auch das erste Jahr in dem ich eine Verkäuferin gefragt habe, ob die Schuhe dessen Kauf ich beabsichtigte aus Tierhaut oder (wie)- Tierhaut gefertigt wurden. War in keiner Weise schwer und nun trage ich Schuhe einer bekannten Marke die aussehen wie Lederschuhe, es aber nicht sind.
Ja, dies waren wohl die einschneidensten Erlebnisse, welche ich 2008 verleben durfte. Direkt gefolgt von dem Beginn eines zweiten Bildungsweges. Das Projekt: “Pass auf wem du deine Kohle gibst, denn er könnte Blödsinn damit machen”, gestaltet sich bisher am schwierigsten von alle den, denn ich vermute, auch wenn ich Lidl, Aldi, Aral, etc. meide, landet mein sauerverdienstes Geld im Endeffekt doch in den falschen Hälsen.
Aber ich mache es Ihnen schwieriger, es zu bekommen
Pläne für 2009 habe ich selbstverständlich nicht. Aber ich bin sicher, es wird ein paar interessante Aufgaben bereitstellen.
Wäre ich die Kanzlerin so würde ich meine Neujahresansprache mit folgenden Worten beenden: “[...]also liebes Volk, passt auf wem Ihr euer Geld gebt. Stünde einmal ein Räuber vor euch, so würdet Ihr Ihm ja auch nicht eure Pistole geben, damit er euch noch besser ausrauben könnte. Esst keine Tiere, die Ihr nicht eigenhändig töten würdet und lasst das Rauchen sein. Esst mal lieber ein Bütterchen.[...]…ach ja, wählt die Grünen, denn die waren Ihrer Zeit schon immer voraus!
