Glücklichsein trainieren

Gehirnschmalz, Leben

Glücklichsein trainieren

No Comments 11 Juli 2008

Es ist durchaus möglich Glücklichsein zu trainieren. Man kann sich quasi selber zum Glück zwingen, in dem man seinen Verstand das Glück aufzwingt. So ganz brillant scheint unser Verstand nicht zu sein, wenn es mit kleinen manipulativen Eingriffen schon möglich ist.

Erfolgreiche Menschen sind bewiesenermaßen glücklicher als erfolglose Menschen. Dabei ist es aber vollkommen unerheblich ob derjenige wirklich erfolgreich ist, oder sich bloß erfolgreich fühlt. Denn wie will man Erfolg messen?

Es ist ja durchaus möglich, dass sich der Jungunternehmer der 10.000€ Umsatz/Monat macht sich weitaus erfolgreicher fühlt wie der Topmanager der 500.000€ Umsatz macht, weil der Jungunternehmer im Vormonat weniger, der Topmanager im Vormonat mehr Umsatz gemacht hat.
Also, auch wenn der Topmanager de facto erfolgreicher ist, so fühlt sich der Jungunternehmer erfolgreicher und ist deshalb vermutlich glücklicher.

Natürlich ist das Erfolgsgefühl nur ein Faktor zum Glücklichsein, aber ein sehr entscheidender. Denn bereits kleinste Erfolgsgefühle erhöhen unser Glücksgefühl. Und kleine Erfolgserlebnisse gibt es beinahe überall abzusahnen.

  • Den Rasen erfolgreich mähen
  • Das Auto erfolgreich waschen
  • Die Wohnung erfolgreich aufräumen

Worauf ich hinaus will ist, es gibt überall kleine Erfolgserlebnisse abzusahnen, man muss nur irgendetwas machen. So lohnt es sich auch Zusatzaufgaben im Beruf anzunehmen, auch wenn diese finanziell gesehen unvergütet bleiben. Das Schulterklopfen was dadurch abzuräumen ist, wird wieder als Erfolgserlebnis gewertet.
Vielleicht sollte man sich das Glücklichsein wie eine Waage mit zwei Waagschalen vorstellen, die im Körper eingebaut sind. Wer Glücklich sein möchte muss einfach nur die Glückswaagschale vollschmeißen.
Das Problem an dieser Waage ist, dass sich die Unglücksseite automatisch füllt, wie ein leckgeschlagenes Boot. Das Leck kann aber evtl. durch ein „nichtzulassen von negativen Gedanken” teilweise gestopft werden, leider nur teilweise und so bedeutet Stillstand für unser Befinden leider immer Rückschritt.

Eine weitere Möglichkeit die Glückwaagschale zu füllen ist neben dem Meiden von negativem Gedankengut natürlich auch ein Anhäufen von positivem Gedankengut.
Generell sollte es ja einleuchten, dass man sich in einer depressiven Phase lieber nicht noch mit Kriegsverbrechen, schlimmen Krankheiten oder politischem Wahnsinn beschäftigen sollte. In einer depressiven Phase muss man sich positives Gedankengut vielmehr aufzwingen. Auch wenn man in dieser Stimmung gar keine Lust auf Freude und Heiterkeit hat, darf man das Leck im Boot nicht noch weiter aufreißen lassen.

Was also tun

Ein Mittel was auf jeden Fall zum Glücklichsein geeignet ist, ist dieses Video.

Ich empfehle es als Dauerschleife zu hören und schon sehr schnell werden Sie merken:
„Jede Zelle meines Körpers ist glücklich, jede Körperzelle fühlt sich wohl….“

Gehirnschmalz, Leben

Zigarettenanzünder retten Leben

2 Comments 20 Juni 2008

Warum ist da denn noch keiner vor mir drauf gekommen. Millionen von Menschen mussten bisher sterben, weil Sie rauchen. Ich meine jetzt nicht die, die durch Krankheiten umgekommen sind, sondern Raucher die aufgrund des Rauchens einem tödlichen Verkehrsunfall erlagen.

