Ein Jahresrückblick

Gehirnschmalz

Ein Jahresrückblick

No Comments 01 Januar 2009

Mir ist gerade klar geworden, dass ich im Stress der Weihnacht und der Freude auf das neue Jahr, ganz vergaß einen letzten Blogeintrag für 2008 zu verfassen. Desweiteren wurde mir soeben bewusst, dass dieses hier der erste Artikel des neuen Jahres ist und somit etwas fundamentales. Sozusagen der Grundstein des Blogs für das Jahr 2009. Das Jahr in dem alles besser wird.

2008 war ein sehr gutes Jahr, zumindest lokal gesehen. Mein persönlicher kleiner Bereich hat sich definitiv zum Besseren gewendet. So habe ich dem qualmenden blauen Dunst den Kampf angesagt und liege bisher nach Punkten klar in Führung. Dies hätte ich 2007 noch lange nicht für möglich gehalten, so wünsche ich mir Durchhaltevermögen auch in diesem Jahr. Wobei es schon mit dem Teufel zugehen müsste, sollte ich noch einmal eine Zigarette rauchen.

Desweiteren habe ich im Jahr 2008 weitaus weniger tote Tiere verschlungen als es noch 2007 der Fall war. So war der Trend bis zur Mitte des Jahres noch nicht vorhersehrbar, denn erst im Sommer verzichtete ich vollends auf den Verzehr von ehemals lebenden, dann getöteten und später gebratetenen Tieren… und Mett auch!

Das Jahr 2008 war auch das erste Jahr in dem ich eine Verkäuferin gefragt habe, ob die Schuhe dessen Kauf ich beabsichtigte aus Tierhaut oder (wie)- Tierhaut gefertigt wurden. War in keiner Weise schwer und nun trage ich Schuhe einer bekannten Marke die aussehen wie Lederschuhe, es aber nicht sind.

Ja, dies waren wohl die einschneidensten Erlebnisse, welche ich 2008 verleben durfte. Direkt gefolgt von dem Beginn eines zweiten Bildungsweges. Das Projekt: “Pass auf wem du deine Kohle gibst, denn er könnte Blödsinn damit machen”, gestaltet sich bisher am schwierigsten von alle den, denn ich vermute, auch wenn ich Lidl, Aldi, Aral, etc. meide, landet mein sauerverdienstes Geld im Endeffekt doch in den falschen Hälsen.

Aber ich mache es Ihnen schwieriger, es zu bekommen

Pläne für 2009 habe ich selbstverständlich nicht. Aber ich bin sicher, es wird ein paar interessante Aufgaben bereitstellen.

Wäre ich die Kanzlerin so würde ich meine Neujahresansprache mit folgenden Worten beenden: “[...]also liebes Volk, passt auf wem Ihr euer Geld gebt. Stünde einmal ein Räuber vor euch, so würdet Ihr Ihm ja auch nicht eure Pistole geben, damit er euch noch besser ausrauben könnte. Esst keine Tiere, die Ihr nicht eigenhändig töten würdet und lasst das Rauchen sein. Esst mal lieber ein Bütterchen.[...]…ach ja, wählt die Grünen, denn die waren Ihrer Zeit schon immer voraus!

Dunckersche Denkaufgabe 2

Gehirnschmalz, Leben

Dunckersche Denkaufgabe 2

2 Comments 20 Dezember 2008

Ein junger Mann der wesentlich an Technik und der Entwicklung im Internet interessiert ist, verbringt einen großen Teil seiner Zeit zu Hause am Computer. Da er beruflich seine Schwerpunkte in der Webentwicklung hat, hilft er als Freundschaftsdienst Laien in Foren Ihre Probleme zu lösen.

Er ist glücklich und zufrieden bis er eines Tages realisiert, dass er einen entscheidenen Fehler gemacht hat, der sein Leben in hohem Maße beeinflussen könnte.

Dann passierte etwas alltägliches und er hatte plötzlich keine Freunde mehr.

Vegetarische Käsesuppe für Besseresser

Essen, Leben

Vegetarische Käsesuppe für Besseresser

3 Comments 14 Dezember 2008

Bei der Suche nach fleischlosen Alternativen, welche ich mir hinter die vordere Zahnreihe legen kann, habe ich mich heute daran versucht eine Käsesuppe zuzubereiten.

