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	<title>Bootreisestab &#187; Gehirnschmalz</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
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		<title>Erschreckendes Ende</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 22:37:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirnschmalz]]></category>
		<category><![CDATA[Laune]]></category>

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		<description><![CDATA[Entschuldigung, was haben sie denn da unter ihrer Jacke?
Ich? Nichts, nichts…
Bleiben Sie doch mal bitte kurz stehen und machen Sie ihre Jacke auf. Ich möchte gerne eine Personenkontrolle bei ihnen durchführen.
Ich habe es etwas eilig, deshalb möchte ich sie bitten, dass sie vielleicht einfach jemand anderes körperkontrollieren? Vielleicht dieser Herr hier, der wirkt doch schon aufgrund seines Schnäuzers arg verdächtig…
Nein, Nein, Sie bleiben jetzt hier und ich kontrolliere sie.
Pah Bittesehr! Wenn der Herr Oberjustizvollzugsbeamte meinen, er müsse seine Minderwertigkeitskomplexe hier an anständigen Bürgern auslassen, indem er sie schikaniert… Bittesehr, kontrollieren sie mich ruhig.
Mach ich auch. Sie müssen nicht meinen, dass ich mich von jemanden wie Ihnen provozieren lasse. Ich mach hier nur meinen Job, Freundchen. Machen sie doch mal ihre Jacke auf, das sieht ja aus, als wäre ein Tier darunter.
Nein an meine Jacke lasse ich sie nicht!
Wie Bitte?
Nunja, es ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Entschuldigung, was haben sie denn da unter ihrer Jacke?</strong></p>
<p>Ich? Nichts, nichts…</p>
<p><strong>Bleiben Sie doch mal bitte kurz stehen und machen Sie ihre Jacke auf. Ich möchte gerne eine Personenkontrolle bei ihnen durchführen.</strong></p>
<p>Ich habe es etwas eilig, deshalb möchte ich sie bitten, dass sie vielleicht einfach jemand anderes körperkontrollieren? Vielleicht dieser Herr hier, der wirkt doch schon aufgrund seines Schnäuzers arg verdächtig…</p>
<p><strong>Nein, Nein, Sie bleiben jetzt hier und ich kontrolliere sie.</strong></p>
<p>Pah Bittesehr! Wenn der Herr Oberjustizvollzugsbeamte meinen, er müsse seine Minderwertigkeitskomplexe hier an anständigen Bürgern auslassen, indem er sie schikaniert… Bittesehr, kontrollieren sie mich ruhig.</p>
<p><strong>Mach ich auch. Sie müssen nicht meinen, dass ich mich von jemanden wie Ihnen provozieren lasse. Ich mach hier nur meinen Job, Freundchen. Machen sie doch mal ihre Jacke auf, das sieht ja aus, als wäre ein Tier darunter.</strong></p>
<p>Nein an meine Jacke lasse ich sie nicht!</p>
<p><strong>Wie Bitte?</strong></p>
<p>Nunja, es handelt sich bei meiner Jacke um eine Kaschmirjacke, deren Qualität sie als einfacher Staatsbediensteter sicherlich nicht zu erkennen vermögen. Wie denn auch, bei ihrem…</p>
<p><strong>Sie öffnen jetzt sofort ihre Jacke, oder ich werde sachgerichtete körperliche Gewalt anwenden müssen.</strong></p>
<p>Vielleicht kontrollieren sie einfach nur meine Beine, und ich werde diese Prozedur als Zeichen meines guten Willens über mich ergehen lassen, ohne dass ich ihren Vorgesetzen über ihr grenzdebiles Verhalten informiere.</p>
<p><strong>OK mein Freund Hände hoch [zieht seine Pistole]</strong></p>
<p>Wen wollen sie mit ihrem Peng Peng Pistole beeindrucken? Ihren ebenso debilen Sohn, oder ihre Frau, die Stimmen aus der Steckdose wahrnimmt?</p>
<p><strong>Letzte Warnung, wenn sie nicht sofort ihre Jacke öffnen, schieße ich ihnen zuerst ihren Hoden weg, und danach schieße ich ihren Kopf… </strong>[Es entsteht Panik in der Wartehalle]<strong><br />
</strong></p>
<p>HALT! Warten Sie. Sie haben gewonnen, stecken sie ihre Pistole weg, und ich werde meine Jacke öffnen.</p>
<p><strong>Nein, wissen sie was, ich glaube ihnen, dass unter ihrer Jacke nichts versteckt ist. Gute Reise Herr Krappmann.</strong></p>
<p>Danke Herr Wachtmeister, grüßen Sie ihre Frau ganz lieb von mir. Und ihnen ein schönes Wochenende</p>
<p><strong>Danke</strong></p>
<p>Auf Wiedersehen</p>
<p><strong>Jau, Tschüss&#8230;</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>This is a mens world&#8230;</title>
		<link>http://www.bootreisestab.de/2009/12/this-is-a-mens-world/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 09:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirnschmalz]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Sie ihr Referat dabei, sodass sie unseren Geist durch einen erörternden Kurzvortrag erhellen können?
Aber natürlich, soll ich jetzt schon beginnen?
Ja, ich hätte bloß noch die Bitte, dass sie an ihr 15 Minuten Zeitlimit denken.
Wie meinen?
Bitte überschreiten sie einfach nicht ihr Zeitlimit von 15 Minuten, und alles ist gut.
Worauf zielt denn diese arrogante Randbemerkung ab?
Auf nichts. Es ist nur einfach so, dass wir in dieser Kursform mit wenig Unterrichtszeit ausgestattet worden sind, sodass sie ihr Referat nicht wieder überziehen sollten!
