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	<title>Bootreisestab &#187; Erlebtes</title>
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		<title>Festivalbericht &#8211; Big Day Out 5.0 in Anröchte</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 09:54:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[In Anröchte startete vom 31.07.09 – 02.08.09 wieder das Großer-Tag-Draußen-Mainstreamfestival Big Day Out 5.0. Nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit Radiosender EinsLive garantierte 3 Tage volle Bühnen und einen Spielplan der durchaus bekannte Namen auswirft.

Freitag – 31.07.09: Deichkind , Heideroosjes,  Sunrise Avenue,  K.I.Z., Dog eat dog, Luxuslärm , One fine day, The Jerks, Lozasfuel


Samstag – 01.08.09: Silbermond , The BossHoss, Thomas D, Sondaschule, Selig, Livingston, The Glam, P:lot, Eat the gun, Park Lane 7


Sonntag – 02.08.09: In Extremo, Trashmonkeys, MIA., Mr. Irish Bastard, Schandmaul, Die Schröders, Jennifer Rostock, Gloria Cycles, Schattenfänger

 
Angereist sind wir erst am Samstag und haben so leider meinen mitfavorisierten Act Dog eat Dog verpasst. Erzählungen zugrunde haben sie aber ordentlich Gas gegeben. Erstes Ziel war natürlich das Aufsuchen des Campinggeländes, welches sich aber aufgrund ausreichender Beschilderung als kleinste Hürde erwies. Am Campinggelände ist dann auch der erste ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Anröchte startete vom 31.07.09 – 02.08.09 wieder das Großer-Tag-Draußen-Mainstreamfestival Big Day Out 5.0. Nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit Radiosender EinsLive garantierte 3 Tage volle Bühnen und einen Spielplan der durchaus bekannte Namen auswirft.</strong></p>
<ul>
<li><strong>Freitag – 31.07.09:</strong> Deichkind , Heideroosjes,  Sunrise Avenue,  K.I.Z., Dog eat dog, Luxuslärm , One fine day, The Jerks, Lozasfuel</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Samstag – 01.08.09:</strong> Silbermond , The BossHoss, Thomas D, Sondaschule, Selig, Livingston, The Glam, P:lot, Eat the gun, Park Lane 7</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Sonntag – 02.08.09:</strong> In Extremo, Trashmonkeys, MIA., Mr. Irish Bastard, Schandmaul, Die Schröders, Jennifer Rostock, Gloria Cycles, Schattenfänger</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p>Angereist sind wir erst am Samstag und haben so leider meinen mitfavorisierten Act Dog eat Dog verpasst. Erzählungen zugrunde haben sie aber ordentlich Gas gegeben. Erstes Ziel war natürlich das Aufsuchen des Campinggeländes, welches sich aber aufgrund ausreichender Beschilderung als kleinste Hürde erwies. Am Campinggelände ist dann auch der erste Griff ins Portmonee erforderlich, denn Camping kostet einen 10er/Person und Müllsack inkl. Pfandbon nen 5er.<br />
Nach kurzer Präalkoholisierung mit frischem Guinness Extra Stout aus Flaschen wurde um 17:00Uhr das Festivalgelände angesteuert, welches Dank gutem Shuttlebusverkehr schnell erreicht war.</p>
<p>Das Festivalgelände liegt direkt in der Innenstadt, was eigentlich eine sehr gute Idee ist. Nicht nur weil es im kilometerweiten Radius um die Stadt herum aufgrund von Steinbruchindustrie urhässlich ist, sondern weil die Nähe zum dortigen Bürgerhaus eine allabendliche Aftershowparty zulässt.<br />
Auf dem Gelände selbst, läuft alles über Wertmarken was das Geldausgeben immer etwas einfacher macht, <em>ist ja nur Plastik.</em> Preislich gesehen kann man nicht meckern, für ein Bier wurde 2,00€ verlangt. Es gab zwei Bühnen, die Hauptbühne direkt am Bürgerhaus mit gepflasterter Tanzfläche sowie die Nebenbühne mit wunderbarer Rasen- Schlammtanzfläche.</p>
<h3>Report Saturday</h3>
<p>Die ersten Acts haben es natürlich aufgrund mangelnder Besucherzahl etwas schwerer, aber ab Livingston war schon einiges los. Auffällig war, das vor der Hauptbühne meistens eher Anstellen angesagt war, während vor der Nebenbühne ordentlich gefeiert werden konnte. Wie z.B. bei <a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_0413.JPG"rel="shadowbox" >Sondaschule</a>, die ich noch vom Paderborner Asta-Sommerfestival gut in Erinnerung hatte. Die Jungs haben mit ihrem Ska-Punk die Menge früh im Griff, was sich direkt auf die Quadratmeter des pogenden Rings auswirkt. <a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_0417.JPG"rel="shadowbox" >Apres, le Thomas D.</a> Der Mann hat es einfach drauf. Ich konnte ihn von weit vorne miterleben, wo die Stimmung schön ausgelassen rausgelassen wurde. Spätestens nach seinem Standardrepertoire, dem Entkleiden, gab es kein Halten mehr.<br />
Gefolgt wurde er von The BossHoss, dieser Neocountry Band, oder <em>Trash Country Punk Rock Band</em>, wie sie sich selbst bezeichnen, wieder auf der Nebenbühne. Meiner Empfindung nach, nicht gut aber auch nicht schlecht. Es ging ein bisschen was vor der Bühne, aber umgehauen haben sie mich nicht. <em>Da war die Erwartungshaltung größer.</em><br />
Anders bei Silbermond die als Hauptact auf der Hauptbühne musizierten. Meine Erwartungshaltung war nicht existent, ebenso war der Funke der auf mich überspringen sollte nicht existent. Bis auf eine recht ansehnliche Aktion als sich Stefanie Kloß crowdsurfend zum nächsten Bierstand hat tragen lassen, ein Bier holen, auf dem selben Wege zurück auf die Bühne und Bierchen genießen, empfand ich Silbermond eher langatmig, tragend und zu gefühlsduselig.<br />
Die Aftershowparty direkt im Anschluss hat nochmal die letzten Energiereserven mobilisiert. War wirklich ansprechend. Guter DJ der abwechslungsreiche und tanzbare Musik spielte. Vielen Dank übrigens an den Sack, der mir seine Zigarettenkippe ins Bier versenkt hat, was mich zu spontaner Takakemesis auf der Toilette veranlasst hat. <strong>I&#8217;ll See u in Hell!</strong></p>
<h3>Report Sunday</h3>
<p>Wieder gegen 17:00Uhr angereist, denn die vorherige Zeit ging vollends in die Rehabilitierung vom Vortag. Die erste Band die ich noch im Kopf habe, waren demnach die Schröders aus Bad Gandersheim. Waren soweit ich das noch weiß ganz gut, habe mehr Zeit in den Verzehr von gebratenen Nudeln investiert, die ich wahrlich rituell in süßer Chilisauce ertränkt habe um dann meine Fähigkeiten im Umgang mit Essstäbchen zu demonstrieren.<br />
Woran ich mich aber noch sehr gut erinnern kann ist, dass Schandmaul definitiv die schlechteste Band auf dem ganzen Festival waren, egal wer am Freitag noch gespielt hat. Ich verstehe diesen Hype, so er denn existiert, um diesen mittelalterlichen Folkmist nicht. Aber egal, auch die waren irgendwann wieder weg, um den Menschenpulk zur Nebenbühne und damit zu Mr. Irish Bastard zu geleiten. Die Jungs aus Münster waren meine persönliche Überraschung des Festivals. Es ging schön was los vor der Bühne, als der etwas übergewichtige irische Bastard aus der St. Mary‘s School Of Drinking einheizte. Geiler Punk mit irischen Klangelementen. Halt mal wieder was eigenes, weg vom Mainstream. Danke dafür!<br />
Danach MIA., naja Geschmacksache halt. Mein Herz ist halt satt&#8230; Dann Trashmonkeys, sind mir auch nicht so sehr im Köpfchen geblieben. Irgendwo anzusiedeln bei Poprock&#8230;<br />
Uuuuuuuund dann kamen mit in Extremo wieder Vertreter des Mittelaltermists, gegen den ich schon bei Schandmaul wetterte. Eine sehr geile Bühnenshow der Jungs, machte aber einiges wieder wett.</p>
<p>Irgendwann bin ich dann morgens um 6:00Uhr nach Besuch in einer alte Herrenkneipe gefolgt von einer verrückten Irrreise durch Anröchte, inkl. Einstieg in Kaffeefahrtbus, den ich für einen Shuttlebus hielt mit Taxi wieder am Zeltplatz angekommen, wo ich mein Zelt nicht wiedererkennen konnte, weil irgendein witziger betrunkener Kobold unser Zelt fein säuberlich wie Christo und Jeanne-Claude in Toilettenpapier verpackt hat.</p>
<p><strong>Ende der Geschichte&#8230;</strong></p>
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		<title>Vegetarischer Kochkurs bei Maharani in Hamm</title>
		<link>http://www.bootreisestab.de/2009/07/vegetarischer-kochkurs-bei-maharani-in-hamm/</link>
		<comments>http://www.bootreisestab.de/2009/07/vegetarischer-kochkurs-bei-maharani-in-hamm/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 15:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[vegetarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach 15 minütiger Verspätung sind wir relativ pünktlich eingetroffen, am Ort der Sonntagsbeschäftigung „Vegetarischer Kochkurs in der Kochschule Maharani Hamm“
Freudig begrüßt wurden wir im Speisesaal von Vipan Wahi, dem Eigentümer sowie Leiter der Kochkurse, der uns in den Biergarten des Restaurants geleitete, wo sich bereits die anderen Teilnehmer des vegetarischen Kochkurses eingefunden hatten.
