Merci! von Christine Rabette

Kultur, Leben

Merci! von Christine Rabette

No Comments 21 Mai 2009

Ein grandioser Kurzfilm, der mich dazu brachte an einem eher tristen Tag einen kleinen Lachkrampf zu bekommen. Der Film spielt in einem Personenabteil und vermittelt zu Beginn eine typisch träge, kommunikationslose Situation, die viele sicher schon so ähnlich erlebt haben.

Ich denke es macht Sinn sich beim gucken in die Situation reinzuversetzen und bin gespannt, ob sie sich halten konnten, oder ob sie auch übermannt wurden.

Merci! Ein Film von Christine Rabette
Viel Spaß

Man sollte viel öfter mal krank sein

Gehirnschmalz, Leben

Man sollte viel öfter mal krank sein

No Comments 07 März 2009

Mein rechtes Ohr ist absolut gehörlos. Nein, das wäre vermutlich etwas übertrieben, aber mein Hörvermögen ist doch stark vermindert. Nein, auch das wäre noch übertrieben. Es ist eher ein Gefühl, als hätte ich ein Watteknäuel in meinem rechten Ohr. Dies ist im Moment das Hauptproblem in meinem Leben. Mein Gott, was geht es mir gut.

Allerdings geht mir dieses permanente Gefühl des “ein Watteknäuel im Ohr habens” dermaßen auf den Senkel, dass ich erst dadurch zu schätzen lerne, wie froh ich doch sein kann, dass meine beiden Ohren normalerweise gut funktionieren.
Sollte mein linkes Ohr nun auch noch ausfallen, bzw. dort ein Gefühl des “ein Watteknäuel im Ohr habens” auftauchen, dann wäre das die gerechte Strafe dafür, dass meine einzige Sorge ist, dass ich ein Problem mit meinem rechten Ohr habe.

Dann bin ich jetzt mal lieber froh und dankbar, dass mein linkes Ohr intakt ist. Bis demnächst also.

Wenn ich dürfte wie ich wollte…

Gehirnschmalz, Leben

Wenn ich dürfte wie ich wollte…

1 Comment 21 Februar 2009

hundewelpeDann hätte ich inzwischen sicherlich bereits zwei Hunde und würde mich vermutlich im gleichen Maße auf die Hunde freuen wie sich die Hunde auf mich, also das Herrchen freuen würde wenn ich nach Hause käme, und vielleicht würde ich sogar vor Freude die ersten Tage auf den Teppich pinkeln.

Dieser einleitende und sicherlich teils verstörende Satz soll doch bloß ausdrücken wie sehr ein Hund, im besten Falle zwei mein Leben bereichern würden.

Bringt ein irrer Hund der vor Freude beinahe durchdreht, nur weil das Herrchen aus dem Bäcker zurück kommt, in den es 5 Minuten früher hineinging, nicht selbst verbitterten Menschen ein Lächeln auf die spröde gewordenen Lippen zurück?

Doch vermutlich wäre ich auch nicht geeignet
Leider muss ich hier mitteilen, dass mir die entsprechende Härte fehlt um einen Hund zu erziehen. Denn ich könnte es einem Hund nicht zumuten nichts zu essen, wenn ich gerade mein Mittagessen an der Tafel sitzend hinunterschlinge. Wäre ich alleine an der Tafel, wäre auf kurz oder lang sicherlich sogar ein fester Sitzplatz für ihn denkbar.

Auch sonst würde der Hund meine fehlenden Führungsqualitäten sicherlich schnell aufdecken und sich zu Nutze machen. Da reicht ein Blick und ein drehen des Köpfchens und schon wäre ich weich wie Butter und mein Hund hätte in Kürze die Konsistenz wie Butter.

So ist es wohl das Beste weitere Jahre ins Land ziehen zu lassen, bis ich die nötige Härte erlangt habe.

Dann allerdings werden es zwei Hunde. Ein großer und ein kleiner, die zusammen losziehen könnten. Und wenn der Kleine nicht mehr kann, so kann er beim großen auf den Rücken.

Dieser Artikel wurde mit dem nagelneuen Tag Gehirnschmalz belegt.

Gegen das Wahlrecht im Sportunterricht

Gehirnschmalz, Leben

Gegen das Wahlrecht im Sportunterricht

1 Comment 05 Februar 2009

aktion_against_democracyAlso vorweg, ich war nie unsportlich, adipös, sonderlich unförmig, unbeweglich, sonderlich unbeliebt oder sonst eine Sondererscheinung. Ein sehr großes Manko von mir war nur, dass ich kein Fußball spielen kann.