Wie kommt es dazu

Das Telefonieren ein Risikofaktor im Straßenverkehr ist, wurde schnell erkannt. Worauf aber bisher eher wenig Augenmerk gelegt wurde ist das Rauchen.
Genauer gesagt, das Anzünden einer Zigarette während der Fahrt. Mit den bisherigen Zigarettenanzündern oder Feuerzeugen ist es beinahe unmöglich, sich während der Fahrt eine Zigarette anzuzünden ohne den Blick von der Straße abzuwenden. Man wendet den Blick vollkommen automatisch auf die Spitze der Zigarette um den glühenden Zigarettenanzünder zu platzieren.

Blickwendung auf Zigarette

Ich möchte gerne mal wissen wie viele Verkehrsunfälle aufgrund dieser kleinen Unachtsamkeit passiert sind und weiterhin passieren. Oder wie viele Verkehrsunfälle passieren, weil der Zigarettenanzünder auf den Boden gefallen ist.

Die Lösung

Aus absoluter Nächstenliebe und Pflichtbewusstsein heraus, veröffentliche ich hier meine Idee ohne ein Patent darauf angemeldet zu haben. So verzichte ich auf Millionen aber rette evtl. Millionen. Nichtsdestotrotz möchte ich denjenigen bitten, der diese Idee umsetzt 100.000€ als Linkspende rechts oben via Paypal zu leisten.

Spaß bei Seite

Das Anzünden einer Zigarette ist eigentlich ein recht überschaubarer Prozess, kann aber in hektischem Verkehr, der viel Konzentration abverlang einige Sekunden dauern. In diesen Sekunden der Unaufmerksamkeit können tragische Unfälle passieren. (Soll jetzt hier nicht weiter diskutiert werden.)

Meine Idee ist ein trichterförmiger, nach unten zulaufender Zigarettenanzünder, welcher in Lenkradnähe ins Armaturenbrett eingelassen ist.

sicherster Zigarettenanzünder

Wie auf der detailgetreuen Bauskizze ersichtlich ist, wird die Zigarette einfach in den Anzünder gesteckt. Mikrosensoren erkennen die Zigarette und starten die Heizdrähte, welche über eine Zeitschaltuhr gesteuert sind. Nach einer errechneten Brennzeit, schalten die Brenndrähte ab und der Fahrer wird durch ein akustisches Signaldarauf aufmerksam gemacht, dass seine Zigarette nun bereit zum Rauchen ist.
Asche die bereits während des Anzündevorgangs entsteht, fällt in die feuerfeste Aschebox, welches theoretisch auch der Aschenbecher sein kann.

Mit diesem Anzünder ist es nun möglich seine Zigarette zu entzünden, ohne viel Aufmerksamkeit auf den Anzündevorgang zu richten, sondern auf die Straße.

Richtig Rauchen rettet Leben!

Warum gibts keine suizidalen Tiere?

Gehirnschmalz, Leben

Warum gibts keine suizidalen Tiere?

7 Comments 28 April 2008

Allein in Deutschland leben 7,8 Millionen Menschen, die eine Depression in Ihrer Krankenakte stehen haben. Das geht aus Daten den Max-Planck Institutes hervor. 7,8 Millionen Menschen oder genauer: 4,4% aller Männer und 13,5% aller Frauen. Von Tieren mit Depressionen in Deutschland hört man eher wenig. Wie kommt das? Ist bei Tieren eine Depression schwerer zu diagnostizieren als bei einem Menschen?

Mal eine Theorie. Was wäre wenn der Mensch sich viel zu schnell entwickelt? Also nicht das Heranwachsen vom Kind über den Jugendlichen bis er schließlich als Erwachsener gilt. Sondern die Entwicklung vom Wald- oder Buschmenschen zum jetzigen in Betoncontainern (..also Häusern) wohnender achso gebildeter Mensch.

Unser Körper hat es nicht geschafft, dieser schnellen Entwicklung zu folgen. Oder warum sollten uns in dieser Welt in der wir leben noch Haare vom Kopf wachsen. Was wollen wir heutzutage mit Weisheitszähnen und einem Appendix (Blindarm). Warum schüttet unser Körper Unmengen Adrenalin aus, wenn wir uns erschrecken. Damals machte das alles Sinn. Die Haare als Schutz, die Weisheitszähne als Ersatz und der Appendix aufgrund der Fremdstoffreichen Ernährung und wenn ein Löwe, Tiger oder sonstiges Raubtier uns erschreckt, dann können wir Adrenalin gut gebrauchen um zu kämpfen oder um wegzulaufen.