Dort begann Vipan Wahi mit einleitenden Sätzen, in denen er seinen Werdegang sowie den des Restaurants Maharani vorstellte. Er kommt aus Neu Delhi, hat Kinder, wovon eines ein Hund mit Wollmütze ist, weil es ihm in Deutschland zu kalt war. Und er hat eine Schwäche für prozentuale Aufteilung der Dinge, das war der erste Eindruck, den ich gewinnen konnte.
In der Küche geht es dann aber richtig rund
Als Entree gab es das erste Anfixen mit der geheimen Maharani Kurkuma-Gemüsewürzmischung. Maiskolben in kleinere Happen geschnitten, kurz in der Pfanne angebraten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 15 minütiger Verspätung sind wir relativ pünktlich eingetroffen, am Ort der Sonntagsbeschäftigung <strong>„Vegetarischer Kochkurs in der Kochschule Maharani Hamm“</strong></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1122" title="logo1.thumbnail" src="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2009/07/logo1.thumbnail.gif" alt="logo1.thumbnail" width="128" height="128" />Freudig begrüßt wurden wir im Speisesaal von <a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2009/07/sternekoch.jpg"rel="shadowbox" >Vipan Wahi</a>, dem Eigentümer sowie Leiter der Kochkurse, der uns in den Biergarten des Restaurants geleitete, wo sich bereits die anderen Teilnehmer des vegetarischen Kochkurses eingefunden hatten.<br />
Dort begann Vipan Wahi mit einleitenden Sätzen, in denen er seinen Werdegang sowie den des Restaurants Maharani vorstellte. Er kommt aus Neu Delhi, hat Kinder, wovon eines ein Hund mit Wollmütze ist, weil es ihm in Deutschland zu kalt war. Und er hat eine Schwäche für prozentuale Aufteilung der Dinge, das war der erste Eindruck, den ich gewinnen konnte.</p>
<h3>In der Küche geht es dann aber richtig rund</h3>
<p>Als Entree gab es das erste Anfixen mit der geheimen Maharani Kurkuma-Gemüsewürzmischung. Maiskolben in kleinere Happen geschnitten, kurz in der Pfanne angebraten und mit der feinen Würzmischung versehen ergab einen ersten schmackhaften Magenöffner und Eisbrecher.</p>
<p>Geplant war ein 4 Gänge Menü, welches sich wie folgt aufgliedert:<br />
<strong> </strong></p>
<ol>
<li><strong>Gebackene Auberginen auf Feldsalat</strong></li>
<li><strong>Safran Consommé</strong></li>
<li><strong>Black eye beans – Curry, gebackener Sojakäse auf Ingwerblattspinat, Kurkuma- Gemüsepfanne mit Basmati Reis</strong></li>
<li><strong>Frische Erdbeeren in Pfeffer Sauce</strong></li>
</ol>
<p><strong></strong><br />
In dem Kochkurs hat natürlich jeder Teilnehmer, die Möglichkeit sich an der Zubereitung der verschiedenen Gerichte einzubringen. Natürlich immer unter den strengen Augen des Chefs, der selbst die kleinste Verschwendung an Gemüse erkennt und auf humorvolle Weise ahndet. Das wirklich spannende sind aber die kleinen Zwischensnacks und Probierhäppchen, welche im Folgenden sicherlich auch die eigene Kreativität anheizen. So gab es Okraschoten die mit Kurkumawürzmischung gefüllt wurden, Black eye beans mal einfach so kalt und ganz besonders interessant Wassermelone mit Salz und Pfeffer.</p>
<p>Das Dessert bereitete mit uns Vipans Sohn Alex zu, der seine Kenntnisse welche er in seinem Studium erlangt geflissentlich in den Restaurantbetrieb, aber auch in den Kochkurs mit einfließen lässt.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p><strong>Ich habe zum ersten mal rein indisch gekocht und gegessen und mir fehlen deshalb Vergleichsmaßstäbe, deshalb folgt das Fazit wie es sich für einen Blog gehört, dilettantisch im Wortsinn.</strong></p>
<ol>
<li>Die gebackenen Auberginen im Kichererbsenmantel auf Salat sind das erste Gericht welches ich zu Hause nachgekocht habe, weil es mir als wahrer Leckerbissen in den grauen Zellen geblieben ist. Ein perfekter Beginn für ein opulentes Mahl.</li>
<li>Die Safransuppe ist nicht ganz mein Fall gewesen, was vermutlich am herben Geschmack der Pilze gelegen hat, die die Suppe krönen sollten. Den meisten der Teilnehmer hat die Suppe aber sehr gut geschmeckt.</li>
<li>Das Hauptgericht mit den verschiedenen Variationen war genial, denn hier lassen sich die meisten Ideen für das spätere Nachkochen herausziehen. Zwingend erforderlich für die Gerichte ist die Kurkuma- Gemüsewürzmischung, welche es für eine schmale Mark im Maharani Shop zu erwerben gibt.</li>
<li>Mein persönliches Highlight war aber das Dessert, wo es nach kleiner Einweisung in die Dekorateurskunst durch Alex ein weiteres Geschmackserlebnis gab. Erdbeeren in Pfeffersauce. Dieses Gericht werde ich definitv nochmal nachkochen.</li>
</ol>
<p><strong>Hätte ich eine Sternewertung für Geschmack, Weiterempfehlungswertigkeit und Qualität so würde ich für diesen Kochkurs 5 von 5 Sternen vergeben,</strong></p>
<h3>Weiterführende Links</h3>
<p>Kochschule Maharani: <a href="http://www.kochschule-maharani.de/">http://www.kochschule-maharani.de/</a><br />
Restaurant Maharani: <a href="http://www.maharani.de/">http://www.maharani.de/</a><br />
Shop Maharani: <a href="http://www.maharani-shop.de/">http://www.maharani-shop.de/</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Serengeti Festival in Stukenbrock</title>
		<link>http://www.bootreisestab.de/2009/06/serengeti-festival-in-stukenbrock/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 14:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn des Lebens]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind pipifeine Tage wenn man neben langhaarigen, harten Rockern campt, die sich wie in einer Gruppentherapie ihren angestauten Lebensfrust von der Seele reden. Wenn Wortfetzen wie „Mein Vater ist ein Arschloch…“, oder „wir bleiben auf ewig befreundet…“ davon künden, dass in naher Zukunft einer der harten Jungs im Arm seines ebenso harten Kumpels liegt und Rotz und Wasser heult.
Alkohol und Väter die Arschlöcher sind, sind eben eine eisenharte Konstellation, die selbst den härtesten Rocker in behütete Arme treibt, wo er die angestauten Tränen des Jahres vergießen kann.
