Wenn ich dürfte wie ich wollte…

Gehirnschmalz, Leben

Wenn ich dürfte wie ich wollte…

1 Comment 21 Februar 2009

hundewelpeDann hätte ich inzwischen sicherlich bereits zwei Hunde und würde mich vermutlich im gleichen Maße auf die Hunde freuen wie sich die Hunde auf mich, also das Herrchen freuen würde wenn ich nach Hause käme, und vielleicht würde ich sogar vor Freude die ersten Tage auf den Teppich pinkeln.

Dieser einleitende und sicherlich teils verstörende Satz soll doch bloß ausdrücken wie sehr ein Hund, im besten Falle zwei mein Leben bereichern würden.

Bringt ein irrer Hund der vor Freude beinahe durchdreht, nur weil das Herrchen aus dem Bäcker zurück kommt, in den es 5 Minuten früher hineinging, nicht selbst verbitterten Menschen ein Lächeln auf die spröde gewordenen Lippen zurück?

Doch vermutlich wäre ich auch nicht geeignet
Leider muss ich hier mitteilen, dass mir die entsprechende Härte fehlt um einen Hund zu erziehen. Denn ich könnte es einem Hund nicht zumuten nichts zu essen, wenn ich gerade mein Mittagessen an der Tafel sitzend hinunterschlinge. Wäre ich alleine an der Tafel, wäre auf kurz oder lang sicherlich sogar ein fester Sitzplatz für ihn denkbar.

Auch sonst würde der Hund meine fehlenden Führungsqualitäten sicherlich schnell aufdecken und sich zu Nutze machen. Da reicht ein Blick und ein drehen des Köpfchens und schon wäre ich weich wie Butter und mein Hund hätte in Kürze die Konsistenz wie Butter.

So ist es wohl das Beste weitere Jahre ins Land ziehen zu lassen, bis ich die nötige Härte erlangt habe.

Dann allerdings werden es zwei Hunde. Ein großer und ein kleiner, die zusammen losziehen könnten. Und wenn der Kleine nicht mehr kann, so kann er beim großen auf den Rücken.

Dieser Artikel wurde mit dem nagelneuen Tag Gehirnschmalz belegt.

Gegen das Wahlrecht im Sportunterricht

Gehirnschmalz, Leben

Gegen das Wahlrecht im Sportunterricht

1 Comment 05 Februar 2009

aktion_against_democracyAlso vorweg, ich war nie unsportlich, adipös, sonderlich unförmig, unbeweglich, sonderlich unbeliebt oder sonst eine Sondererscheinung. Ein sehr großes Manko von mir war nur, dass ich kein Fußball spielen kann.

Es fiel mir damals sogar schwer Fußball überhaupt zu kucken.

Kommt es einer Lehrkraft denn nicht in den Sinn, dass es für ein Kind, bzw. Jugendlichen, welcher in der Pubertät und womöglich noch männlichen Geschlechts ist, unerträglich ist, wenn er beim Fußballspielen im schulischen Sportunterricht mitunter als letzter bzw. mindestens unter den letzten fünf landet?

Ihnen kommt das bekannt vor, oder?
Da Blogs in vielen Fällen von Bloggern gelesen werden und Blogger den Computern nahe stehen, und da Menschen die heutzutage Computern nahe stehen früher in vielen Fällen auch schon Computern nahe standen, und da Menschen die früher Computern nahe standen ihrem Leben draußen weniger Zeit gegönnt haben, waren diese in vielen Fällen auch im Sport eher sonderlich, meistens sogar noch sonderlicher als ich es damals beim Fußballspielen war.

Heutzutage nennt man sowas einen Nerd, habe ich mir sagen lassen.

Nun ja, das Spiel läuft folgendermaßen ab. Es werden zwei Schüler bestimmt, die zwei Teams bilden sollen. Diese beiden fangen jetzt an, einen nach dem anderen aus der Klassengemeinschaft für Ihr Team auszuwählen. Dies läuft chronologisch ab. Zuerst werden die besten Sportler gewählt und dann dreht sich die Spirale abwärts, bis nur noch die letzten Spacken der jeweiligen Sportart übrig bleiben. In vielen Fällen kommt es sogar vor, dass sich um den letzten „Spacken” noch gestritten wird, in welches Team der denn nun soll.

Was genau möchte die Lehrkraft einem Schüler damit auf den Weg geben? Darwin hatte Recht?

Mich trägt Wunder, warum den Lehrkräften die Hilferufe in den Augen der Kinder, also der sportlich unqualifizierten Kinder, nicht auffallen. Mal im Ernst, ich weiß es, die fühlen sich richtig Scheiße.

Meine Taktik bestand darin in die Position des wählenden zu kommen. Zum Einen, damit ich nicht in die Situation kam, als einer der letzten gewählt zu werden und zum Anderen war ich anders beim wählen. Ich habe demonstrativ die sportlichen Flaschen gewählt. Einen nach dem anderen, bis keine mehr da war, und wir haben das Fußballspiel richtig schön verkackt.

Aber die sportliche Mannschaft hatte an diesem Spiel definitiv keinen Spaß.

Jetzt, da ich vom Alter her gereift bin und die Möglichkeit habe mich für mehr Demokratie in Deutschland, aber für weniger Demokratie im Sportuntericht einzusetzen, mache ich das auch.