Wenn unser Körper es nicht geschafft hat, hat es unser Geist geschafft? Mal sehen, wir werden geboren und ab dem sechsten Lebensjahr fangen wir an zu lernen mit der Welt klarzukommen, oder sagen wir es anders. Man beginnt seine Ausbildung, um erfolgreich in dieser Welt zu leben. Damit man nicht untergeht. Damit man später Geld verdienen kann. Vom 6. Bis zum 16. Lebensjahr verbringen wir unsere Zeit in der Schule. Das sind 10 Jahre, in denen wir lernen uns in dieser Welt zurechtzufinden. Danach folgen Berufsausbildung und jahrelange Arbeit.

Vielleicht ist diese Entwicklung für einige Menschen zu schnell gegangen. Man hat vielleicht auch zu viel Zeit nachzudenken. Vor allem, wenn es um Sinnhaftigkeit geht. Unser ganzes Leben lang lernen wir das unser Handeln einen bestimmten Sinn hat.

Als Beispiel: „Ich räume meine Wohnung auf.“ Der Sinn dahinter ist, danach ist Sie sauber.

Oder, ich bin Koch und: „koche ein Essen.“ Der Sinn dahinter ist, dass dieses Essen später jemand Essen möchte. Also ganz einfache Dinge, diese Liste könnte man natürlich endlos weiterführen.

Wenn man sich jetzt fragt: “ Welchen Sinn hat eigentlich mein Leben? Wo liegt der Sinn dahinter, dass ich geboren wurde, 10 Jahre zur Schule gehe, danach arbeiten irgendwann in Rente gehe und dann sterbe?“ Ist da irgendein Sinn hinter? Zu sagen, der Sinn ist es andere Menschen zu unterstützen, oder für die Allgemeinheit ein Ziel zu verfolgen ist auch keine wirkliche Antwort, denn wo ist der Sinn, dass die anderen Menschen auf der Welt sind? Viele depressive Menschen stellen sich diese Fragen und viele kommen zu dem Schluss: „Das hat alles gar keinen Sinn. Es ist vollkommener Unsinn das 6 Milliarden Menschen auf dieser Welt leben. Weil das ganze kein Ziel verfolgt.“ Für sich selber finden depressive Menschen häufig natürlich überhaupt keinen Sinn, was in vielen Fällen mit einem Suizidversuch beginnt und mit einem Suizid endet. Aber genug der dramatik…

Was sagen denn andere über den Sinn des Lebens?

Religionen finden häufiger Ziele oder Sinnhaftigkeiten im Leben. Und wenn nicht im, dann zumindest nach dem Leben. Ein Leben nach dem Tot, oder die Theorie der Wiedergeburt. Oder man „lebt“ als Geist in einer anderen Dimension weiter. Wie kommen Menschen auf solch merkwürdige Theorien, die doch von vielen Menschen als wahr empfunden werden. Man kann ja keinen Toten fragen was nach dem Leben kommt, aber ein Grund warum solche Theorien in vielen Kulturkreisen vorherrschen ist, dass man Menschen befragt hat, die eine Nahtoterfahrung gemacht haben. Also Menschen die schon fast über der Wupper wahren, dann aber zurückgeholt wurden. Wenn die sagen, dass Sie ein Licht gesehen haben, welches Sie magisch angezogen hat und alles total schön war, dann wird das doch wohl stimmen, oder…

Eine kleine Geschichte mit Fragestellung:

Ein Heroinabhängiger Drogenkonsument spritzt sich seine Dosis Heroin in die Vene. Die Droge wirkt sehr schnell und die Stimulation seiner Opioidrezeptoren verwirrt seine Wahrnehmung. Er ist plötzlich nicht mehr in seiner versifften Absteige, sondern von jetzt auf gleich in einer wunderschönen Welt. Alles fühlt sich toll an, aber ist er wirklich da? Oder liegt er immer noch in seiner versifften Absteige und hat eine Kanüle in der Ellenbogenvene?