Ach, da haben wir es ja endlich. Sie reagieren so degoutant auf mich, weil ich…
Was maßen sie sich eigentlich an? Beginnen sie nun endlich ihr Referat, ohne hier einen vom Stapel zu brechen.
Ganz in Ruhe jetzt. Ich möchte hier ganz bestimmt keinen vom Stapel brechen, es ist nur einfach so, dass mich ihre eingehende Randbemerkung verunsicherte.
Können sie nun beginnen? Dieses Gespräch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Haben Sie ihr Referat dabei, sodass sie unseren Geist durch einen erörternden Kurzvortrag erhellen können?</strong></p>
<p>Aber natürlich, soll ich jetzt schon beginnen?</p>
<p><strong>Ja, ich hätte bloß noch die Bitte, dass sie an ihr 15 Minuten Zeitlimit denken.</strong></p>
<p>Wie meinen?</p>
<p><strong>Bitte überschreiten sie einfach nicht ihr Zeitlimit von 15 Minuten, und alles ist gut.</strong></p>
<p>Worauf zielt denn diese arrogante Randbemerkung ab?</p>
<p><strong>Auf nichts. Es ist nur einfach so, dass wir in dieser Kursform mit wenig Unterrichtszeit ausgestattet worden sind, sodass sie ihr Referat nicht wieder überziehen sollten!</strong></p>
<p>Ach, da haben wir es ja endlich. Sie reagieren so degoutant auf mich, weil ich…</p>
<p><strong>Was maßen sie sich eigentlich an? Beginnen sie nun endlich ihr Referat, ohne hier einen vom Stapel zu brechen.</strong></p>
<p>Ganz in Ruhe jetzt. Ich möchte hier ganz bestimmt keinen vom Stapel brechen, es ist nur einfach so, dass mich ihre eingehende Randbemerkung verunsicherte.</p>
<p><strong>Können sie nun beginnen? Dieses Gespräch hat schon wieder viel zu viel Zeit gekostet.</strong></p>
<p>Einszweidrei, im Sauseschritt, läuft die Zeit , wir laufen mit!</p>
<p><strong>Mir reicht es jetzt. Anstatt hier wild Wilhelm Busch zu zitieren, hätten sie lieber ihre Chance auf ihr Referat nutzen…</strong></p>
<p>NEIN! Warten sie, ich bin ja willens. Es ist nur so, dass ich&#8230; Ähämm, Hust. <em>[Blickt nach unten]</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Oh Gott, zögern sie die Zeit etwa heraus, weil sie eine Spontanerektion haben?</strong></p>
<p>Ja, mussten sie das jetzt so laut fragen?</p>
<p><strong>Na gut, dann beginnt jetzt Claudia mit ihrem Referat über die paternalistischen Strukturen im aktuellem Chauvinismus, und wenn Lukas seine Spontanerektion im Griff hat, geht es mit ihm weiter.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gedankenwelt eines Rollerfahrers</title>
		<link>http://www.bootreisestab.de/2009/12/gedankenwelt-eines-rollerfahrers/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 13:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirnschmalz]]></category>
		<category><![CDATA[Adrenalin]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüt]]></category>
		<category><![CDATA[Laune]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war müde und hungrig. Das ist bei mir nunmal eine Kombination die auf die Laune schlägt. Wenn ich hungrig bin, dann bin ich auch verstimmt und lasse mich leichter provozieren.
Dienstag morgen, 08:00Uhr. Dunkelheit, Nieselregen und Temperaturen um die 5 °Celsius.
Ich fahre müde mit meiner Simson Schwalbe von der Nachtschicht nach Hause. Die Handschuhe sind vom Nieselregen durchgeweicht, ebenso die Oberseite meiner Jeanshose.
Ich friere und will einfach nur noch nach Hause. Aufs Sofa, unter meine Wolldecke.
Die Scheinwerfer der entgegenkommenden Autos blenden mich. Verstärkt wird dies noch durch die kalten Regentropfen, die am Visier kleben. Sie reflektieren das Licht.
Alles in allem möchte ich sagen, dass das einfach nicht mein Tag war. Keiner fährt gerne durch Regen. Man sieht schlecht, friert und Windböen drücken einen von den Seiten auf die Straße, oder von ihr ab. Überholende LKW rasen ohne Rücksicht an einem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich war müde und hungrig. Das ist bei mir nunmal eine Kombination die auf die Laune schlägt. Wenn ich hungrig bin, dann bin ich auch verstimmt und lasse mich leichter provozieren.</strong></p>
<p>Dienstag morgen, 08:00Uhr. Dunkelheit, Nieselregen und Temperaturen um die 5 °Celsius.<br />
Ich fahre müde mit meiner Simson Schwalbe von der Nachtschicht nach Hause. Die Handschuhe sind vom Nieselregen durchgeweicht, ebenso die Oberseite meiner Jeanshose.<br />
Ich friere und will einfach nur noch nach Hause. Aufs Sofa, unter meine Wolldecke.<br />
Die Scheinwerfer der entgegenkommenden Autos blenden mich. Verstärkt wird dies noch durch die kalten Regentropfen, die am Visier kleben. Sie reflektieren das Licht.<br />
