Darf ich Ihnen dann gleich was einpacken?

Gehirnschmalz, Kritik, Leben

Darf ich Ihnen dann gleich was einpacken?

No Comments 25 November 2009

Die Intuition, mit der wir seitens der Evolution ausgestattet wurden, hat den Sinn die Absicht des Gegenübers zu erkennen um schnell, effektiv und adäquat zu handeln. Symbolisch gedacht, verlässt man bei dem Akt der Intuition kurzfristig seinen Körper, schlüpft in den Körper des Gegenübers um die Absichten zu checken.

Ihnen ist die Situation sicherlich nicht fremd, wenn man in einem Supermarkt auf Werber für Produktneuheiten, auch Productplacement Agent‘s genannt.

Diese Damen und Herren positionieren sich adrett im Anzug, oder Kostüm gekleidet an Gangschnittstellen, oder im Entree und positionieren ihre Waren verlockend, aber nicht anbiedernd auf einem ordentlich hergerichtetem Tischchen.

Sie sollten jetzt, so sie nicht von vorneherein an dem Erwerb irgendeiner auf dem Tisch drapierten Waren interessiert sind, jeglichen Kontakt mit den Productplacement Agent’s vermeiden.

Hier darf die erste Parabel gezogen werden

Die Dame oder der Herren sind in jedem Fall nett zu Ihnen, aber niemals der Nettigkeit wegen, sondern immer steht mit erhobener Faust drohend die Ware auf dem Beistelltischchen und will verkauft werden.

Entweder entwickelt sich das Gespräch dann relativ zügig vom Smalltalk weg, hin zu einer unverbindlichen Einladung auf ein Häppchen Produkt, oder der Productplacement Agent erkennt, dass er ihnen nicht verkaufen kann und versucht umgehend sie zu verabschieden. Denn in der Zeit, in der er mit ihnen redet, kann er das drohende Produkt nicht loswerden.

Das Jahr ist durch

Gehirnschmalz, Leben

Das Jahr ist durch

No Comments 09 November 2009

Abgesehen von meiner Novemberdepression, um die ich gerne bemitleidet werde, da mich das Mitleid noch weitaus tiefer in diese depressive Gemütlichkeit zieht, gibt es noch weitaus handfestere Indikatoren die uns andeuten, dass jetzt nix mehr kommt.

Kopf

Es ist eine beschissene Verstimmung, wenn es einem so vorkommt als wenn die Zeit rast, man selber aber wie eine Schnecke hinterherschleimt. Das morgendliche Aufstehen wird zu einem Ritual des selbstzerstörerischen Masochismus. Klingeln, Unterdrückentaste betätigen,  5 Minuten schlafen. Klingeln, Unterdrückentaste betätigen,  5 Minuten schlafen. Klingeln, Unterdrückentaste betätigen,  5 Minuten schlafen. Klingeln, Unterdrückentaste betätigen,  5 Minuten schlafen.
Geschrieben hat dies etwas monotones, erlebt bedeutet dies einen immer wieder erlebten Angina Pectoris Anfall. Dann irgendwann, wenn man es geschafft hat sich aus dem warmen Bett zu quälen und mit nackten Füßen gen Badezimmer über den kalten Fußboden tapert, muss man sich das Elend im Spiegel betrachten und innert 10 Minuten aus der Elendsvisage einen Anblick formen, der die innere Stimmung möglichst weit verbirgt. Für wirkliche Pflege bleibt keine Zeit, weil diese bereits für das Weckerspiel draufgegangen ist.
Beim Zähneputzen noch eben in der Hektik des Augenblicks das Zahnfleisch aufschlagen, bevor es raus geht in die diesige, feuchte Kälte, die einem neben der Müdigkeit auch noch das letzte Fünkchen Laune entzieht.

Ja es ist beschissen mitzuerleben, dass die im Sommer romantisierte Natur mal eben so, als sei nichts gewesen, als hätte ihr der Sommer nichts bedeutet ihre Sackseite zeigt. Das ist es nämlich, was einem die Motivation, Kreativität, Laune und sonstigen Triebkräfte raubt. Dieses verdammte Umschlagen von Langnesesommer in Eisbeinwinter. Wäre das nicht der Grund, dann wären die Inuits permanent mies gelaunt, was sie aber nicht sind.