Nett anzusehen, die homogene Masse aus schwarzen T-Shirts, kurzen erdbraunen Hosen und schwarzen Lederstiefeln die die Erde der Senne in Staub verwandeln, welche dann beim Pogen in die Luft gewirbelt wird, nur um wenig später kiloweise in meinen Nasenhöhlen und Lunge zu verschwinden, wo ich sie nur unter Aufbringung von druckvollem Husten sowie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignright size-full wp-image-1043" title="serengeti" src="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2009/06/serengeti.jpg" alt="serengeti" width="149" height="60" /></strong>Es sind pipifeine Tage wenn man neben langhaarigen, harten Rockern campt, die sich wie in einer Gruppentherapie ihren angestauten Lebensfrust von der Seele reden. Wenn Wortfetzen wie <em>„Mein Vater ist ein Arschloch…“,</em> oder <em>„wir bleiben auf ewig befreundet…“</em> davon künden, dass in naher Zukunft einer der harten Jungs im Arm seines ebenso harten Kumpels liegt und Rotz und Wasser heult.</p>
<p><strong>Alkohol und Väter die Arschlöcher sind, sind eben eine eisenharte Konstellation, die selbst den härtesten Rocker in behütete Arme treibt, wo er die angestauten Tränen des Jahres vergießen kann.</strong></p>
<p>Nett anzusehen, die homogene Masse aus schwarzen T-Shirts, kurzen erdbraunen Hosen und schwarzen Lederstiefeln die die Erde der Senne in Staub verwandeln, welche dann beim Pogen in die Luft gewirbelt wird, nur um wenig später kiloweise in meinen Nasenhöhlen und Lunge zu verschwinden, wo ich sie nur unter Aufbringung von druckvollem Husten sowie Schnäuzen in Teilen wieder herausbekomme. Ein kurzer Blick in die Glasscheibe des Verkäufers der Asiabude verrät mir, dass ebensoviel  Erde durch geschickte Symbiose mit Schweiß im Gesicht kleben geblieben ist. Bei einem kurzen Nickerchen zwischen der Asiabude und der Pizzabude einen Stupser in die Seite vom Fuß meines Finanzdienstleisters des Vertrauens erhalten. <strong>Bloodhound Gang kommt!</strong> Bier lässt auf sich warten, egal..</p>
<p>Nicht jeden Tag kann man sehen, dass Evil Jared Hasselhoff, seines Zeichen Gitarrist der Bloodhound Gang sich ein Seil um den Penis bindet um damit einen Rollwagen auf dem Jimmy Pop sitzt über die Bühne zu ziehen, oder einen Bier Krug auf ex verdrückt, ihn danach mit dem Stilmittel des Vomitus wieder bis zur Hälfte füllt, um ihn dann unter dem Gegröhle der Menge ein zweites mal zu leeren.</p>
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<p>Ach ja, schön war’s. Die Senneerde hängt mir in Teilen immer noch in der Nase und ich finde es immer noch witzig wenn langhaarige Festivalbesucher, deren Habitus mit dem normalen bürgerlichen Leben nichts zu tun hat und die wirken als müssten sie das Jahr nur irgendwie rumbringen weil das Licht am Ende des Tunnels ein Rockfestival ist, sich Ohrenstöpsel kaufen weil ihnen die Musik zu laut ist.</p>
<p>[slideshow id=5]</p>
<p><strong>Bis nächstes Jahr beim <a href="http://www.serengeti-festival.de/">Serengeti  Festival in Stukenbrock</a> und ein herzliches Dankeschön an den <a href="http://www.campingplatzamfurlbach.de/44.html">Campingplatz Am Furlbach.</a></strong></p>
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		<title>Hagen Rether</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 16:21:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
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		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismuskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich dachte ja immer, dass ich auf Sarkasmus stehen würde, aber das stimmt nur teilweise denn viel eher stehe ich auf Zynismus. Und Zynismus ist das Fachgebiet von Hagen Rether, Kabarettist und Deutscher Kleinkunstpreisträger.
Also, hier mal ein sehr zynisches Video zum anfixen.







www.youtube.com/watch?v=7Z4VmQuXWxU
Et après, etwas schwerer konsumierbares in voller Länge. Wer das Video bis zum Ende anschaut kann sich gemeinsam mit mir die Frage stellen, warum Herr Rether minutenlang bitterlich weint und danach den Ratschlag erteilt: „seien sie gut zu ihren Kindern!&#8221;

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich dachte ja immer, dass ich auf Sarkasmus stehen würde, aber das stimmt nur teilweise denn viel eher stehe ich auf Zynismus. Und Zynismus ist das Fachgebiet von Hagen Rether, Kabarettist und Deutscher Kleinkunstpreisträger.</p>
<p><strong>Also, hier mal ein sehr zynisches Video zum anfixen.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=7Z4VmQuXWxU">www.youtube.com/watch?v=7Z4VmQuXWxU</a></p></p>
<p>Et après, etwas schwerer konsumierbares in voller Länge. Wer das Video bis zum Ende anschaut kann sich gemeinsam mit mir die Frage stellen, warum Herr Rether minutenlang bitterlich weint und danach den Ratschlag erteilt: „seien sie gut zu ihren Kindern!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://video.google.de/googleplayer.swf?docid=-6506573673850554102"rel="shadowbox"  title="Hagen Rether - liebe"><img class="aligncenter size-full wp-image-1067" title="Hagen Rether - liebe" src="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2009/07/rether1.jpg" alt="Hagen Rether - liebe" /></a></p>
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		<title>Meine letzten Tage</title>
		<link>http://www.bootreisestab.de/2009/06/meine-letzten-tage/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 08:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Indifferentes]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;waren zumindest von dem was ich so las, oder besser gesagt lesen musste, denn an anderen Themen hapert es, geprägt von der Europawahl. Europawahl, Europawahl&#8230; Was wählen wir da noch gleich? Ein Parlament was neue Gesetze verabschiedet? Nein, das war es nicht. Es kann wohl anstehende Gesetze verhindern. Irgendwas in der Richtung wirklich näher beschäftigt habe ich mich damit nicht weiter, ab er es steht auf meiner toDo-Liste irgendwo im mittleren Bereich, weit unter der Fertigstellung meines neuen Holzpools.
Die Piratenpartei konnte sich einen Sitz im europäischen Parlament erentern und ist sich noch unsicher wo der Pirat demnächst sitzen soll. Entweder bei den Liberalen, oder bei den Grünen, zumindest ist das mein letzter Kenntnisstand.
Ja, Piratenpartei. Das muss in den Ohren der meisten Leser dieses Blogs welche sich weniger mit Themen aus dem Internet beschäftigt sicher merkwürdig klingen. Die allermeisten mit denen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230;waren zumindest von dem was ich so las, oder besser gesagt lesen musste, denn an anderen Themen hapert es, geprägt von der Europawahl. Europawahl, Europawahl&#8230; Was wählen wir da noch gleich? Ein Parlament was neue Gesetze verabschiedet? Nein, das war es nicht. Es kann wohl anstehende Gesetze verhindern. Irgendwas in der Richtung wirklich näher beschäftigt habe ich mich damit nicht weiter, ab er es steht auf meiner toDo-Liste irgendwo im mittleren Bereich, weit unter der Fertigstellung meines neuen <a href="http://bee5.de/holzpool">Holzpools</a>.</strong></p>
<p>Die Piratenpartei konnte sich einen Sitz im europäischen Parlament erentern und ist sich noch unsicher wo der Pirat demnächst sitzen soll. Entweder bei den Liberalen, oder bei den Grünen, zumindest ist das mein letzter Kenntnisstand.<br />
Ja, Piratenpartei. Das muss in den Ohren der meisten Leser dieses Blogs welche sich weniger mit Themen aus dem Internet beschäftigt sicher merkwürdig klingen. Die allermeisten mit denen ich über die Piratenpartei gesprochen habe, verbanden damit Captain Jack Sparrow von der Black Pearl, aber nicht eine durchaus ernstzunehmende politische Partei. Die einzige Partei im Übrigen, die mit klaren Forderungen bei der Europawahl auftrat. Anstatt mit „Deutschland in Europa&#8221;, WUMS oder Finanzhaien aufzutreten fordert die Piratenpartei eine Novellierung des Urheberrechts sowie &#8220;Freie Kommunikation in einer offenen Gesellschaft&#8221;. Also gegen jede Zensur. Aber, es waren nicht die deutschen Piraten die das Europaparlament enterten, sondern die weitaus erfolgreicheren Schweden, aus dem Gründungsland der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Piratpartiet">Piratenpartei.</a></p>
<p>Die französischen Rechtspopulisten hatten eine wahnsinnig einleuchtende Begründung für das Spitzenergebnis der französischen Grünen. Schuld daran sei der Film HOME von Yann Arthus-Bertrand. Guter Film übrigens, der vollkommen gratis, weil der Herr Arthus-Bertrand die paar Mücken die er im Kino einbringt nicht nötig hat und um es allen Menschen zu ermöglichen diesen Film zu sehen, bei Youtube läuft. Nämlich <a href="http://www.youtube.com/homeprojectDE">hier</a></p>
<p>Achja, und gestern konnte ich bei RTL sehen, dass nicht nur <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/heidi-nazionale/">Heidi Klum</a>, sondern auch Til Schweiger seine hochgerüstete Belanglosigkeit zum Maßstab humaner Seinserfüllung macht.</p>
<p align="right"><em>(wusste doch, dass ich diesen Satz mal irgendwo einbauen kann)</em></p>
<p><strong>Bis dahin, genießt den Regen!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein familiäres Wappen</title>
		<link>http://www.bootreisestab.de/2009/01/ein-familiares-wappen/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 12:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, wer hätte nicht auch gerne eines. Sozusagen die Insignien eines Familienstandes. Ein Zeichen von geschichtlicher sowie kultureller Entwicklung. Ein Wappen welches jeglicher Heraldik spottet, da es auf sich selbst aufgebaut ist. Ein Wappen, das über der Heraldik steht.
Nun, dieses darf ich nun mein Eigen nennen, und es als stolzes Zeichen an mir und jedem Symbole des Status befestigen.