Alles in allem möchte ich sagen, dass das einfach nicht mein Tag war. Keiner fährt gerne durch Regen. Man sieht schlecht, friert und Windböen drücken einen von den Seiten auf die Straße, oder von ihr ab. Überholende LKW rasen ohne Rücksicht an einem vorbei, wobei man jedesmal vom Fahrtwind gepackt wird, der einen für eine Sekunde im Griff hat.<br />
Man sieht auch verdammt wenig! Nicht nur, dass man von entgegenkommenden Autos geblendet wird, was ja wie gesagt durch die kalten Regentropfen, die am Visier kleben noch verstärkt wird, sondern meine Scheinwerfer an der Schwalbe sind auch noch äußerst leistungsschwach. Also kann ich vielleicht 20 Meter ins Vorne sehen.</p>
<p>Nach 20 Minuten regnerischer Überlandsfahrt kam ich dann in meiner Stadt an.</p>
<p>Ich fuhr so eine Straße entlang, an der bewusst Engstellen geschaffen wurden, wo immer nur ein Fahrzeug durchpasst. Die machen das um die Geschwindigkeit aus dem fließenden Verkehr zu nehmen. Diese Engstellen sind dann durch Schilder so geregelt, dass immer eine Fahrtrichtung Vorrang hat, und die andere so lange warten muss bis das letzte Fahrzeug durch ist.<br />
Ich fuhr also auf so eine Engstelle zu, an der ich Vorfahrt hatte.<br />
Von vorne kam ein Golf4 mit einem jungen Fahrer, der eine arrogante Baseballkappe trug.<br />
Ich war mir schlagartig sicher, dass er diese Kappe nicht trug weil er Baseballfan war, sondern weil er mich ärgern wollte.<br />
Aufgrund meiner schwachen Scheinwerfer ordnete ich mich schön mittig auf der Straße ein, damit er sehen konnte, dass ich da bin und, dass ich durch die Engstelle fahren möchte.<br />
Ich war mir sicher, dass er mich gesehen hat. Trotzdem fuhr er schneller und fuhr auch mittiger auf der Straße, als hätte er irgendein Sonderrecht, trotz meiner Vorfahrt zuerst durch die Engstelle zu fahren.<br />
Da ich im Recht war, und er im Unrecht beschleunigte ich weiter und fuhr stur gerade aus auf die Engstelle zu. Innerlich schäumte ich vor Wut und spie Galle.<br />
Es ist doch auch einfach einfach eine Frechheit, mir die Vorfahrt nehmen zu wollen, nur weil ich ein schwächeres Gefährt befahre als dieser Sack mit seiner widerlichen, scheiss Baseballkappe.<br />
Er kaute ein Kaugummi und lehnte sich noch nach vorne als er stur mit hoher Geschwindigkeit auf mich zuhielt.<br />
Er dachte wohl jetzt kneife ich, aber, »warte du Arsch. Das wirst du noch bereuen, wenn dann gehen wir hier beide drauf.«<br />
Ich zog noch kräftig am Gashahn, als wir ineinanderfuhren und tobte vor Wut, als ich von dem Aufprall aus meinen Sitz gerissen wurde.<br />
Mit dem Kopf voraus flog ich in Richtung seiner Windschutzscheibe.<br />
»Jetzt kommts drauf an«, dachte ich.<br />
Ich spannte meine gesamte Muskulatur im Körper an und machte mich so steif es nur ging, denn mein Plan war es im Flug seine Windschutzscheibe zu durchbrechen um ihn dann mit meinem Kopf voraus zu zermalmen.<br />
Mein Kopf krachte gegen die Scheibe.<br />
Ich spannte meine Nackenmuskulatur so heftig an wie ich nur konnte, dann brach die Scheibe.<br />
Ich flog weiter mit dem Kopf voraus auf seinen Kopf zu, und wollte, dass ich mit meinem Kopf seinen zerstöre.<br />
Es klappte! Ich flog gegen seinen Kopf und die Wucht des Aufpralls drückte ihn hart in die Nackenstütze. Ich saß auf ihm als er mich anschrie »Kannst du nicht aufpassen mit deiner scheiß Mofa!«<br />
»<strong>DAS IST EINE SCHWALBE!!!</strong>«, schrie ich und schlug ihn mit aller Kraft die ich noch hatte mit beiden Fäusten abwechselnd so feste in sein arrogantes Gesicht wie ich nur konnte. Mit jedem Schlag spritzte Blut aus seinem Kopf, was mich nur noch rasender machte.</p>
<p><em>Ab da, weiß ich nichts mehr. Wachgeworden bin ich eben hier im Krankenhaus und dachte einfach, ich muss den Leuten erzählen, was mich wahnsinnig wütend macht.</em><br />
<strong>Ich hasse es, wenn man keine Rücksicht auf Zweiräder nimmt, und ihnen die Vorfahrt nimmt!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Über Sprache und Worte</title>
		<link>http://www.bootreisestab.de/2009/12/uber-sprache-und-worte/</link>
		<comments>http://www.bootreisestab.de/2009/12/uber-sprache-und-worte/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 23:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirnschmalz]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[Arthur hat es aufgeschrieben,
Mit seiner Feder, handbetrieben.
Instinkte ließen Blume wachsen,
Mit Dialekt sogar in Sachsen.
Als die Zeit ins Lande zog,
Der Stiel sich bereits langsam bog.
Es entwich dann nicht nur Blüte,
Sondern mit ihr auch die Güte.
Tag für Tag entweicht sie weiter,
Doch noch sind wir Spitzenreiter,
Dichter, Denker, Lyriker,
Findst selten in Amerika!
Teilt doch keiner deine Trauer,
Lass das Heulen Schopenhauer.
Selbst wenn die Sprache ist bald tot,
Wir leiden keine Hungersnot.