Und selbst wenn man es durch fröhlich machende Drogen, oder durch das Erleiden einer psychischen Erkrankung schaffen sollte, der Endzeitstimmung zu entfliehen, wird man durch sämtliche Medien wieder daran erinnert, indem die immer gleichen Jahresendethemen aus der Redaktionsschublade geholt werden.

Aber diese monotone Themeneinheit schafft doch auch viel Positives neben der Langeweile.
Man muss sich wegen der Schweinegrippe keine Gedanken mehr über Skihelme machen…
Soweit von mir

Festivalbericht – Big Day Out 5.0 in Anröchte

Erlebtes, Leben

Festivalbericht – Big Day Out 5.0 in Anröchte

No Comments 07 August 2009

In Anröchte startete vom 31.07.09 – 02.08.09 wieder das Großer-Tag-Draußen-Mainstreamfestival Big Day Out 5.0. Nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit Radiosender EinsLive garantierte 3 Tage volle Bühnen und einen Spielplan der durchaus bekannte Namen auswirft.

  • Freitag – 31.07.09: Deichkind , Heideroosjes,  Sunrise Avenue,  K.I.Z., Dog eat dog, Luxuslärm , One fine day, The Jerks, Lozasfuel
  • Samstag – 01.08.09: Silbermond , The BossHoss, Thomas D, Sondaschule, Selig, Livingston, The Glam, P:lot, Eat the gun, Park Lane 7
  • Sonntag – 02.08.09: In Extremo, Trashmonkeys, MIA., Mr. Irish Bastard, Schandmaul, Die Schröders, Jennifer Rostock, Gloria Cycles, Schattenfänger

Angereist sind wir erst am Samstag und haben so leider meinen mitfavorisierten Act Dog eat Dog verpasst. Erzählungen zugrunde haben sie aber ordentlich Gas gegeben. Erstes Ziel war natürlich das Aufsuchen des Campinggeländes, welches sich aber aufgrund ausreichender Beschilderung als kleinste Hürde erwies. Am Campinggelände ist dann auch der erste Griff ins Portmonee erforderlich, denn Camping kostet einen 10er/Person und Müllsack inkl. Pfandbon nen 5er.
Nach kurzer Präalkoholisierung mit frischem Guinness Extra Stout aus Flaschen wurde um 17:00Uhr das Festivalgelände angesteuert, welches Dank gutem Shuttlebusverkehr schnell erreicht war.

Das Festivalgelände liegt direkt in der Innenstadt, was eigentlich eine sehr gute Idee ist. Nicht nur weil es im kilometerweiten Radius um die Stadt herum aufgrund von Steinbruchindustrie urhässlich ist, sondern weil die Nähe zum dortigen Bürgerhaus eine allabendliche Aftershowparty zulässt.
Auf dem Gelände selbst, läuft alles über Wertmarken was das Geldausgeben immer etwas einfacher macht, ist ja nur Plastik. Preislich gesehen kann man nicht meckern, für ein Bier wurde 2,00€ verlangt. Es gab zwei Bühnen, die Hauptbühne direkt am Bürgerhaus mit gepflasterter Tanzfläche sowie die Nebenbühne mit wunderbarer Rasen- Schlammtanzfläche.