Jetzt mal ganz ohne Witz, die ist so geil, dass ich Sie hiermit ganz offiziell als mein neues Lieblingsgericht deklarieren möchte.

Also losziehen um einzukaufen, denn wir benötigen: 1 Zwiebel, 1 Stange Lauch, 1 rote Paprika, Gemüsebrühe (Pulver), 200g Milkana Schmelzkäse Kräuter, 200g Milkana Schmelzkäse Sahne, Soja Granulat, Pfeffer und ein Baguette.

Los geht’s:

Würfeln Sie die Zwiebel und braten diese in einem Topf kurz an. Würfeln Sie ebenfalls die Paprika und schneiden Sie den Lauch in kleine Scheiben und geben Sie dieses zu den Zwiebeln um beides kurz mitzubraten. Also so 1-2 Minuten sollten reichen. Halt nicht verbrennen oder braun braten.

Löschen Sie dann das Gemüse mit 1 Liter Wasser ab, und rühren Brühe ein. Bei den meisten Gemüsebrühen werden 4 Teelöffel genommen.

Wenn es kocht, geben Sie beide Packungen Milkana Frischkäse hinzu und lassen das Gemisch ordentlich lange bei mittlerer Temperatur köcheln.

Je nach Geschmack wird jetzt die entsprechende Menge des Soja-Granulats eingestreut und etwas frischen Pfeffer dazugeben.

Lecker geschnittenes Baguette dabei servieren…

Voila

Anmerkungen: Der Schmelzkäse ist der Hauptgeschmackslieferant, deshalb empfehle ich den von Milkana. Ich habe auch schon andere getestet, aber die schmeckten mir nicht so gut. Wenn Ihr noch leckerere findet, dürft ihr das gerne kundtun.

Artgerechte Ungerechtigkeit

Kritik, Leben

Artgerechte Ungerechtigkeit

No Comments 13 Dezember 2008

Ich bin gerade von der Internetseite von peta2 auf das Video artgerechte Ungerechtigkeit gestoßen. Wieder einmal so ein trauriges Video, welches dokumentiert wie fair es eigentlich wäre, sich ausschließlich vegan zu ernähren.

Eine andere Möglichkeit wäre es, sich solche Videos nicht anzusehen und die Augen komplett verschließen. Das würde die Situation ja auch weitestgehend erträglich machen. Allerdings würde dies wohl nichts an der Situation der Tiere ändern.

Mich macht die Situation schon sehr traurig und ich habe bisher auch versucht, neben meiner vegetarischen Ernährung, mein Einkaufsverhalten dahingehend zu steuern, dass ich tierische Produkte möglichst nur mit dem BIO Siegel kaufe. Aber, dies scheint der Dokumentation nach ebenfalls nicht zu reichen.

Nun ja, ich werde mir mal meine Gedanken dazu machen. Wäre ja wirklich schön, wenn es einfacher wäre sich vegan zu ernähren.

Hier noch das Video:

Wolken sind nicht aus kuscheligem Wattestoff

Erlebtes, Leben

Wolken sind nicht aus kuscheligem Wattestoff

No Comments 07 Dezember 2008

Pünktlich zum 26.ten Geburtstag durch Höxteraner Wolken zu fliegen, ist dies nicht der Wunsch den im Grunde jeder Mensch in sich trägt. Zumindest war dies mein Wunsch und ich konnte Ihn mir am heutigen Tage auch tatsächlich erfüllen.

Geplant war der Sprung eigentlich schon für den gestrigen Tag, aber der liebe Herr Wetterfrosch meinte es wohl nicht so ganz lieb mit mir, oder es sollte einfach nicht sein. Aber egal, das Wetter war heute umso schöner und die Sicht auf den Himmel, oder die Sicht vom Himmel auf die Erde umso freier.

Um 12:00 sind wir bei den Höxteraner Skydivern eingetroffen und nach kurzer Wartezeit, in welcher man sich auf den Wandbildern schon einmal ein Bild von der Aktion machen konnte, ging es weiter zur Einweisung. Solange man als Tandemspringer startet, muss dort im Grunde genommen nicht sehr viel erklärt werden, da sich die Tätigkeit in der Luft auf reine Körperhaltung beschränkt.