Auch ohne Sprache, das ist wahr,
Kannst warnen Freunde vor Gefahr,
Droht der Tot, benutzen Sie:
&#8220;Onomatopoesie!&#8221;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Arthur hat es aufgeschrieben,<br />
Mit seiner Feder, handbetrieben.<br />
Instinkte ließen Blume wachsen,<br />
Mit Dialekt sogar in Sachsen.</strong></p>
<p><strong>Als die Zeit ins Lande zog,<br />
Der Stiel sich bereits langsam bog.<br />
Es entwich dann nicht nur Blüte,<br />
Sondern mit ihr auch die Güte.</strong></p>
<p><strong>Tag für Tag entweicht sie weiter,<br />
Doch noch sind wir Spitzenreiter,<br />
Dichter, Denker, Lyriker,<br />
Findst selten in Amerika!</strong></p>
<p><strong>Teilt doch keiner deine Trauer,<br />
Lass das Heulen Schopenhauer.<br />
Selbst wenn die Sprache ist bald tot,<br />
Wir leiden keine Hungersnot.</strong></p>
<p><strong>Auch ohne Sprache, das ist wahr,<br />
Kannst warnen Freunde vor Gefahr,<br />
Droht der Tot, benutzen Sie:<br />
&#8220;Onomatopoesie!&#8221;</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Darf ich Ihnen dann gleich was einpacken?</title>
		<link>http://www.bootreisestab.de/2009/11/darf-ich-ihnen-dann-gleich-was-einpacken/</link>
		<comments>http://www.bootreisestab.de/2009/11/darf-ich-ihnen-dann-gleich-was-einpacken/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 17:29:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirnschmalz]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismuskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Intuition, mit der wir seitens der Evolution ausgestattet wurden, hat den Sinn die Absicht des Gegenübers zu erkennen um schnell, effektiv und adäquat zu handeln. Symbolisch gedacht, verlässt man bei dem Akt der Intuition kurzfristig seinen Körper, schlüpft in den Körper des Gegenübers um die Absichten zu checken.
Ihnen ist die Situation sicherlich nicht fremd, wenn man in einem Supermarkt auf Werber für Produktneuheiten, auch Productplacement Agent‘s genannt.
Diese Damen und Herren positionieren sich adrett im Anzug, oder Kostüm gekleidet an Gangschnittstellen, oder im Entree und positionieren ihre Waren verlockend, aber nicht anbiedernd auf einem ordentlich hergerichtetem Tischchen.
Sie sollten jetzt, so sie nicht von vorneherein an dem Erwerb irgendeiner auf dem Tisch drapierten Waren interessiert sind, jeglichen Kontakt mit den Productplacement Agent’s vermeiden.
Hier darf die erste Parabel gezogen werden
Die Dame oder der Herren sind in jedem Fall nett zu Ihnen, aber ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Intuition, mit der wir seitens der Evolution ausgestattet wurden, hat den Sinn die Absicht des Gegenübers zu erkennen um schnell, effektiv und adäquat zu handeln. Symbolisch gedacht, verlässt man bei dem Akt der Intuition kurzfristig seinen Körper, schlüpft in den Körper des Gegenübers um die Absichten zu checken.</strong></p>
<p>Ihnen ist die Situation sicherlich nicht fremd, wenn man in einem Supermarkt auf Werber für Produktneuheiten, auch Productplacement Agent‘s genannt.</p>
<p>Diese Damen und Herren positionieren sich adrett im Anzug, oder Kostüm gekleidet an Gangschnittstellen, oder im Entree und positionieren ihre Waren verlockend, aber nicht anbiedernd auf einem ordentlich hergerichtetem Tischchen.</p>
<p>Sie sollten jetzt, so sie nicht von vorneherein an dem Erwerb irgendeiner auf dem Tisch drapierten Waren interessiert sind, jeglichen Kontakt mit den Productplacement Agent’s vermeiden.</p>
<p align="right"><em>Hier darf die erste Parabel gezogen werden</em></p>
<p>Die Dame oder der Herren sind in jedem Fall nett zu Ihnen, aber niemals der Nettigkeit wegen, sondern immer steht mit erhobener Faust drohend die Ware auf dem Beistelltischchen und will verkauft werden.</p>
<p>Entweder entwickelt sich das Gespräch dann relativ zügig vom Smalltalk weg, hin zu einer unverbindlichen Einladung auf ein Häppchen Produkt, oder der Productplacement Agent erkennt, dass er ihnen nicht verkaufen kann und versucht umgehend sie zu verabschieden. Denn in der Zeit, in der er mit ihnen redet, kann er das drohende Produkt nicht loswerden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Jahr ist durch</title>
		<link>http://www.bootreisestab.de/2009/11/das-jahr-ist-durch/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 20:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirnschmalz]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Laune]]></category>

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		<description><![CDATA[Abgesehen von meiner Novemberdepression, um die ich gerne bemitleidet werde, da mich das Mitleid noch weitaus tiefer in diese depressive Gemütlichkeit zieht, gibt es noch weitaus handfestere Indikatoren die uns andeuten, dass jetzt nix mehr kommt.

Es ist eine beschissene Verstimmung, wenn es einem so vorkommt als wenn die Zeit rast, man selber aber wie eine Schnecke hinterherschleimt. Das morgendliche Aufstehen wird zu einem Ritual des selbstzerstörerischen Masochismus. Klingeln, Unterdrückentaste betätigen,  5 Minuten schlafen. Klingeln, Unterdrückentaste betätigen,  5 Minuten schlafen. Klingeln, Unterdrückentaste betätigen,  5 Minuten schlafen. Klingeln, Unterdrückentaste betätigen,  5 Minuten schlafen.
