Die aid- Pyramide ist das non-plus-ultra jeder gesunden Ernährung. Oder war es doch der DGE Ernährungskreis? Oder die Food Guide Pyramid der USDA? Nimmt man 10 Ernährungswissenschaftler und fragt jeden getrennt nach seiner Meinung, so wird man vermutlich 10 verschiedene Empfehlungen zu hören bekommen, wobei jeder auf seiner Theorie besteht.
Abends Essen macht dick, möglichst viele kleine Mahlzeiten, lieber drei große und zwischendurch nix, Kohlenhydrate niemals in Verbindung mit Fetten und Eiweißen! Bescheuerte Regeln. Deswegen veröffentliche ich jetzt auch eine, die auf Menschen wie mich zutrifft.
Hört auf euren Magen! Esst worauf Ihr Hunger habt und wann Ihr Hunger habt! Ich lebe jetzt seit ich denken kann nach dieser Regel. Ich esse fettige Sachen vom Griechen auch Abends, ich trinke pure Cola und esse wenig Salat. Ich esse einfach worauf ich Hunger habe und wann ich Hunger habe.
Meiner Theorie nach ist der menschliche Körper ein schlaues Wesen, und die Gefühle die der Körper aussendet, sendet er nicht umsonst aus. Wenn mein Körper mir also sagt:“Ich habe Hunger auf nen BigMac von MC Donalds”, dann glaube ich, er sagt das nicht umsonst, sondern weil er weiss, dass im BigMac Energiestoffe enthalten sind, die Ihm fehlen. Man wird auch nicht dick durch diese Einstellung. Ich wiege seit ewigen Zeiten etwas über 70kg bei einer Körpergröße bei ca. 190cm. Meine ärztlichen Untersuchungen. (Blutwerte, RR, HF, etc…) sind TipTop. Das ganze unter strenger Meidung sämtlicher sportlichen Aktivitäten.
Was ausserdem auffällt ist, dass Essen und Trinken starke Auswirkungen auf meine Gemütsstimmung und Belastbarkeit hat. Generell würde ich mich als tierisch ausgeglichen und relaxed bis cool beschreiben. Aber es gibt so Tage, an denen man sich schon aufregt, wenn ein Kunde der an der Kasse vor einem steht etwas lauter durch die Nase atmet. (Ihr wisst was ich meine)
Das alleine ist vielleicht noch kein Grund auf sich selbst zu schliessen. Aber wenn dann noch auffällt, dass einem eigentlich fast jeder auf den Senkel geht, dann ist der Zeitpunkt gekommen mal in den Spiegel zu schauen, denn vielleicht ist der, den man da sieht die Quelle des genervt seins! Ein etwas zu niedriger Blutzuckerspiegel kann bei einigen Personen schon psychische Veränderungen auslösen. Ich zähle ich zu dieser Gruppe von Menschen. Wenn man soweit ist, dann ist die Therapie auch nicht mehr schwer. Ich greife dann gerne zu energiereicher Kost, auch gerne was deftiges und fettiges. Damit helfe ich nicht nur mir….