Gerade ist es angekommen. Das Wappen als Folienplott, welches ich natürlich etwas ungestüm aufgrund der Vorfreude an meiner Wohnungstür Palasttür befestigte.

Hochzufrieden, denn es sieht gut aus. Wer nun auch ein Wappen welches der Wappenkunde spottet sein Eigen nennen möchte um es auf Kaffeebecher prankend den Arbeitskollegen im Büro als Zeichen von Wohlstand vor das Näschen zu halten, der kontaktiert die Seitenarbeit.
http://seitenarbeit.de
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-727" title="familienwappen" src="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2009/01/familienwappen.jpg" alt="familienwappen" width="202" height="169" />Ja, wer hätte nicht auch gerne eines. Sozusagen die Insignien eines Familienstandes. Ein Zeichen von geschichtlicher sowie kultureller Entwicklung. Ein Wappen welches jeglicher Heraldik spottet, da es auf sich selbst aufgebaut ist. Ein Wappen, das über der Heraldik steht.</p>
<p>Nun, dieses darf ich nun mein Eigen nennen, und es als stolzes Zeichen an mir und jedem Symbole des Status befestigen.</p>
<p>Gerade ist es angekommen. Das Wappen als Folienplott, welches ich natürlich etwas ungestüm aufgrund der Vorfreude an meiner <span style="text-decoration: line-through;">Wohnungstür</span> Palasttür befestigte.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2009/01/familienwappen-plott.jpg" rel="shadowbox[post-726];player=img;" title="Familienwappen Plott"><img class="aligncenter size-medium wp-image-728" title="Familienwappen Plott" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2009/01/familienwappen-plott-300x150.jpg" alt="Familienwappen Plott" width="300" height="150" /></a></p>
<p>Hochzufrieden, denn es sieht gut aus. Wer nun auch ein Wappen welches der Wappenkunde spottet sein Eigen nennen möchte um es auf Kaffeebecher prankend den Arbeitskollegen im Büro als Zeichen von Wohlstand vor das Näschen zu halten, der kontaktiert die Seitenarbeit.</p>
<p><a href="http://seitenarbeit.de"title="Wappendesign"  target="_blank">http://seitenarbeit.de</a></p>
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		<title>Wolken sind nicht aus kuscheligem Wattestoff</title>
		<link>http://www.bootreisestab.de/2008/12/wolken-sind-nicht-aus-kuscheligem-wattestoff/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 19:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Adrenalin]]></category>

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		<description><![CDATA[Pünktlich zum 26.ten Geburtstag durch Höxteraner Wolken zu fliegen, ist dies nicht der Wunsch den im Grunde jeder Mensch in sich trägt. Zumindest war dies mein Wunsch und ich konnte Ihn mir am heutigen Tage auch tatsächlich erfüllen.
Geplant war der Sprung eigentlich schon für den gestrigen Tag, aber der liebe Herr Wetterfrosch meinte es wohl nicht so ganz lieb mit mir, oder es sollte einfach nicht sein. Aber egal, das Wetter war heute umso schöner und die Sicht auf den Himmel, oder die Sicht vom Himmel auf die Erde umso freier.
Um 12:00 sind wir bei den Höxteraner Skydivern eingetroffen und nach kurzer Wartezeit, in welcher man sich auf den Wandbildern schon einmal ein Bild von der Aktion machen konnte, ging es weiter zur Einweisung. Solange man als Tandemspringer startet, muss dort im Grunde genommen nicht sehr viel erklärt werden, da ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zum 26.ten Geburtstag durch Höxteraner Wolken zu fliegen, ist dies nicht der Wunsch den im Grunde jeder Mensch in sich trägt. Zumindest war dies mein Wunsch und ich konnte Ihn mir am heutigen Tage auch tatsächlich erfüllen.</p>
<p>Geplant war der Sprung eigentlich schon für den gestrigen Tag, aber der liebe Herr Wetterfrosch meinte es wohl nicht so ganz lieb mit mir, oder es sollte einfach nicht sein. Aber egal, das Wetter war heute umso schöner und die Sicht auf den Himmel, oder die Sicht vom Himmel auf die Erde umso freier.</p>
<p>Um 12:00 sind wir bei den Höxteraner Skydivern eingetroffen und nach kurzer Wartezeit, in welcher man sich auf den Wandbildern schon einmal ein Bild von der Aktion machen konnte, ging es weiter zur Einweisung. Solange man als Tandemspringer startet, muss dort im Grunde genommen nicht sehr viel erklärt werden, da sich die Tätigkeit in der Luft auf reine Körperhaltung beschränkt.</p>
<p>Nachdem wir dann in Fallschirmspringer- Kleidung gehüllt wurden, die im Übrigen relativ cool aussieht, gab es noch den Ratschlag, sich Handschuhe mit ins Flugzeug zu nehmen, da die Temperaturen in ca. 4000 Metern Höhe sich bei <strong>minus 15°C</strong> einpendeln.</p>
<p align="right"><em>Ist halt Winter und nicht Sommer</em></p>
<p align="right"><em> </em></p>
<p>Von dort oben, sieht die Wolkendecke aus wie eine Schneelandschaft und ein Gefühl von Geilheit auf Schwerelosigkeit, gepaart mit der Angst, dass das Erbrochene welches man auspeien könnte eher unten ankommt als man selber macht sich breit. Desweiteren habe ich mich kurz schmunzelnd gefragt, wie das Publikum unten reagiert, wenn an meiner Stelle ein Schwall Erbrochenes die Wolkendecke durchbricht. Auf dem ca. 20 minütigen Weg auf die Absprunghöhe, wurden schon die Vorbereitungen, wie z.B. das  Verbinden zwischen Springer <em>(mir)</em> und Tandemmaster <em>(Mann mit dem Fallschirm)</em> und das Aufsetzen der Kopfbedeckung sowie Schutzbrille vorgenommen.</p>

<p>Dann ging die Flugzeug Tür auf und das erste Tandemspringerpaar (wir waren zu zweit) robbte sich Richtung Tür und schwangen Ihre Füße durch die Tür. Das war auch der erste Moment wo ich mich gefragt habe: „Scheiße, was machst du hier eigentlich&#8230;&#8221;. Dann wurden die beiden mit einem kräftigen <strong>Fluump</strong>, der sicher nur in meinem Kopf stattfand aus dem Flugzeug gesogen, und mein Kopf sagte wieder nur „Scheiße&#8230;&#8221;</p>
<p>Auf Aufforderung von meinem Tandemmaster robbte ich nun also mit Ihm in richtung Flugzeugtür und schwang ebenfalls meine Beine aus der Tür, die nun frei im Wind baumelten. Dieses löst dann erstmal ein den Männern bekanntes kribbeln in den Eiern aus. Aber dann geht es sehr schnell.</p>
<p>Kopf in Nacken, Arme vor die Brust, Beine anwinkeln und <strong>Fluump&#8230;</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Scheiße, unglaublich. Absolut nicht zu beschreiben was das für ein Gefühl ist. Man taumelt einen Gewissen Moment durch den Himmel, bis sich der Flug stabilisiert und man mit Blick auf die Wolken eben diesen mit ca. 200km/h entgegen rast. Dies ist auch die Zeitspanne des Fluges in der sich die minus 15°C im Gesicht breit machen.</p>
<p align="right">Ist schon ordentlich kalt, aber das Geile überwiegt.</p>
<p align="right">
<p>So etwa in Höhe der Wolken wurde dann der Schirm geöffnet, aber die Abnahme der Geschwindigkeit fühlte sich an wie Butter. Also ohne Ruck oder Zuck, so wie ich es eigentlich vermutete. So hatte ich auch endlich mal die Möglichkeit mir Wolken von Innen anzusehen, und mein Urglaube, dass diese aus watteartigem weichem Material bestehen wurde enttäuscht. Es ist einfach nur kalter Nebel.<br />
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<p>Als der Nebel dann nachließ, war der Boden schon absolut deutlich erkennbar. Freundlicherweise bekam ich die Möglichkeit einmal am Fallschirmsteuerungsseil zu ziehen, was eine kreiselnde Drehung nach sich zog. Spätestens da war ich mir sicher, dass Erbrochenes eher unten sein wird. <img src='http://www.bootreisestab.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>So ging es dann langsam immer tiefer Richtung Landestelle wo wiederum absolut sanft aufgesetzt wurde. Ohne hinzufallen und ohne sich zu schmerzen.</p>
<p>Der Flug sollte eigentlich vom Tandemmaster aufgenommen werden, aber leider war die Kamera falsch eingestellt, sodass kein Film entstehen konnte. So kann ich als Medien hier Bild sowie Videomaterial von vor dem Sprung sowie nach dem Sprung liefern, aber das Erlebnis an sich bleibt bei mir.</p>
<p>Wer also ein paar Euro über hat, oder Euros die er so oder so unsinnig investiert, in ein <strong>geiles</strong> Erlebnis stecken will, dem empfehle ich einen Sprung.</p>
<p style="text-align: center;"><br /><img src="http://bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/12/latobi_films.jpg" alt="media" /><br />
</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p>Buchbar hier: <a href="http://www.skydive-hoexter.de/" target="_blank">http://fallschirmspringer.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Reims, Paris, Calais und Den Haag mit dem Wohnmobil</title>
		<link>http://www.bootreisestab.de/2008/10/reims-paris-calais-und-den-haag-mit-dem-wohnmobil/</link>
		<comments>http://www.bootreisestab.de/2008/10/reims-paris-calais-und-den-haag-mit-dem-wohnmobil/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 14:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüt]]></category>
		<category><![CDATA[Laune]]></category>

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		<description><![CDATA[Begonnen hat die Reise mit dem Traum von autarkem Leben und dem Ruf nach Freiheit zum Einen sowie nach Beschränktheit zum Anderen. Was bietet sich da besser an, als ein Wohnmobil?