Geschrieben hat dies etwas monotones, erlebt bedeutet dies einen immer wieder erlebten Angina Pectoris Anfall. Dann irgendwann, wenn man es geschafft hat sich aus dem warmen Bett zu quälen und mit nackten Füßen gen Badezimmer über den kalten Fußboden tapert, muss man sich das Elend im Spiegel betrachten und innert ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abgesehen von meiner Novemberdepression, um die ich gerne bemitleidet werde, da mich das Mitleid noch weitaus tiefer in diese depressive Gemütlichkeit zieht, gibt es noch weitaus handfestere Indikatoren die uns andeuten, dass jetzt nix mehr kommt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1192" title="Kopf" src="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2009/11/headerende.jpg" alt="Kopf" width="500" height="254" /></p>
<p><strong>Es ist eine beschissene Verstimmung, wenn es einem so vorkommt als wenn die Zeit rast, man selber aber wie eine Schnecke hinterherschleimt. Das morgendliche Aufstehen wird zu einem Ritual des selbstzerstörerischen Masochismus. Klingeln, Unterdrückentaste betätigen,  5 Minuten schlafen. Klingeln, Unterdrückentaste betätigen,  5 Minuten schlafen. Klingeln, Unterdrückentaste betätigen,  5 Minuten schlafen. Klingeln, Unterdrückentaste betätigen,  5 Minuten schlafen.<br />
Geschrieben hat dies etwas monotones, erlebt bedeutet dies einen immer wieder erlebten Angina Pectoris Anfall. Dann irgendwann, wenn man es geschafft hat sich aus dem warmen Bett zu quälen und mit nackten Füßen gen Badezimmer über den kalten Fußboden tapert, muss man sich das Elend im Spiegel betrachten und innert 10 Minuten aus der Elendsvisage einen Anblick formen, der die innere Stimmung möglichst weit verbirgt. Für wirkliche Pflege bleibt keine Zeit, weil diese bereits für das Weckerspiel draufgegangen ist.<br />
Beim Zähneputzen noch eben in der Hektik des Augenblicks das Zahnfleisch aufschlagen, bevor es raus geht in die diesige, feuchte Kälte, die einem neben der Müdigkeit auch noch das letzte Fünkchen Laune entzieht.</strong></p>
<p>Ja es ist beschissen mitzuerleben, dass die im Sommer romantisierte Natur mal eben so, als sei nichts gewesen, als hätte ihr der Sommer nichts bedeutet ihre Sackseite zeigt. Das ist es nämlich, was einem die Motivation, Kreativität, Laune und sonstigen Triebkräfte raubt. Dieses verdammte Umschlagen von Langnesesommer in Eisbeinwinter. Wäre das nicht der Grund, dann wären die Inuits permanent mies gelaunt, was sie aber nicht sind.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/d9HprfpvuFE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/d9HprfpvuFE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und selbst wenn man es durch fröhlich machende Drogen, oder durch das Erleiden einer psychischen Erkrankung schaffen sollte, der Endzeitstimmung zu entfliehen, wird man durch sämtliche Medien wieder daran erinnert, indem die immer gleichen Jahresendethemen aus der Redaktionsschublade geholt werden.</p>
<p>Aber diese monotone Themeneinheit schafft doch auch viel Positives neben der Langeweile.<br />
<strong>Man muss sich wegen der Schweinegrippe keine Gedanken mehr über Skihelme machen…</strong><br />
Soweit von mir</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Homo Sapiens</title>
		<link>http://www.bootreisestab.de/2009/07/homo-sapiens/</link>
		<comments>http://www.bootreisestab.de/2009/07/homo-sapiens/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 20:22:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirnschmalz]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kaninchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sag mal so, verdient habe ich den Ärger der jetzt zwangsläufig auf mich zukommt auf jeden Fall. Da stehe ich nun also, ein Homo Sapiens, die Spitze der Nahrungskette, ein Mensch, die am weitesten entwickelte Lebensform, die auf diesem Erdball zu finden ist und doch lasse ich mich von Kaninchen verarschen, die in ihrer Intelligenz der meinigen weit hinterherhinken sollten. Kleine Tiere, die aussehen wie wuschelige Kuscheltiere tricksen mich Tag für Tag aus. Mit immer neuen Tricks schaffen Sie es ihr sicherlich nicht zu kleines Außengehege zu verlassen. Mal mit Buddeln, mal mit Springen oder auch durch rohe Zerstörung eines Kaninchendrahts.
Ich sollte von vorne anfangen.
Eine Bekannte ist vor etwa zwei Jahren mal umgezogen, und die Vermieterin gestattete ihr nicht ihre Kaninchen mit in die Wohnung zu nehmen. Konservative, piefig spießige Frau und meine Bekannte hatte damals keinen Bock auf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich sag mal so, verdient habe ich den Ärger der jetzt zwangsläufig auf mich zukommt auf jeden Fall. Da stehe ich nun also, ein Homo Sapiens, die Spitze der Nahrungskette, ein Mensch, die am weitesten entwickelte Lebensform, die auf diesem Erdball zu finden ist und doch lasse ich mich von Kaninchen verarschen, die in ihrer Intelligenz der meinigen weit hinterherhinken sollten. Kleine Tiere, die aussehen wie wuschelige Kuscheltiere tricksen mich Tag für Tag aus. Mit immer neuen Tricks schaffen Sie es ihr sicherlich nicht zu kleines Außengehege zu verlassen. Mal mit Buddeln, mal mit Springen oder auch durch rohe Zerstörung eines Kaninchendrahts.</strong></p>