Report Saturday

Die ersten Acts haben es natürlich aufgrund mangelnder Besucherzahl etwas schwerer, aber ab Livingston war schon einiges los. Auffällig war, das vor der Hauptbühne meistens eher Anstellen angesagt war, während vor der Nebenbühne ordentlich gefeiert werden konnte. Wie z.B. bei Sondaschule, die ich noch vom Paderborner Asta-Sommerfestival gut in Erinnerung hatte. Die Jungs haben mit ihrem Ska-Punk die Menge früh im Griff, was sich direkt auf die Quadratmeter des pogenden Rings auswirkt. Apres, le Thomas D. Der Mann hat es einfach drauf. Ich konnte ihn von weit vorne miterleben, wo die Stimmung schön ausgelassen rausgelassen wurde. Spätestens nach seinem Standardrepertoire, dem Entkleiden, gab es kein Halten mehr.
Gefolgt wurde er von The BossHoss, dieser Neocountry Band, oder Trash Country Punk Rock Band, wie sie sich selbst bezeichnen, wieder auf der Nebenbühne. Meiner Empfindung nach, nicht gut aber auch nicht schlecht. Es ging ein bisschen was vor der Bühne, aber umgehauen haben sie mich nicht. Da war die Erwartungshaltung größer.
Anders bei Silbermond die als Hauptact auf der Hauptbühne musizierten. Meine Erwartungshaltung war nicht existent, ebenso war der Funke der auf mich überspringen sollte nicht existent. Bis auf eine recht ansehnliche Aktion als sich Stefanie Kloß crowdsurfend zum nächsten Bierstand hat tragen lassen, ein Bier holen, auf dem selben Wege zurück auf die Bühne und Bierchen genießen, empfand ich Silbermond eher langatmig, tragend und zu gefühlsduselig.
Die Aftershowparty direkt im Anschluss hat nochmal die letzten Energiereserven mobilisiert. War wirklich ansprechend. Guter DJ der abwechslungsreiche und tanzbare Musik spielte. Vielen Dank übrigens an den Sack, der mir seine Zigarettenkippe ins Bier versenkt hat, was mich zu spontaner Takakemesis auf der Toilette veranlasst hat. I’ll See u in Hell!

Report Sunday

Wieder gegen 17:00Uhr angereist, denn die vorherige Zeit ging vollends in die Rehabilitierung vom Vortag. Die erste Band die ich noch im Kopf habe, waren demnach die Schröders aus Bad Gandersheim. Waren soweit ich das noch weiß ganz gut, habe mehr Zeit in den Verzehr von gebratenen Nudeln investiert, die ich wahrlich rituell in süßer Chilisauce ertränkt habe um dann meine Fähigkeiten im Umgang mit Essstäbchen zu demonstrieren.
Woran ich mich aber noch sehr gut erinnern kann ist, dass Schandmaul definitiv die schlechteste Band auf dem ganzen Festival waren, egal wer am Freitag noch gespielt hat. Ich verstehe diesen Hype, so er denn existiert, um diesen mittelalterlichen Folkmist nicht. Aber egal, auch die waren irgendwann wieder weg, um den Menschenpulk zur Nebenbühne und damit zu Mr. Irish Bastard zu geleiten. Die Jungs aus Münster waren meine persönliche Überraschung des Festivals. Es ging schön was los vor der Bühne, als der etwas übergewichtige irische Bastard aus der St. Mary‘s School Of Drinking einheizte. Geiler Punk mit irischen Klangelementen. Halt mal wieder was eigenes, weg vom Mainstream. Danke dafür!
Danach MIA., naja Geschmacksache halt. Mein Herz ist halt satt… Dann Trashmonkeys, sind mir auch nicht so sehr im Köpfchen geblieben. Irgendwo anzusiedeln bei Poprock…
Uuuuuuuund dann kamen mit in Extremo wieder Vertreter des Mittelaltermists, gegen den ich schon bei Schandmaul wetterte. Eine sehr geile Bühnenshow der Jungs, machte aber einiges wieder wett.

Irgendwann bin ich dann morgens um 6:00Uhr nach Besuch in einer alte Herrenkneipe gefolgt von einer verrückten Irrreise durch Anröchte, inkl. Einstieg in Kaffeefahrtbus, den ich für einen Shuttlebus hielt mit Taxi wieder am Zeltplatz angekommen, wo ich mein Zelt nicht wiedererkennen konnte, weil irgendein witziger betrunkener Kobold unser Zelt fein säuberlich wie Christo und Jeanne-Claude in Toilettenpapier verpackt hat.

Ende der Geschichte…

Vegetarischer Kochkurs bei Maharani in Hamm

Erlebtes, Leben

Vegetarischer Kochkurs bei Maharani in Hamm

1 Comment 30 Juli 2009

Nach 15 minütiger Verspätung sind wir relativ pünktlich eingetroffen, am Ort der Sonntagsbeschäftigung „Vegetarischer Kochkurs in der Kochschule Maharani Hamm“

logo1.thumbnailFreudig begrüßt wurden wir im Speisesaal von Vipan Wahi, dem Eigentümer sowie Leiter der Kochkurse, der uns in den Biergarten des Restaurants geleitete, wo sich bereits die anderen Teilnehmer des vegetarischen Kochkurses eingefunden hatten.
Dort begann Vipan Wahi mit einleitenden Sätzen, in denen er seinen Werdegang sowie den des Restaurants Maharani vorstellte. Er kommt aus Neu Delhi, hat Kinder, wovon eines ein Hund mit Wollmütze ist, weil es ihm in Deutschland zu kalt war. Und er hat eine Schwäche für prozentuale Aufteilung der Dinge, das war der erste Eindruck, den ich gewinnen konnte.