Das Wohnmobil habe ich bei Andreas Stratkötter gemietet, der seinen Sitz in Wadersloh sowie Gütersloh hat. Für 370,00€ gab es ein Wohnmobil mit 3,5 Tonnen Beschränkung (Wichtig für Geschwindigkeit und Führerscheine). Das Wohnmobil war Super! 2 Batterien, Dusche, WC, Kühlschrank und Heizung. Also alles um karg aber bequem zu leben. Mit dem Wasser und der Batterieleistung kann man gut und gerne 4-5 Tage autark leben, wenn man das Heizen und Duschen auf ein Minimum reduziert. Auf der Internetseite, welche einer Renovierung bedarf, findet man alle Klassen und Preise.
http://www.travelcarreisemobile.de/


Erster Stop in Reims
Angekommen sind wir nach 7 Stunden Fahrt durch NRW und über belgische Autobahnen. Da wir erst später als geplant losgefahren ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Begonnen hat die Reise mit dem Traum von autarkem Leben und dem Ruf nach Freiheit zum Einen sowie nach Beschränktheit zum Anderen. Was bietet sich da besser an, als ein Wohnmobil?</p>
<p>Das Wohnmobil habe ich bei Andreas Stratkötter gemietet, der seinen Sitz in Wadersloh sowie Gütersloh hat. Für 370,00€ gab es ein Wohnmobil mit 3,5 Tonnen Beschränkung (Wichtig für Geschwindigkeit und Führerscheine). Das Wohnmobil war Super! 2 Batterien, Dusche, WC, Kühlschrank und Heizung. Also alles um karg aber bequem zu leben. Mit dem Wasser und der Batterieleistung kann man gut und gerne 4-5 Tage autark leben, wenn man das Heizen und Duschen auf ein Minimum reduziert. Auf der Internetseite, welche einer Renovierung bedarf, findet man alle Klassen und Preise.</p>
<p align="center"><a href="http://www.travelcarreisemobile.de/">http://www.travelcarreisemobile.de/</a></p>
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<h3>Erster Stop in Reims</h3>
<p>Angekommen sind wir nach 7 Stunden Fahrt durch NRW und über belgische Autobahnen. Da wir erst später als geplant losgefahren sind, war unser Aufenthalt in Reims eher kurz, und unsere Entdeckungsreise durch die Stadt quasi nicht vorhanden, deshalb kann ich für Reims keine Empfehlungen aussprechen. Wer aber einen Platz zum Übernachten in Reims sucht, der wird an der Rue Alphonse Naudin fündig. Es gibt dort mehrere Parkplätze direkt vor der Feuerwache. Naja, nach einem Teller Nudeln mit Mehlsauce ging es dann in die Heia, wo man nicht schlafen kann, da neben einem direkt die Hauptverkehrsader von Reims verläuft.</p>
<p><em>Sonst aber sicherlich eine tolle Stadt.</em></p>
<p><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/10/stellplatz_in_reims1.jpg" rel="shadowbox[post-487];player=img;" title="Stellplatz in Reims"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-508" title="Stellplatz in Reims" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/10/stellplatz_in_reims1-75x75.jpg" alt="" width="75" height="75" /></a></p>
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<h3>Ab nach Paris</h3>
<p>In Reims sind wir recht früh aufgebrochen um nach Paris zu kommen. Die Autobahnen nach Paris waren relativ leer, aber leider auch mautpflichtig. Kurz vor Paris ändert sich die Situation dann aber schlagartig. Unfassbar, würde ich dort wohnen dann könnte ich den Film „Falling Down&#8221; noch besser nachvollziehen. Die Stadtautobahn von Paris ist nur was für geübte Fahrer, oder total wahnsinnige. Wer sich also unsicher ist, der sollte auf der rechten Spur bleiben und diese niemals wieder verlassen, denn sowohl rechts als auch links sausen flinke Roller- und Motorradfahrer neben einem her, als wäre Ihnen das Leben nichts wert.</p>
<p>Gott sei Dank, hatte ich im Vorfeld die Frankreichkarte für TomTom runtergeladen, sodass wenigstens das Kartenwühlen entfiel. Bis mitten in Paris der Akku aufgab und wir ohne Karte und satellitengestützte Navigation mitten in der Stadt des Wahnsinns standen&#8230; Orientierungslos!</p>
<p>Da Franzosen es nicht für gut heißen Englisch zu lernen, bat ich in Gebärdensprache einen französischen Änderungsschneider, ob ich seine Schneidersteckdose ein paar Minuten zum Aufladen meiner GPS Maus gebrauchen dürfe. Ich weiß nicht ob er mich verstand, aber er deutete in eine Ecke wo sich eine Steckdose befand, welche ich dann auch nutzte. 20 Minuten später ging es dann satellitengestützt weiter zum Campingplatz</p>
<p><strong>Der Campingplatz Bois de Boulogne</strong></p>
<p>Jaja, Camper haben einen durchaus unangenehmen Ruf, aber in Paris hatte ich keinen Bock einen Stellplatz zu suchen, wo man in Ruhe pennen kann, ohne ausgeraubt oder ermordet zu werden. Den Platz im Bois de Boulogne, welches die grüne Lunge von Paris ist, kann ich durchaus empfehlen. Er liegt wie gesagt in der grünen Lunge von Paris, direkt an der Seine. Einziges Manko, oder für einige auch angenehmer Nebeneffekt ist, dass die/der Bois de Boulogne das Prostitutionsviertel von Paris ist. Dies konnten wir anschaulich bemerken, als wir mit unseren Bikes zum Eifelturm aufbrachen und unser Weg durch den Bois de Boulogne führte. Die Pariser scheinen sich an diesem Umstand aber nicht allzu sehr zu stören, denn wir sahen zuhauf Franzosen die Ihren Sport munter an den Prostituierten vorbei durchführten.</p>
<p><strong>Fahrrad in Paris = Sehr gut, aber Navi mitnehmen</strong></p>
<p>Für alle die, die vorhaben ebenfalls Paris mit dem Bike zu erkunden, kann ich wirklich nur raten ein Navi mitzunehmen. Es ist wirklich eine sehr entspannende Tour, wenn man die Gewissheit hat wieder nach Hause zu kommen. Allerdings ziehen sich die Strecken doch etwas, wenn man Fahrradfahren als Neben- und nicht als Hauptbeschäftigung betreibt. Gefahren sind wir durch den Bois de Boulogne, dann parallel zur Av. Henri Martin und Av. Georges Mandel in Richtung Eifelturm. Dann über die Seine, rechts neben dem Eifelturm her in die Avenue de Suffren, wo auch viele Bistros auf einen Happen einladen.</p>
<p><strong>Kleiner Tipp, je weiter runter desto günstiger</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Dann ging es irgendwann unter dem Eifelturm hindurch zurück zum Palais de Chaillot. Nachdem wir etwas verweilten entschied ich mich aufgrund der Kausalitätskette: <strong>Prostitution &#8211; Zuhälter &#8211; Dunkelheit &#8211; Messer &#8211; Tot</strong>, dass es vielleicht besser ist im Hellen durch den Bois de Boulogne zurückzufahren. Achja, aus dem Selben Grund wollten wir uns das Musée du Louvre auch am nächsten Tag angucken. Mit dem Camper dorthin fahren, einen Parkplatz suchen und dann reingehen. Wenn ich das jetzt so lese, klingt es schon etwas naiv.</p>
<p>Es macht natürlich keinen Sinn mit einem Wohnmobil ins absolute Tourizentrum von Paris zu fahren und zu glauben, dass man dort einen Parkplatz findet, weil: „Parkhäuser zu niedrig und normale Plätze nicht existent.&#8221; Naja, versuch macht klug. Also ab nach Calais.</p>
<p><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/10/arc_de_triumph_paris.jpg" rel="shadowbox[post-487];player=img;"><img class="size-thumbnail wp-image-489 alignnone" title="Am Eifelturm in Paris" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/10/am_eifelturm_in_paris-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-490" title="Der Triumphbogen" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/10/arc_de_triumph_paris-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/10/bois_de_boulogne_paris.jpg" rel="shadowbox[post-487];player=img;" title="Die grüne Lunge von Paris"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-491" title="Die grüne Lunge von Paris" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/10/bois_de_boulogne_paris-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/10/kreisverkehr_in_paris.jpg" rel="shadowbox[post-487];player=img;" title="Yeah, siebenspurige Kreisverkehre"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-492" title="Yeah, siebenspurige Kreisverkehre" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/10/kreisverkehr_in_paris-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/10/seine_paris.jpg" rel="shadowbox[post-487];player=img;" title="Der Fluss der Liebe"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-493" title="Der Fluss der Liebe" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/10/seine_paris-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a></p>