Wenn jemand stirbt, passiert vermutlich etwas ganz ähnliches: Endorphine, also kurze Neuropeptide werden in rauhen Mengen freigesetzt und diese besetzen, oh Wunder, die Opioidrezeptoren in unserem Körper. Unser Körper gibt uns quasi eine Dosis Heroin for free. Warum? Um die Situation leichter zu machen. Sterben hat sehr oft etwas mit Schmerzen zu tun. Können Sie sich vorstellen was für Schmerzen und was für Angst ein Herzinfarkt bei einem Patienten auslöst? Wie stark die Schmerzen bei Krebs oder einem akutem Abdomen sind? Der Körper reagiert darauf. Er nimmt den Schmerz als Bedrohung war und setzt seine eigenen Medikamente ein: “Die Endorphine.“ Und wenn jemand noch rechtzeitig einen Rettungswagen ruft, dann bekommt der Patient vom Notarzt eine weitere Dosis „Glücklichmacher“, nämlich ein Opioidanalgetika wie Morphin. Unter diesen Medikamenten kann man alles sehen.

…also ein Leben nach dem Tot kommt für mich nicht in Frage. Es währe vermutlich auch ziemlich voll im Himmel. Wenn man 6 Millionen Jahre Menschheitsgeschichte rechnet. (siehe Grafik) Aber auch knapp 1 Million Jahre Homo sapiens, währe eine gewaltige Menge, die erstmal Platz braucht.

Was macht denn für mich Sinn? Ich als „wissenschaftlich denkender Mensch“, habe meine ganz eigene Theorie, die ich mir aus mehreren Lehren zusammengebaut habe. Möglich währe für mich:

Wir wurden von einer höher entwickelten Form zusammen mit allen Tieren etc… zusammen auf einem ausgewählten Planeten (Erde) ausgesetzt. Weil die Jungs mal gucken wollten, was sich wohl am meisten durchsetzt.

Das klingt erstmal ganzschön absonderlich, mach aber mehr „SINN“ als die religiösen Theorien, dass Gott in sieben Tagen ne Welt baut. Also woraus bestehen wir denn? Egal ob Mensch, Tier oder Pflanze, wir alle bestehen aus Zellen. In diesen Zellen ist die DNS (Desoxiribonucleinsäure) Diese Zellen haben nur einen Sinn und zwar sich zu vermehren. Das gleiche Ziel verfolgen Viren übrigens auch und ratet woraus Sie bestehen? (Viren sind reine DNS). Und was unterscheidet uns Menschen von den Zellen? Jetzt nicht aus der Nähre betrachtet, sondern mal von weiter weg. Guckt doch mal aus dem Weltraum auf die Erde runter und beschreibt was da passiert. Ihr seht Viren, deren einziges Ziel es ist sich zu vermehren. Dann seht Ihr Zellen, deren einziges Ziel es ist sich zu vermehren und dann bemerkt Ihr, dass die Zellen ein ganzes bilden, nämlich einen Menschen. Was würdet Ihr wohl sagen was der Mensch da auf de Erde macht? Was für ein Ziel verfolgt er? Richtig, er möchte sich nur vermehren! Aber wir Menschen sind damit nicht alleine. Tiere und Pflanzen unterscheiden sich da nicht, sondern wurden von „denen die uns hier abgesetzt haben“ nur mit anderen Mechanismen und Taktiken ausgestattet. Pflanzen vermehren sich über Samen, die Sie mit dem Wind schicken oder sich Bienen zur Hilfe nehmen. Tiere und Menschen haben den natürlichen Sexualtrieb.

Vor Depressionen schützt das natürlich nicht! Aber wenn man das ganze so sieht und genauso akzeptiert. Dann ist es vielleicht einfacher das Leben „einfach“ zu nehmen und es nicht als Last oder Prüfung zu sehen, der man nicht gewachsen ist. Was von dir verlangt wird ist viel einfacher: „Du sollst einfach nur Leben und am besten deine DNS überall verteilen wo nur geht!“

In diesem Sinne, Viel Spaß!

Tweets

Bedeutsamer Wortschwall

Da gibt es nichts zu diskutieren: Entweder Sie sind für einen Mindestlohn, oder Sie sind ein Arschloch! Und wer behauptet, das zerstöre Arbeitsplätze, der ist ein dummes Arschloch. — Volker Pispers

© 2009 Bootreisestab. Powered by Wordpress.