Nachdem wir dann in Fallschirmspringer- Kleidung gehüllt wurden, die im Übrigen relativ cool aussieht, gab es noch den Ratschlag, sich Handschuhe mit ins Flugzeug zu nehmen, da die Temperaturen in ca. 4000 Metern Höhe sich bei minus 15°C einpendeln.

Ist halt Winter und nicht Sommer

Von dort oben, sieht die Wolkendecke aus wie eine Schneelandschaft und ein Gefühl von Geilheit auf Schwerelosigkeit, gepaart mit der Angst, dass das Erbrochene welches man auspeien könnte eher unten ankommt als man selber macht sich breit. Desweiteren habe ich mich kurz schmunzelnd gefragt, wie das Publikum unten reagiert, wenn an meiner Stelle ein Schwall Erbrochenes die Wolkendecke durchbricht. Auf dem ca. 20 minütigen Weg auf die Absprunghöhe, wurden schon die Vorbereitungen, wie z.B. das  Verbinden zwischen Springer (mir) und Tandemmaster (Mann mit dem Fallschirm) und das Aufsetzen der Kopfbedeckung sowie Schutzbrille vorgenommen.

Dann ging die Flugzeug Tür auf und das erste Tandemspringerpaar (wir waren zu zweit) robbte sich Richtung Tür und schwangen Ihre Füße durch die Tür. Das war auch der erste Moment wo ich mich gefragt habe: „Scheiße, was machst du hier eigentlich…”. Dann wurden die beiden mit einem kräftigen Fluump, der sicher nur in meinem Kopf stattfand aus dem Flugzeug gesogen, und mein Kopf sagte wieder nur „Scheiße…”

Auf Aufforderung von meinem Tandemmaster robbte ich nun also mit Ihm in richtung Flugzeugtür und schwang ebenfalls meine Beine aus der Tür, die nun frei im Wind baumelten. Dieses löst dann erstmal ein den Männern bekanntes kribbeln in den Eiern aus. Aber dann geht es sehr schnell.

Kopf in Nacken, Arme vor die Brust, Beine anwinkeln und Fluump…

Scheiße, unglaublich. Absolut nicht zu beschreiben was das für ein Gefühl ist. Man taumelt einen Gewissen Moment durch den Himmel, bis sich der Flug stabilisiert und man mit Blick auf die Wolken eben diesen mit ca. 200km/h entgegen rast. Dies ist auch die Zeitspanne des Fluges in der sich die minus 15°C im Gesicht breit machen.

Ist schon ordentlich kalt, aber das Geile überwiegt.

So etwa in Höhe der Wolken wurde dann der Schirm geöffnet, aber die Abnahme der Geschwindigkeit fühlte sich an wie Butter. Also ohne Ruck oder Zuck, so wie ich es eigentlich vermutete. So hatte ich auch endlich mal die Möglichkeit mir Wolken von Innen anzusehen, und mein Urglaube, dass diese aus watteartigem weichem Material bestehen wurde enttäuscht. Es ist einfach nur kalter Nebel.

Als der Nebel dann nachließ, war der Boden schon absolut deutlich erkennbar. Freundlicherweise bekam ich die Möglichkeit einmal am Fallschirmsteuerungsseil zu ziehen, was eine kreiselnde Drehung nach sich zog. Spätestens da war ich mir sicher, dass Erbrochenes eher unten sein wird. :-)

So ging es dann langsam immer tiefer Richtung Landestelle wo wiederum absolut sanft aufgesetzt wurde. Ohne hinzufallen und ohne sich zu schmerzen.

Der Flug sollte eigentlich vom Tandemmaster aufgenommen werden, aber leider war die Kamera falsch eingestellt, sodass kein Film entstehen konnte. So kann ich als Medien hier Bild sowie Videomaterial von vor dem Sprung sowie nach dem Sprung liefern, aber das Erlebnis an sich bleibt bei mir.

Wer also ein paar Euro über hat, oder Euros die er so oder so unsinnig investiert, in ein geiles Erlebnis stecken will, dem empfehle ich einen Sprung.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Buchbar hier: http://fallschirmspringer.de

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There’s a fine line between genius and insanity. I have erased this line — Oscar Levant

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