<h3>Ich sollte von vorne anfangen.</h3>
<p>Eine Bekannte ist vor etwa zwei Jahren mal umgezogen, und die Vermieterin gestattete ihr nicht ihre Kaninchen mit in die Wohnung zu nehmen. Konservative, piefig spießige Frau und meine Bekannte hatte damals keinen Bock auf Stress, deswegen habe ich mich erbarmt das Kaninchen, also <a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2009/07/feli.jpg"rel="shadowbox" >Feli</a> aufzunehmen. Da ich es nicht mit ansehen konnte wie das arme Vieh den ganzen Tag in einem 1m² Käfig vor sich hin vegetiert, habe ich ihm ein Geschirr umgelegt und ihn mit einer Leine an einem Pfahl befestigt den ich in die Erde gesteckt habe. So hatte das Tier im Radius von 2 Metern freie Bewegung und meine Laune stieg. Noch mehr stieg meine Laune, als ich vom Balkon beobachten durfte, wie Feli nach nur zwei Tagen im Garten bereits ein Wildkaninchen als Freund gefunden hat. Und ich habe mich an dem Anblick der herumtollenden Kaninchen erfreut, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass nach dem Tollen das B<strong>xxxx</strong>n kommt.</p>
<p><strong>Realisiert was geschehen ist, habe ich dann als Feli sich die Bauchhaare ausrupfte um daraus ein Nest zu schaffen.</strong></p>
<p>Das war auch genau die Zeit, als meine Bekannte erneut umgezogen ist. Diesmal in eine Wohnung mit Vermietern die es nicht die Bohne störte wenn bei ihr Kaninchen mithausen. Aus diesem Grund gab ich ihr die Feli zurück, allerdings ohne sie auf meine zuvor gemachten Beobachtungen und daraus resultierenden Vermutungen aufmerksam zu machen. Es kam dann natürlich wie es kommen musste. Feli gebahr mehrere Kinder, wovon einige innerhalb kurzer Zeit verstarben und einige durchkamen. Durch kam unter anderem Emma, die eigentlich ein Männchen ist aber für ein Weibchen gehalten wurden und bei Feli bleiben sollte.</p>
<p align="right"><em>Man kann noch folgen?</em></p>
<p>Also <a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2009/07/emma.jpg"rel="shadowbox" >Emma</a> und Feli, also Mutter und &#8220;Tochter&#8221; lebten einige Zeit normal zusammen, bis Feli wieder anfing sich die Bauchhaare auszureißen um ein Nest zu bauen. Da stellte sich also heraus, dass Emma ein Männchen war und mit Inzest ebenso wenig ein Problem hat, wie der Papst mit Holocaustleugnern. <a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2009/07/diesechs.jpg"rel="shadowbox" >Die Kaninchenbabys wurden kann geboren</a>, und eines davon nennen wir im Weiteren <a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_0401.JPG"rel="shadowbox" >„Little Asshole“</a>. Little Asshole ist das niedlichste der kleinen Kaninchen, denn es besticht durch ein hängendes nebst einem stehenden Ohr. So wuchs es schnell in das Herz meiner Bekannten und ist immer noch das Lieblingskaninchen.</p>
<p><strong>Herauskristallisieren sollte sich an dieser Stelle, dass eine Paarung zwischen Haus- und Wildkaninchen für den Besitzer dieser Tiere Stress bedeutet. </strong></p>
<p>Da meine Bekannte jetzt für ein paar Wochen nicht zu Hause ist, übernehme ich im Moment die Urlaubsvertretung und habe die Kaninchen bei mir aufgenommen. Mein Garten sieht jetzt aus wie ein <a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2009/07/17661572.jpg"rel="shadowbox" >blöder Streichelzoo</a>, aber das ist nicht das Problem. Mein Problem ist größer.</p>
<p><strong>Das Problem ist: „Little Asshole ist flüchtig und hat sich nach Zeugenaussagen von einem Wildkaninchen b<strong>xxxx</strong>n lassen.“ </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fruchtige Gefahr</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 13:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirnschmalz]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe ein Problem, ich liebe es fruchtig.
Begonnen hat im Grunde alles damit, dass der Penny Markt sogenannte Fruchtsmoothies verkaufte. Das ist püriertes Obst in einem Becher. Ganz ohne Konservierungsstoffe oder sonstigen Zusätzen. Also im Grunde einfach nur Früchte die püriert sind. Nunja, und eben nach diesem Zeug bin ich abhängig geworden.
Als ich noch auf Bechersmoothies war, schien mir die Sache nicht einmal gefährlich. Alles war so angenehm leicht und lecker. Probleme schienen meilenweit entfernt, oder überhaupt nicht sichtbar. Warnende Worte habe ich überhaupt nicht wahrgenommen. Ich habe sie einfach ignoriert oder für lächerliche Platitüden gehalten. Abgedroschenes Gewäsch von Anstandsmenschen.„Mensch Junge, jetzt hör doch mal auf dir dieses Zeug permanent einzuflößen! Was willst du dir damit denn beweisen?“ 
Irgendwann haben mir dann die vorgefertigten Bechersmoothies nicht mehr gereicht. Ich bin ihrer überdrüssig geworden. Brauchte immer mehr davon. Jeden Tag eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe ein Problem, ich liebe es fruchtig.</strong><br />
<strong>Begonnen hat im Grunde alles damit, dass der Penny Markt sogenannte Fruchtsmoothies verkaufte. Das ist püriertes Obst in einem Becher. Ganz ohne Konservierungsstoffe oder sonstigen Zusätzen. Also im Grunde einfach nur Früchte die püriert sind. Nunja, und eben nach diesem Zeug bin ich abhängig geworden.</strong></p>