In der Küche geht es dann aber richtig rund

Als Entree gab es das erste Anfixen mit der geheimen Maharani Kurkuma-Gemüsewürzmischung. Maiskolben in kleinere Happen geschnitten, kurz in der Pfanne angebraten und mit der feinen Würzmischung versehen ergab einen ersten schmackhaften Magenöffner und Eisbrecher.

Geplant war ein 4 Gänge Menü, welches sich wie folgt aufgliedert:

  1. Gebackene Auberginen auf Feldsalat
  2. Safran Consommé
  3. Black eye beans – Curry, gebackener Sojakäse auf Ingwerblattspinat, Kurkuma- Gemüsepfanne mit Basmati Reis
  4. Frische Erdbeeren in Pfeffer Sauce


In dem Kochkurs hat natürlich jeder Teilnehmer, die Möglichkeit sich an der Zubereitung der verschiedenen Gerichte einzubringen. Natürlich immer unter den strengen Augen des Chefs, der selbst die kleinste Verschwendung an Gemüse erkennt und auf humorvolle Weise ahndet. Das wirklich spannende sind aber die kleinen Zwischensnacks und Probierhäppchen, welche im Folgenden sicherlich auch die eigene Kreativität anheizen. So gab es Okraschoten die mit Kurkumawürzmischung gefüllt wurden, Black eye beans mal einfach so kalt und ganz besonders interessant Wassermelone mit Salz und Pfeffer.

Das Dessert bereitete mit uns Vipans Sohn Alex zu, der seine Kenntnisse welche er in seinem Studium erlangt geflissentlich in den Restaurantbetrieb, aber auch in den Kochkurs mit einfließen lässt.

Fazit

Ich habe zum ersten mal rein indisch gekocht und gegessen und mir fehlen deshalb Vergleichsmaßstäbe, deshalb folgt das Fazit wie es sich für einen Blog gehört, dilettantisch im Wortsinn.

  1. Die gebackenen Auberginen im Kichererbsenmantel auf Salat sind das erste Gericht welches ich zu Hause nachgekocht habe, weil es mir als wahrer Leckerbissen in den grauen Zellen geblieben ist. Ein perfekter Beginn für ein opulentes Mahl.
  2. Die Safransuppe ist nicht ganz mein Fall gewesen, was vermutlich am herben Geschmack der Pilze gelegen hat, die die Suppe krönen sollten. Den meisten der Teilnehmer hat die Suppe aber sehr gut geschmeckt.
  3. Das Hauptgericht mit den verschiedenen Variationen war genial, denn hier lassen sich die meisten Ideen für das spätere Nachkochen herausziehen. Zwingend erforderlich für die Gerichte ist die Kurkuma- Gemüsewürzmischung, welche es für eine schmale Mark im Maharani Shop zu erwerben gibt.
  4. Mein persönliches Highlight war aber das Dessert, wo es nach kleiner Einweisung in die Dekorateurskunst durch Alex ein weiteres Geschmackserlebnis gab. Erdbeeren in Pfeffersauce. Dieses Gericht werde ich definitv nochmal nachkochen.

Hätte ich eine Sternewertung für Geschmack, Weiterempfehlungswertigkeit und Qualität so würde ich für diesen Kochkurs 5 von 5 Sternen vergeben,

Weiterführende Links

Kochschule Maharani: http://www.kochschule-maharani.de/
Restaurant Maharani: http://www.maharani.de/
Shop Maharani: http://www.maharani-shop.de/

Homo Sapiens

Gehirnschmalz, Leben

Homo Sapiens

No Comments 23 Juli 2009

Ich sag mal so, verdient habe ich den Ärger der jetzt zwangsläufig auf mich zukommt auf jeden Fall. Da stehe ich nun also, ein Homo Sapiens, die Spitze der Nahrungskette, ein Mensch, die am weitesten entwickelte Lebensform, die auf diesem Erdball zu finden ist und doch lasse ich mich von Kaninchen verarschen, die in ihrer Intelligenz der meinigen weit hinterherhinken sollten. Kleine Tiere, die aussehen wie wuschelige Kuscheltiere tricksen mich Tag für Tag aus. Mit immer neuen Tricks schaffen Sie es ihr sicherlich nicht zu kleines Außengehege zu verlassen. Mal mit Buddeln, mal mit Springen oder auch durch rohe Zerstörung eines Kaninchendrahts.