<h3>In der schönen Stadt Calais</h3>
<p>290km von Paris entfernt liegt das nächste Ziel unserer Reise. Eine wirklich schöne Stadt, direkt am Meer. In Calais machten wir erst halt an einem kostenfreien (welch Luxus) Parkplatz um dann die Stadt mit den Bikes zu erkunden. Das macht wirklich Laune, die Innenstadt besticht durch viele kleine Geschäfte und Restaurants, die leider vollkommen überteuert sind. Aber der Hunger macht es möglich. Danach fuhren wir an den Strand, welcher unglaublich breit ist.</p>
<p><strong>Sehr schön da</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Dort fanden wir auch einen unseren Ansprüchen genügenden Stellplatz direkt am Hafen von Calais. Dieser Stellplatz bietet außerdem die Möglichkeit gratis Ver- und Entsorgung vorzunehmen. Das ist Campersprache für Wasser tanken und Fäkalien loswerden.  Dort durften wir auch ein uriges englisches Ehepaar kennenlernen, die des Öfteren zwischen Calais und Dover pendelten. Der Mann gab uns den Tipp Einkäufe im Aldimarkt vorzunehmen, welcher geradeaus, dann am Kreisel rechts über den ersten Kreisel hinweg, dann rechts anzutreffen ist. Nachdem der Abend am Hafen genossen war, ging es am nächsten morgen auf nach den Haag.</p>
<p><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/10/am_strand_in_calais.jpg" rel="shadowbox[post-487];player=img;" title="Am Strand in Calais"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-494" title="Am Strand in Calais" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/10/am_strand_in_calais-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/10/ferrycrossind_in_calais.jpg" rel="shadowbox[post-487];player=img;" title="Fährenverkehr in Calais"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-495" title="Fährenverkehr in Calais" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/10/ferrycrossind_in_calais-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/10/hafen_in_calais.jpg" rel="shadowbox[post-487];player=img;" title="Der Hafen in Calais"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-496" title="Der Hafen in Calais" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/10/hafen_in_calais-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/10/impression_aus_calais.jpg" rel="shadowbox[post-487];player=img;" title="Impression aus Calais"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-497" title="Impression aus Calais" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/10/impression_aus_calais-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/10/innenstadt_von_calais.jpg" rel="shadowbox[post-487];player=img;" title="Innenstadt von Calais"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-498" title="Innenstadt von Calais" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/10/innenstadt_von_calais-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/10/markt_in_calais.jpg" rel="shadowbox[post-487];player=img;" title="vorne sind sehr leckere Melonen"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-499" title="vorne sind sehr leckere Melonen" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/10/markt_in_calais-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/10/morgenkaffee_in_calais.jpg" rel="shadowbox[post-487];player=img;" title="gerade aufgestanden"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-500" title="gerade aufgestanden" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/10/morgenkaffee_in_calais-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/10/strand_in_calais.jpg" rel="shadowbox[post-487];player=img;" title="Wahnsinnsstrand in Calais"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-501" title="Wahnsinnsstrand in Calais" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/10/strand_in_calais-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a></p>
<h3>In den Haag &#8211; Ortsteil Scheveningen</h3>
<p>340km von Calais entfernt liegt der Ort Den Haag. Der Ortsteil an welchem der Strand liegt heißt Scheveningen. Ebenfalls wieder ein sehr schöner Ort. Dieser Satz gilt für Scheveningen, von Den Haag haben wir nicht viel schönes sehen können. Die Fahrt von Calais nach Den Haag ist im Übrigen nicht sehr angenehm. Die Strecke um Antwerpen und Rotterdam ist absolut überfüllt und es gibt dort ca. 3Millionen LKW. Ist man erstmal in Den Haag &#8211; Scheveningen angekommen, beginnt das erste Hollandtypische Problem einen Parkplatz zu finden. Die Plätze am Meer haben fast ausschließlich eine Maximumparkzeit von astronomischen 30 Minuten und Straftickets sind sehr teuer, was wir noch aus Groote Keeten, Gemeinde Zijper kennen.<br />
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Aber, dem Herrgott sei Dank fanden wir einen ansprechenden Parkplatz direkt am Meer, welcher nur 2€ pro Stunde kostete. Da wir bis 22:00Uhr einwerfen mussten, schlug dieser Schlafplatz mit 12€ zu Buche.</p>
<p align="right"><strong>Aber, er war es wert.</strong></p>
<p>Die Stadt wurde diesmal zu Fuß erkundet. Gegessen und getrunken haben wir direkt am Strand in einer Strandbars, welche eigentlich sehr zu empfehlen sind. Bedienung ist etwas langsam und die Preise sind natürlich aufgrund der Strandnähe eher gesalzen als gesüßt. Aber es gab ausreichend vegetarisches und geschmeckt hat es auch.</p>
<p>Nach einer ruhigen Nacht ging es 360km zurück nach Hause.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/10/weg_nach_denhaag.jpg" rel="shadowbox[post-487];player=img;" title="der Weg nach Den Haag"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-502" title="der Weg nach Den Haag" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/10/weg_nach_denhaag-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/10/stellplatz_in_denhaag_scheveningen.jpg" rel="shadowbox[post-487];player=img;" title="Stellplatz in Den Haag - mit Meeresrauschen"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-503" title="Stellplatz in Den Haag - mit Meeresrauschen" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/10/stellplatz_in_denhaag_scheveningen-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<h3>Endbereitung</h3>
<p>Zu Hause angekommen, musste das Wohnmobil wieder in den Ursprungszustand versetzt werden, damit die Kaution nicht verloren ist. Aber der Wohnmobilvermieter war sehr kulant und verlangte für einen Riss im PVC-Boden nur 6€.</p>
<p><strong>Danke nochmal!</strong></p>
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		<title>Listig aber ein Schwächling</title>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 19:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüt]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtrauchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist es 38 Tage her, dass ich eine Zigarette geraucht habe und es sollte eine kleine Zwischenbilanz gezogen werden.
Wie ich in meinem Beitrag: Nichtrauchen mit Klopftechnik ja schrieb, besuchte ich vor 38 Tagen ein Nichtraucherseminar bei Volker Kuhlhüser im Theaterpädagogischen Zentrum in Münster.  Das Seminar hatte den Namen: „Glücklicher Nichtraucher“.
Bisher kann ich sagen, dass der Kursname nicht vollkommen aus der Luft gegriffen scheint, denn bisher bin ich tatsächlich ein glücklicher Nichtraucher.