<p>Als ich noch auf Bechersmoothies war, schien mir die Sache nicht einmal gefährlich. Alles war so angenehm leicht und lecker. Probleme schienen meilenweit entfernt, oder überhaupt nicht sichtbar. Warnende Worte habe ich überhaupt nicht wahrgenommen. Ich habe sie einfach ignoriert oder für lächerliche Platitüden gehalten. Abgedroschenes Gewäsch von Anstandsmenschen.<em>„Mensch Junge, jetzt hör doch mal auf dir dieses Zeug permanent einzuflößen! Was willst du dir damit denn beweisen?“ </em></p>
<p>Irgendwann haben mir dann die vorgefertigten Bechersmoothies nicht mehr gereicht. Ich bin ihrer überdrüssig geworden. Brauchte immer mehr davon. Jeden Tag eine Steigerung, wobei die erquickende, frische Wirkung bald überhaupt nicht mehr spürbar war. Ich brauchte das Zeug im Grunde genommen bloß noch um nach außen hin ein Bild eines gesunden Menschen abzuzeichnen. Um nicht aufzufallen. Nicht rauszufallen aus dem anständigen, bis zur Perfektion hochstilisierten Anstandskreis. <strong>Was für eine kranke Welt.</strong> Fruchtige Bechersmoothies füllten eine Lücke, die ohne sie gar nicht vorhanden wäre. Aber, wie sollte ich das seinerzeit merken? Viel zu sehr war ich damit beschäftigt mir immer neue Smoothiesorten zu kaufen. Immer in der Hoffnung die Wirkung der ersten Smoothies würde zurückkehren. Eine Chimäre. Den perfekten Smoothie gab es nie. Jede weitere Smoothiesorte zieht einen bloß noch tiefer in die Abhängigkeit. Auf der Suche nach Freiheit und Erquickung erlangt man Gefangenschaft.</p>
<p>Dann irgendwann in einem schwachen Moment, muss ich zum ersten mal an einen Pürierstab gedacht haben. In der Szene nennt man ihn auch gerne den Zauberstab, denn er vollbringt tatsächlich wahre Fruchtwunder. Der Zauberstab ist ein länglicher Mixstab, der es fertig bringt Früchte aller Art durch ein rotierendes Messer am Kopf auf trinkbare Konsistenz zu bringen. <strong>Wie krank muss man sein, um sich darauf einzulassen?</strong> Die Gefahr so allgegenwärtig vor Augen? Nun, ich war es! Ich brauchte den nächsten Schritt. Kannte das Risiko und war bereit. Erst mit dieser Methode war es möglich den Frischegrad erheblich zu erhöhen, was direkte Auswirkungen auf den Vitamingehalt der Smoothies hatte. Ich kann mich noch erinnern wie ich innerlich zitterte, als ich zum ersten mal eine Banane aus Mittelamerika zusammen mit deutschen Erdbeeren, ein paar französichen Weintrauben und einem Apfel pürierte. Damals aus Furcht vor dem hohen Vitamingehalt noch mit Milch gestreckt . Es floss brennend wie Lava meine Speiseröhre hinunter. Ein Gefühl welches bis heute unerreicht blieb. In diesem Moment wurde ich von erquickender Wachheit gepackt und war leistungsfähig wie nie zuvor nie meinem Leben. Doch ich erinnere mich auch, dass ich schon damals die Gefahr im Nacken spürte. Wo soll das hinführen? Was ist im Winter, wenn Obst teuer oder gar nicht vorhanden ist?</p>
<p>Aber so schnell wie dieser Gedanke kam, so schnell war er wieder verweht. Ab dann ging alles rasend schnell. Ohne Gewissenbisse mixte ich Bananen aus Mittelamerika, Him- und Brombeeren aus den Gärten von Alicante. Erdbeeren aus Deutschland und dem mallorcinischen Alcudia. Kiwis aus Neuseeland, Pampelmusen, Zitronen und Limetten. Blaubeeren, rote und weiße Weintrauben und Grapefruits. Bald auch exotischeres wie Kokosnüsse und Rosenwasser. Die Spirale nahm und nimmt auch heute noch kein Ende, denn ich bin weiterhin voll drauf. Inzwischen besitze ich zwei Zauberstäbe und immer neue Kombinationsideen für Früchte in meinem Kopf. Als ich bei meiner letzten Urlaubsreise in einem Supermarkt eine <a href="http://www.saftsack.com/home/modelle/modelle.php?articleID=244">Pressmaschine für Orangen</a> entdeckte, die beinahe den letzen Tropfen Saft aus ihr presste, schlug mein Herz so aufgeregt, dass mir klar wurde, dass ich vermutlich für immer und ewig verdammt sein werde wie wild Früchte zu pürieren um sie mir anschließen hemmungslos einzuverleiben. Ich war, bin und bleibe abhängig. Think about it!</p>
<p><strong>Dieser Text, soll eine Warnung sein, an alle die planen sich eine Zauberstab zuzulegen.</strong><br />
<strong>Der Preis ist die Altersarmut</strong></p>
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		<title>Was müssen das für Menschen sein</title>
		<link>http://www.bootreisestab.de/2009/06/was-mussen-das-fur-menschen-sein/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 12:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirnschmalz]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;denen es leicht fällt Scheitelpunkte einer quadratischen Funktion zu errechnen, dabei aber selbst den Scheitel auf dem Kopf vergessen, geschweige denn ihn im Spiegel zu richten. Die voll darin aufgehen, wenn sie mit diversen Algorithmen komplexe mathematische Probleme lösen und sich danach auf die Schulter klopfen und denken sie hätten etwas reelles geleistet, anstatt dem Rhythmus zu lauschen um zu entspannen oder bei Rhythmus und Getränk mal ordentlich einen drauf zu machen. Es sind wahre Genies die es vorziehen Graphen in Koordinatensysteme zu zeichnen anstatt den VHS-Kurs im Bodypainting zu besuchen um spannenderes Zeichnen zu erlernen. Ich finde es wirklich toll, wenn Menschen in quadratischen Gleichungen sofort die dazugehörige Parabel vorm bildlichen Auge sehen, sie aber in Filmen nicht erkennen wenn sie einem ins Auge springt.