Es fiel mir damals sogar schwer Fußball überhaupt zu kucken.

Kommt es einer Lehrkraft denn nicht in den Sinn, dass es für ein Kind, bzw. Jugendlichen, welcher in der Pubertät und womöglich noch männlichen Geschlechts ist, unerträglich ist, wenn er beim Fußballspielen im schulischen Sportunterricht mitunter als letzter bzw. mindestens unter den letzten fünf landet?

Ihnen kommt das bekannt vor, oder?
Da Blogs in vielen Fällen von Bloggern gelesen werden und Blogger den Computern nahe stehen, und da Menschen die heutzutage Computern nahe stehen früher in vielen Fällen auch schon Computern nahe standen, und da Menschen die früher Computern nahe standen ihrem Leben draußen weniger Zeit gegönnt haben, waren diese in vielen Fällen auch im Sport eher sonderlich, meistens sogar noch sonderlicher als ich es damals beim Fußballspielen war.

Heutzutage nennt man sowas einen Nerd, habe ich mir sagen lassen.

Nun ja, das Spiel läuft folgendermaßen ab. Es werden zwei Schüler bestimmt, die zwei Teams bilden sollen. Diese beiden fangen jetzt an, einen nach dem anderen aus der Klassengemeinschaft für Ihr Team auszuwählen. Dies läuft chronologisch ab. Zuerst werden die besten Sportler gewählt und dann dreht sich die Spirale abwärts, bis nur noch die letzten Spacken der jeweiligen Sportart übrig bleiben. In vielen Fällen kommt es sogar vor, dass sich um den letzten „Spacken” noch gestritten wird, in welches Team der denn nun soll.

Was genau möchte die Lehrkraft einem Schüler damit auf den Weg geben? Darwin hatte Recht?

Mich trägt Wunder, warum den Lehrkräften die Hilferufe in den Augen der Kinder, also der sportlich unqualifizierten Kinder, nicht auffallen. Mal im Ernst, ich weiß es, die fühlen sich richtig Scheiße.

Meine Taktik bestand darin in die Position des wählenden zu kommen. Zum Einen, damit ich nicht in die Situation kam, als einer der letzten gewählt zu werden und zum Anderen war ich anders beim wählen. Ich habe demonstrativ die sportlichen Flaschen gewählt. Einen nach dem anderen, bis keine mehr da war, und wir haben das Fußballspiel richtig schön verkackt.

Aber die sportliche Mannschaft hatte an diesem Spiel definitiv keinen Spaß.

Jetzt, da ich vom Alter her gereift bin und die Möglichkeit habe mich für mehr Demokratie in Deutschland, aber für weniger Demokratie im Sportuntericht einzusetzen, mache ich das auch.

Hier zum Download erhältlich Flyer um eurem Unmut, oder dem Unmut eurer Kinder kund zu tun. Werft Sie in Scharen von den Dächern der Schul- und Sportgebäude und setzt unsere Forderung durch.

Download Flyer – “Gegen das Wahlrecht im Sportunterricht” Version: 03.02.2009  | 2,06 MB

Ach ja, nur um die reale Situation nochmal zu verdeutlichen. Zu meiner Zeit gab es noch gemischten Sportunterricht. Also Jungen und Mädchen gemeinsam.  Es kam teilweise vor, dass einige Mädchen vor Jungen gewählt wurden.

Wird es jetzt verständlich?

Ein familiäres Wappen

Erlebtes, Leben

Ein familiäres Wappen

4 Comments 05 Januar 2009

familienwappenJa, wer hätte nicht auch gerne eines. Sozusagen die Insignien eines Familienstandes. Ein Zeichen von geschichtlicher sowie kultureller Entwicklung. Ein Wappen welches jeglicher Heraldik spottet, da es auf sich selbst aufgebaut ist. Ein Wappen, das über der Heraldik steht.

Nun, dieses darf ich nun mein Eigen nennen, und es als stolzes Zeichen an mir und jedem Symbole des Status befestigen.

Gerade ist es angekommen. Das Wappen als Folienplott, welches ich natürlich etwas ungestüm aufgrund der Vorfreude an meiner Wohnungstür Palasttür befestigte.

Familienwappen Plott

Hochzufrieden, denn es sieht gut aus. Wer nun auch ein Wappen welches der Wappenkunde spottet sein Eigen nennen möchte um es auf Kaffeebecher prankend den Arbeitskollegen im Büro als Zeichen von Wohlstand vor das Näschen zu halten, der kontaktiert die Seitenarbeit.

http://seitenarbeit.de

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…ich war gespannt und bin begeistert — B. Schulte

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