Hier zum Download erhältlich Flyer um eurem Unmut, oder dem Unmut eurer Kinder kund zu tun. Werft Sie in Scharen von den Dächern der Schul- und Sportgebäude und setzt unsere Forderung durch.

Download Flyer – “Gegen das Wahlrecht im Sportunterricht” Version: 03.02.2009  | 2,06 MB

Ach ja, nur um die reale Situation nochmal zu verdeutlichen. Zu meiner Zeit gab es noch gemischten Sportunterricht. Also Jungen und Mädchen gemeinsam.  Es kam teilweise vor, dass einige Mädchen vor Jungen gewählt wurden.

Wird es jetzt verständlich?

Ein Jahresrückblick

Gehirnschmalz

Ein Jahresrückblick

No Comments 01 Januar 2009

Mir ist gerade klar geworden, dass ich im Stress der Weihnacht und der Freude auf das neue Jahr, ganz vergaß einen letzten Blogeintrag für 2008 zu verfassen. Desweiteren wurde mir soeben bewusst, dass dieses hier der erste Artikel des neuen Jahres ist und somit etwas fundamentales. Sozusagen der Grundstein des Blogs für das Jahr 2009. Das Jahr in dem alles besser wird.

2008 war ein sehr gutes Jahr, zumindest lokal gesehen. Mein persönlicher kleiner Bereich hat sich definitiv zum Besseren gewendet. So habe ich dem qualmenden blauen Dunst den Kampf angesagt und liege bisher nach Punkten klar in Führung. Dies hätte ich 2007 noch lange nicht für möglich gehalten, so wünsche ich mir Durchhaltevermögen auch in diesem Jahr. Wobei es schon mit dem Teufel zugehen müsste, sollte ich noch einmal eine Zigarette rauchen.

Desweiteren habe ich im Jahr 2008 weitaus weniger tote Tiere verschlungen als es noch 2007 der Fall war. So war der Trend bis zur Mitte des Jahres noch nicht vorhersehrbar, denn erst im Sommer verzichtete ich vollends auf den Verzehr von ehemals lebenden, dann getöteten und später gebratetenen Tieren… und Mett auch!

Das Jahr 2008 war auch das erste Jahr in dem ich eine Verkäuferin gefragt habe, ob die Schuhe dessen Kauf ich beabsichtigte aus Tierhaut oder (wie)- Tierhaut gefertigt wurden. War in keiner Weise schwer und nun trage ich Schuhe einer bekannten Marke die aussehen wie Lederschuhe, es aber nicht sind.

Ja, dies waren wohl die einschneidensten Erlebnisse, welche ich 2008 verleben durfte. Direkt gefolgt von dem Beginn eines zweiten Bildungsweges. Das Projekt: “Pass auf wem du deine Kohle gibst, denn er könnte Blödsinn damit machen”, gestaltet sich bisher am schwierigsten von alle den, denn ich vermute, auch wenn ich Lidl, Aldi, Aral, etc. meide, landet mein sauerverdienstes Geld im Endeffekt doch in den falschen Hälsen.

Aber ich mache es Ihnen schwieriger, es zu bekommen

Pläne für 2009 habe ich selbstverständlich nicht. Aber ich bin sicher, es wird ein paar interessante Aufgaben bereitstellen.

Wäre ich die Kanzlerin so würde ich meine Neujahresansprache mit folgenden Worten beenden: “[...]also liebes Volk, passt auf wem Ihr euer Geld gebt. Stünde einmal ein Räuber vor euch, so würdet Ihr Ihm ja auch nicht eure Pistole geben, damit er euch noch besser ausrauben könnte. Esst keine Tiere, die Ihr nicht eigenhändig töten würdet und lasst das Rauchen sein. Esst mal lieber ein Bütterchen.[...]…ach ja, wählt die Grünen, denn die waren Ihrer Zeit schon immer voraus!

Dunckersche Denkaufgabe 2

Gehirnschmalz, Leben

Dunckersche Denkaufgabe 2

2 Comments 20 Dezember 2008

Ein junger Mann der wesentlich an Technik und der Entwicklung im Internet interessiert ist, verbringt einen großen Teil seiner Zeit zu Hause am Computer. Da er beruflich seine Schwerpunkte in der Webentwicklung hat, hilft er als Freundschaftsdienst Laien in Foren Ihre Probleme zu lösen.

Er ist glücklich und zufrieden bis er eines Tages realisiert, dass er einen entscheidenen Fehler gemacht hat, der sein Leben in hohem Maße beeinflussen könnte.

Dann passierte etwas alltägliches und er hatte plötzlich keine Freunde mehr.

Dunckersche Denkaufgabe

Gehirnschmalz, Kritik, Leben

Dunckersche Denkaufgabe

4 Comments 26 November 2008

Ein Mann lebt hier in Deutschland. In gesellschaftlichen Schichten betrachtet, gehört er wohl der Mittelschicht an. Er ist verheiratet, seine Frau ist Hausfrau und er arbeitet in Vollzeit im produzierenden Gewerbe. Er ärgert sich über die hohe Arbeitslosigkeit, weil daraus höhere Sozialabgaben für Ihn resultieren und er ärgert sich darüber, dass alles teurer wird.

Er fährt mit seinem Mazda 6 zu LIDL und am nächsten Tag ist er arbeitslos…

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Reicher Mann und armer Mann standen da und sah’n sich an. Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich. — Berthold Brecht

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