Ne, mal im Ernst. Bei Mathematik verstehe ich wirklich keinen Spaß mehr. Da hört es ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230;denen es leicht fällt Scheitelpunkte einer quadratischen Funktion zu errechnen, dabei aber selbst den Scheitel auf dem Kopf vergessen, geschweige denn ihn im Spiegel zu richten. Die voll darin aufgehen, wenn sie mit diversen Algorithmen komplexe mathematische Probleme lösen und sich danach auf die Schulter klopfen und denken sie hätten etwas reelles geleistet, anstatt dem Rhythmus zu lauschen um zu entspannen oder bei Rhythmus und Getränk mal ordentlich einen drauf zu machen. Es sind wahre Genies die es vorziehen Graphen in Koordinatensysteme zu zeichnen anstatt den VHS-Kurs im Bodypainting zu besuchen um spannenderes Zeichnen zu erlernen. Ich finde es wirklich toll, wenn Menschen in quadratischen Gleichungen sofort die dazugehörige Parabel vorm bildlichen Auge sehen, sie aber in Filmen nicht erkennen wenn sie einem ins Auge springt.</strong></p>
<p>Ne, mal im Ernst. Bei Mathematik verstehe ich wirklich keinen Spaß mehr. Da hört es bei mir auf. Meiner Meinung nach gehört ein Zusatzartikel zum Schutz vor höherer Mathematik in das Grundgesetz. Es gibt einfach Menschen, die Mathematik nicht können. Die sie verabscheuen, sie hassen. Hasstiraden ausspeien sobald man zu einem mathematischen Thema befragt wird. Das ist keiner dieser Fälle wo man das Interesse an dem Fach anlernen kann, oder wo die Lehrperson höheren Einfluss auf das Interesse des Studierenden hat. Nein, es muss meiner Meinung nach einfach akzeptiert werden, dass das zwanghafte Erlernen von Mathematik bei gewissen Menschen Risse im Grundbau hinterlässt. Ich spreche hier von tiefen Wunden die wichtige Areale in der menschlichen Psyche in der Art verletzt haben, dass sie Auswirkungen auf die allgemeine  Grundzufriedenheit haben.</p>
<p><strong>Spezifische Hochschulberechtigung</strong><br />
Ich sehe durchaus ein, dass Kopfrechnen, leichte Prozentrechnung und die Grundzüge der Geometrie im täglichen Leben hilfreich sein können, und bin auch der Meinung, dass dieses in der Schullaufbahn bis zur Fachoberschulreife gelehrt werden sollte. Dies allerdings in einem Rahmen, den man als Realitätsnah bezeichnen kann. Also leichte Mathematik, die einem bei Alltagsproblemen helfen kann. Darunter fallen alle Rechenarten, die man im Kopf leicht behalten kann um sie so in der Praxis effektiv verwenden zu können.<br />
Danach stelle ich mir anstatt des Abiturs als allgemeine Hochschulberechtigung eine spezifische Hochschulberechtigung vor, die speziell auf bestimmte Kategorien von Studiengängen vorbereitet. So haben angehende Philosophie Studenten keinerlei Mathematik (außer auf Wunsch) in ihrer Hochschulvorbereitung und angehende Studenten im IT Bereich erlernen keine Gedichtinterpretation. Denn beide benötigen es nicht.<br />
Durch diese Regelung fällt bei der Abschlussnote auch nur die Studienfachspezifische Leistung ins Gewicht und nicht wie bisher auch Fächer die mit dem eigentlichen Studiengang rein gar nichts zu tun haben.</p>
<p><strong>Naja, bis es soweit ist, widme ich mich der quadratischen Ergänzung.</strong><br />
<strong>Bis dahin!</strong></p>
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		<title>Man sollte viel öfter mal krank sein</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 19:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirnschmalz]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüt]]></category>
		<category><![CDATA[Laune]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein rechtes Ohr ist absolut gehörlos. Nein, das wäre vermutlich etwas übertrieben, aber mein Hörvermögen ist doch stark vermindert. Nein, auch das wäre noch übertrieben. Es ist eher ein Gefühl, als hätte ich ein Watteknäuel in meinem rechten Ohr. Dies ist im Moment das Hauptproblem in meinem Leben. Mein Gott, was geht es mir gut.

Allerdings geht mir dieses permanente Gefühl des &#8220;ein Watteknäuel im Ohr habens&#8221; dermaßen auf den Senkel, dass ich erst dadurch zu schätzen lerne, wie froh ich doch sein kann, dass meine beiden Ohren normalerweise gut funktionieren.
Sollte mein linkes Ohr nun auch noch ausfallen, bzw. dort ein Gefühl des &#8220;ein Watteknäuel im Ohr habens&#8221; auftauchen, dann wäre das die gerechte Strafe dafür, dass meine einzige Sorge ist, dass ich ein Problem mit meinem rechten Ohr habe.
Dann bin ich jetzt mal lieber froh und dankbar, dass mein linkes ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mein rechtes Ohr ist absolut gehörlos. Nein, das wäre vermutlich etwas übertrieben, aber mein Hörvermögen ist doch stark vermindert. Nein, auch das wäre noch übertrieben. Es ist eher ein Gefühl, als hätte ich ein Watteknäuel in meinem rechten Ohr. Dies ist im Moment das Hauptproblem in meinem Leben. Mein Gott, was geht es mir gut.<br />
</strong><br />
Allerdings geht mir dieses permanente Gefühl des &#8220;ein Watteknäuel im Ohr habens&#8221; dermaßen auf den Senkel, dass ich erst dadurch zu schätzen lerne, wie froh ich doch sein kann, dass meine beiden Ohren normalerweise gut funktionieren.<br />
Sollte mein linkes Ohr nun auch noch ausfallen, bzw. dort ein Gefühl des &#8220;ein Watteknäuel im Ohr habens&#8221; auftauchen, dann wäre das die gerechte Strafe dafür, dass meine einzige Sorge ist, dass ich ein Problem mit meinem rechten Ohr habe.</p>
<p>Dann bin ich jetzt mal lieber froh und dankbar, dass mein linkes Ohr intakt ist. Bis demnächst also.</p>
]]></content:encoded>
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