Ganz wichtig zu erwähnen: „Ich bin jetzt nicht glücklicher als vorher“. Das war aber auch nicht mein Ziel, da ich auch als Raucher glücklich und zufrieden war, und das Rauchen aufhören wollte, weil ich Angst hatte, dass ich an Krebs erkranke. Wer schon mal mit an Krebs erkrankten Menschen zu tun hatte und vielleicht sogar miterlebt hat wie Menschen an Krebs sterben der kann das nachempfinden. Für jemanden, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es 38 Tage her, dass ich eine Zigarette geraucht habe und es sollte eine kleine Zwischenbilanz gezogen werden.<br />
Wie ich in meinem Beitrag: <a href="http://latobi.de/2008/04/nichtrauchen-mit-klopftechnik/">Nichtrauchen mit Klopftechnik</a> ja schrieb, besuchte ich vor 38 Tagen ein Nichtraucherseminar bei Volker Kuhlhüser im Theaterpädagogischen Zentrum in Münster.  Das Seminar hatte den Namen: <em>„Glücklicher Nichtraucher“</em>.</p>
<p>Bisher kann ich sagen, dass der Kursname nicht vollkommen aus der Luft gegriffen scheint, denn bisher bin ich tatsächlich ein glücklicher Nichtraucher.</p>
<p>Ganz wichtig zu erwähnen: <strong>„Ich bin jetzt nicht glücklicher als vorher“</strong>. Das war aber auch nicht mein Ziel, da ich auch als Raucher glücklich und zufrieden war, und das Rauchen aufhören wollte, weil ich Angst hatte, dass ich an Krebs erkranke. Wer schon mal mit an Krebs erkrankten Menschen zu tun hatte und vielleicht sogar miterlebt hat wie Menschen an Krebs sterben der kann das nachempfinden. Für jemanden, dem dieses Thema fern ist, ist Krebs nicht unbedingt ein bedrohliches Thema, weil er sich kein Bild davon machen kann.</p>
<p>Ich hatte bereits oft genug mit krebserkrankten Menschen zu tun, hatte die Möglichkeit mit Ihnen zu sprechen. Eine Patientin habe ich pflegerisch auf Ihrem letzen Weg zu Hause betreut. Sogenannte Nachtwachen als Zubrot zum eigentlichen Job. Die Nacht habe ich auf einem unbequemen Sofa im Zimmer der Patientin verbracht, und wenn nachts was anfiel (meistens Schleim absaugen oder Hilfe beim Toilettengang) wurde das erledigt.</p>
<p>Die Patientin war aber ein Einzelfall für mich, meistens hat es nur für einen kurzen Plausch auf dem Weg ins Krankenhaus gereicht, manchmal war aber aufgrund eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tracheotomie"class="snap_shots"  target="_blank">Tracheostomas</a> kein adäquates Gespräch möglich. Genau <em>das hat mir am meisten Angst gemacht. </em>Das mir aufgrund eines Tumors mein Kehlkopf entfernt werden muss.</p>
<p>Aber auch wenn ich nicht unbedingt glücklicher bin als vorher, so habe ich zumindest weniger Angst als vorher, und ganz wichtig: <strong>„ich bin stolz auf mich!“</strong> Versuche mit dem Rauchen aufzuhören hatte ich genug unternommen, und alle hielten höchstens 3 Tage an. So finde ich, dass ich nach 38 Tagen auch das Recht habe stolz zu sein.</p>
<h3>Der Weg bisher</h3>
<p>Wenn ich so zurückblicke muss ich mir ehrlich eingestehen, dass das Aufhören wirklich einfach ist. Man hat keine starken körperlichen Entzugserscheinungen wie Schmerz oder Krämpfe. Die wirklichen Schwierigkeiten hatte ich in den ersten 3-4 Tagen. Das war die Zeit, in der die psychische Abhängigkeit sich stark bemerkbar machte. Teilweise ging das Verlangen auf einer Suchtskala von 1-10 bis zur Spitze hoch, also bis auf 10. Das habe ich aber durch die Klopftechnik gut in den Griff bekommen. <a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/05/rauchmonster.jpg" rel="shadowbox[post-101];player=img;" title="rauchmonster"><img class="alignright alignnone size-thumbnail wp-image-98" style="float: right;" title="rauchmonster" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/05/rauchmonster-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Seitdem meldet sich das „Rauchmonster“ nur noch gelegentlich. Aber wenn es kommt, dann kommt es listig reingeschneit. Es erzählt dir Sachen wie „Na komm, eine kannst du ruhig rauchen.“ Oder „Hey Tobi! Lust auf ne Zigarette? Kannst ja nur mal ziehen, musst du ja nicht ganz rauchen!“. Also schon raffiniert. Aber raffiniert bedeutet nicht gleich stark.</p>
<p>Das Rauchmonster ist bisher vergleichbar mit einem kleinen nervigen Kind. <strong>Wenn man es ein bisschen länger ignoriert, dann langweilt es sich und spielt woanders!</strong></p>
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		<title>Kaninchen mit Radialislähmung</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 09:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Kaninchen]]></category>
		<category><![CDATA[Lähmung]]></category>
		<category><![CDATA[medizinisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaninchen sind erstmal Tiere die bloß gezüchtet wurden weil Sie lecker sind und man tolle Kleidung daraus fertigen kann, die auch noch wärmt. In Zeiten wo es keinen MC Donalds oder Supermarktketten gab waren Kaninchen eine tolle Sache. Man nahm auf langen Reisen einfach ein Kleingehege voller Kaninchen mit und konnte sich sicher sein, dass es genug zu Essen gibt. Ist klar, oder? Kaninchen haben einen außergewöhnlich ausgeprägten Geschlechtstrieb und sind von der Ernährung her auch eher anspruchslos. Gräser, Heu und natürlich Löwenzahn oder sonstige Kräuter fand man auch damals schon ausreichend und vor allem kostenlos an jeder Reiseroute.
Unter diesem Gesichtspunkt kommt die folgende Geschichte sicherlich etwas übertrieben daher, aber das Verhältnis vom Menschen zum Kaninchen hat sich seitdem etwas gebessert. Sicherlich findet man immer noch das eine oder andere hartgefrorene Kaninchen in Deutschlands Tiefkühltruhen. Aber in einer Zeit wo ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaninchen sind erstmal Tiere die bloß gezüchtet wurden weil Sie lecker sind und man tolle Kleidung daraus fertigen kann, die auch noch wärmt. In Zeiten wo es keinen MC Donalds oder Supermarktketten gab waren Kaninchen eine tolle Sache. Man nahm auf langen Reisen einfach ein Kleingehege voller Kaninchen mit und konnte sich sicher sein, dass es genug zu Essen gibt. Ist klar, oder? Kaninchen haben einen außergewöhnlich ausgeprägten Geschlechtstrieb und sind von der Ernährung her auch eher anspruchslos. Gräser, Heu und natürlich Löwenzahn oder sonstige Kräuter fand man auch damals schon ausreichend und vor allem kostenlos an jeder Reiseroute.</p>
<p class="MsoNormal">Unter diesem Gesichtspunkt kommt die folgende Geschichte sicherlich etwas übertrieben daher, aber das Verhältnis vom Menschen zum Kaninchen hat sich seitdem etwas gebessert. Sicherlich findet man immer noch das eine oder andere hartgefrorene Kaninchen in Deutschlands Tiefkühltruhen. Aber in einer Zeit wo kaum noch jemand sein Essen selber erlegt, (was übrigens zu einem sprunghaften Anstieg der Vegetarierstatistik führen würde, wenn jeder das Essen, das er Essen möchte selber erlegen müsste) sind Kaninchen eher zu Haustieren geworden, die man knuddeln kann.</p>
<p class="MsoNormal">Also die Entscheidung steht. Man möchte ein Kaninchen und wie es der Zufall so will, muss man plötzlich gar keines mehr kaufen, sondern bekommt eines angeboten. Getreu dem Motto: „einem geschenktem Gau schaut man nicht ins Maul.“ Erteilt man eine Zusage ohne das Vieh vorher jemals gesehen zu haben. Immerhin, der Deal war: „Kaninchen mit Außengehege, Stall, Fresspötten, Heu, etc… für 0,00€“ Der Haken an<a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/04/findusundemmi.jpg" rel="shadowbox[post-37];player=img;" title="findusundemmi"><img class="alignright alignnone size-thumbnail wp-image-32" style="float: right;" title="findusundemmi" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/04/findusundemmi-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> der Sache war ertragbar, das Kaninchen war einfach: „Ich sag mal kackhäßlich!“ [siehe Bild]</p>
<p class="MsoNormal">Weil man aber eigentlich etwas knuddeliges, dropziges möchte und man durch Zufall in Internetforen oder Blogs gelesen hat, dass es beinahe schon an Tierquälerei grenzt ein Kaninchen alleine zu halten, ist die Entscheidung sich ein zweites zu holen nicht fern. Wir entschieden uns für ein Männchen, weil wir gehört haben, dass sich Männchen und Weibchen wohl besser vertragen. Also, in den nächsten Raifeisenmarkt und Kaninchen gekauft. Ein niedliches, putziges Kaninchen in braun mit Schlappohren. Jetzt konnte man endlich einem kleinen Wesen all die Liebe schenken, die man diesem hässlichen Kaninchen nicht geben konnte.</p>
<p class="MsoNormal">Aber, die süßen sind ja meistens die Problemfälle. So endeckten wir nach einigen Tagen, eine Wunde an dem Fell des Kaninchens. Es sah tumorartig aus und Wundwasser trat aus. Also irgendwie unschön aber nicht besorgniserregend.</p>