Ich sollte von vorne anfangen.

Eine Bekannte ist vor etwa zwei Jahren mal umgezogen, und die Vermieterin gestattete ihr nicht ihre Kaninchen mit in die Wohnung zu nehmen. Konservative, piefig spießige Frau und meine Bekannte hatte damals keinen Bock auf Stress, deswegen habe ich mich erbarmt das Kaninchen, also Feli aufzunehmen. Da ich es nicht mit ansehen konnte wie das arme Vieh den ganzen Tag in einem 1m² Käfig vor sich hin vegetiert, habe ich ihm ein Geschirr umgelegt und ihn mit einer Leine an einem Pfahl befestigt den ich in die Erde gesteckt habe. So hatte das Tier im Radius von 2 Metern freie Bewegung und meine Laune stieg. Noch mehr stieg meine Laune, als ich vom Balkon beobachten durfte, wie Feli nach nur zwei Tagen im Garten bereits ein Wildkaninchen als Freund gefunden hat. Und ich habe mich an dem Anblick der herumtollenden Kaninchen erfreut, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass nach dem Tollen das Bxxxxn kommt.

Realisiert was geschehen ist, habe ich dann als Feli sich die Bauchhaare ausrupfte um daraus ein Nest zu schaffen.

Das war auch genau die Zeit, als meine Bekannte erneut umgezogen ist. Diesmal in eine Wohnung mit Vermietern die es nicht die Bohne störte wenn bei ihr Kaninchen mithausen. Aus diesem Grund gab ich ihr die Feli zurück, allerdings ohne sie auf meine zuvor gemachten Beobachtungen und daraus resultierenden Vermutungen aufmerksam zu machen. Es kam dann natürlich wie es kommen musste. Feli gebahr mehrere Kinder, wovon einige innerhalb kurzer Zeit verstarben und einige durchkamen. Durch kam unter anderem Emma, die eigentlich ein Männchen ist aber für ein Weibchen gehalten wurden und bei Feli bleiben sollte.

Man kann noch folgen?

Also Emma und Feli, also Mutter und “Tochter” lebten einige Zeit normal zusammen, bis Feli wieder anfing sich die Bauchhaare auszureißen um ein Nest zu bauen. Da stellte sich also heraus, dass Emma ein Männchen war und mit Inzest ebenso wenig ein Problem hat, wie der Papst mit Holocaustleugnern. Die Kaninchenbabys wurden kann geboren, und eines davon nennen wir im Weiteren „Little Asshole“. Little Asshole ist das niedlichste der kleinen Kaninchen, denn es besticht durch ein hängendes nebst einem stehenden Ohr. So wuchs es schnell in das Herz meiner Bekannten und ist immer noch das Lieblingskaninchen.

Herauskristallisieren sollte sich an dieser Stelle, dass eine Paarung zwischen Haus- und Wildkaninchen für den Besitzer dieser Tiere Stress bedeutet.

Da meine Bekannte jetzt für ein paar Wochen nicht zu Hause ist, übernehme ich im Moment die Urlaubsvertretung und habe die Kaninchen bei mir aufgenommen. Mein Garten sieht jetzt aus wie ein blöder Streichelzoo, aber das ist nicht das Problem. Mein Problem ist größer.

Das Problem ist: „Little Asshole ist flüchtig und hat sich nach Zeugenaussagen von einem Wildkaninchen bxxxxn lassen.“

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Bedeutsamer Wortschwall

Es ist nicht schwer, Menschen zu finden, die mit 60 Jahren zehnmal so reich sind, als sie es mit 20 waren. Aber nicht einer von ihnen behauptet, er sei zehnmal so glücklich. — George Bernard Shaw

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