<p class="MsoNormal">Damit die beiden Ihren, wie ja schon beschrieben, ausgeprägten Sexualtrieb nicht auf unsere Kosten ausleben und weil wir keine Kondome in der Größe gefunden haben. Sollte der kleine niedliche kastriert werden. Eine Kastration unter Narkose beim Tierarzt kostet 50,00€. Ein Arbeitskollege machte mir den Vorschlag die Kastration kostenfrei bei seinem Bruder durchführen zu lassen, dieser würde die Eier des Kaninchens über den Rand eines Gullideckels legen, und dann den schweren Deckel fallen lassen, sodass Ihm die Eier abgekniffen werden. Wir entschieden uns schlussendlich trotzdem für den Tierarzt, da die Tumorwunde auch behandelt werden sollte. Ja, schlussendlich ist die Operation gut verlaufen und der Tumorknubbel wurde entfernt. Es waren Haare, die aus welchem Grund auch immer nach innen gewachsen sind. Eier gab es nicht abzukneifen, da der Tierarzt feststellte, dass es sich um ein Weibchen handelte. Der Name Findus bleibt trotzdem.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>…Monate später</strong></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Dann kommt der Tag. Sie gehen hoch „In die Wohnung des Kaninchens“ (ich übertreibe etwas, aber das [die] Kaninchen haben ein eigenes Zimmer unter dem Dachstuhl) und sehen, dass das niedliche der beiden Kaninchen doch stark humpelt. Also wirklich gar nicht gut geht. Man guckt sich das ganze eine gewisse Zeit an, aber als Mensch mit einer ausgeprägten Empathie hält man die Situation einfach nicht lange aus. Vor allem dann nicht, wenn einem noch eine Frau, mit noch viel stärker ausgeprägter Empathie im „Nacken“ sitzt. Also Kaninchen eingepackt und zum Tierarzt damit. Die Diagnose kam prompt. Luxation der Patella evtl. durch einen Bänderriss. Der Bewegungsablauf des Kaninchens sah deshalb so jämmerlich aus, weil bei jedem Schritt die Kniescheibe dislozierte. Was auch schon mal Schmerzen machen kann. Aber der Tierarzt befand die Sache, Gott sei Dank, als ertragbar und verordnete erstmal: „abwarten“. Kosten: „5,00 € für die Untersuchung“</p>
<p class="MsoNormal">Wie kann sowas überhaupt passieren? Ich meine unser Kaninchen ist ja kein Extremsportler, der sich derart verletzen kann, dass seine Kniescheibe durch einen Riss der haltenden Bänder, Ihren Platz verlässt? Wir vermuten, dass er in seinem Käfig irgendwo hängen geblieben ist und da Kaninchen ja Fluchttiere sind, hat er wohl so stark gestrampelt, dass durch diese heftigen Bewegungen die Patellasehne <span> </span>gerissen ist. Aber der Tierarzt sollte recht behalten. Abwarten schien wohl die beste Therapie zu sein, denn der Zustand besserte sich erstmal soweit. Bis uns eines Tages auffiel, dass das Kaninchen auf den Vorderläufen auch sehr merkwürdig läuft. Bei genauerem hinsehen war zu erkennen, dass die linke Pfote immer angewinkelt blieb. <a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/04/radialis-pfote-skizze.jpg" rel="shadowbox[post-37];player=img;" title="radialis-pfote-skizze"><img class="alignright alignnone size-thumbnail wp-image-33" style="float: right;" title="radialis-pfote-skizze" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/04/radialis-pfote-skizze-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>[Siehe Skizze. ] Das Kaninchen läuft quasi permanent mit „der Handrückseite“. Entscheidung? Im Grunde klar, bevor ich den Hasen zum Bruder meines Arbeitskollegen gebe der ihn mit Schraubstock und Bunsenbrenner wieder gesund macht, kommt der kleine wieder zum Tierarzt.</p>
<p class="MsoNormal">Die Diagnose diesmal: Radialislähmung! Dieses Wort erkläre ich mal direkt hier. Der Nervus radialis ist der Nerv, der die Streckmuskulatur des Ellenbogens, der Handgelenke sowie der Finger innerviert. Vorstellbar wie bei einem Roboter kabel zum Motor des „Armes“ laufen. So laufen bei Säugetieren Nerven zu den einzelnen Muskeln. Das Ganze funktioniert wie bei einem Roboter über Stromimpulse. Wir dieses Kabel, der Nerv an irgendeiner Stelle unterbrochen, durch einen Riss oder sonstige Leitungstörungen, kann der Nerv dem Muskel nicht mehr sagen: „Streck dich!“ und die Pfote bleibt in hängender Stellung. Sie Grafik oben.</p>
<p class="MsoNormal">Jetzt wird die Sache schon etwas haariger, denn die Behandlung einer Radialislähmung besteht in der Regel in der Amputation der betroffenen Gliedmaße. Macht auch durchaus Sinn. Wenn ein Tier dauerhaft mit der Außenseite der Pfote läuft, wird die Haut dort in der Folge irgendwann „durchscheuern“. Ist klar, wenn Sie sich mal vorstellen sie würden immer auf den Händen laufen und dann noch mit der Handaußenseite auf dem Boden, würde es wohl nicht lange dauern, bis die Haut weg ist und Sie sich sozusagen das Innenleben mal angucken können.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Wir entschieden uns erstmal gegen eine Amputation. </strong>Aus folgendem Grund: <em>(und hieraus soll auch ersichtlich werden, dass das nur für Kleintiere gelten kann. Nicht für Hunde oder Katzen mit Radialislähmung.) </em>Wir wollten unser Kaninchen jetzt nur noch im Käfig halten und den Boden mit Streu und Baumwollteppich als Grundlage so weich wie nur möglich abpolstern um ein Wundlaufen zu vermeiden. Desweiteren begann ich mit den behindertengerechten Umbaumaßnahmen des Käfigs. Um jegliche Verletzungsgefahr auszuschließen und die ADLs (Activitys of daily Living) des Kaninchen so einfach wie möglich zu strukturieren. Diese Umbaumaßnahmen hielten sich erstmal in Grenzen. Das zu Hause des Kaninchens ist ein Doppelstall, also zwei Käfige, die nebeneinander stehen. <span> </span>Da diese Kleintierställe alle aus Wannen als Grundlage bestehen, musste der Hase bisher immer über eine Hürde von ca 15 cm springen. Das sollte jetzt ein Ende haben. Die erste Überlegung war eine Rampe, über die er laufen sollte, diese wurde von Ihm aber nicht genutzt. Schlussendlich habe ich die Wanne an den Randseiten einfach auf einer Breite von ca. 30 cm aufgeschnitten und so quasi eine Tür eingebaut, durch die er einfach durchgehen kann. Desweiteren musste nur noch der Boden rutschfest gemacht werden. Die erste Überlegung wurde mit Styropor umgesetzt, welches von den Kaninchen zeitnah zerstört wurde. Letztendlich wurde die Rutschfestigkeit durch Teppichbelag umgesetzt. Konsequenterweise hätte man nun die Toilette noch auf Bodennähe absenken müssen. Das währe aber meiner Meinung nach zu weit gegangen. Also küttelt das Kaninchen jetzt halt einfach auf den Boden.</p>
<p class="MsoNormal">Desweiteren wurde vom Tierarzt eine verhältnismäßig hohe Dosierung Kortikosterioide verabreicht. Soweit ich noch weis, meine ich es handelte sich um Prednisolon. Da man als Auslöser der Lähmung von einem Unfall ausgehen kann, wurde das Prednisolon direkt in den Oberarm des Kaninchens gespritzt, weil der Tierarzt davon ausging, dass die Lähmung auch durch eine starke Schwellung in diesem Bereich ausgehen könnte. Wenn auf einen Nerv Druck ausgeübt wird, z.B. durch eine Schwellung, kann das eine Lähmung auslösen. Die Kosten für diese Behandlung betrugen 20,00 €.</p>
<p class="MsoNormal">Da meine Freundin Physiotherapeutin ist, behandelte Sie das Kaninchen außerdem noch mit Physiotherapie. Die Theorie ist eigentlich klar: „Wenn man die gelähmte Pfote durch Durchbewegung oder Massage reizt, könnten die Nerven wieder lernen die entsprechenden Muskeln zu innervieren. Wenn Sie nicht vollständig durchtrennt sind“ Also bekam das Kaninchen von da an 2-3 mal täglich für ca. 15 Minuten Physiotherapie.</p>
<p class="MsoNormal">Flexion und Extension (passives Durchbewegen, siehe Bild)</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/04/physio-flex-ex.jpg" rel="shadowbox[post-37];player=img;" title="physio-flex-ex"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-34" title="physio-flex-ex" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/04/physio-flex-ex-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p class="MsoNormal">Pfote auf weichen Untergrund klopfen (siehe Bild)</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.bootreisestab.de/wp-content/uploads/2008/04/radialis-physio-klopfen.jpg" rel="shadowbox[post-37];player=img;" title="radialis-physio-klopfen"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-35" title="radialis-physio-klopfen" src="http://latobi.de/wp-content/uploads/2008/04/radialis-physio-klopfen-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p class="MsoNormal">Das ganze immer im Wechsel. Kaninchen machen die ganze Prozedur in sitzender Haltung mit ausreichend Rückenhalt eigentlich gut mit.</p>
<p class="MsoNormal">Die Physiotherapie schlug wunderbar an, und nach ca. 2 Wochen strikter Physiotherapie, läuft Findus wieder auf allen seinen Beinen.</p>
<p class="MsoNormal">Dieser Bericht soll denen Mut machen die ebenfalls kranke Kaninchen zu Hause haben!</p>
<p class="MsoNormal">
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