Gehirnschmalz, Leben

Über Sprache und Worte

0 Comments 02 Dezember 2009

Arthur hat es aufgeschrieben,
Mit seiner Feder, handbetrieben.
Instinkte ließen Blume wachsen,
Mit Dialekt sogar in Sachsen.

Als die Zeit ins Lande zog,
Der Stiel sich bereits langsam bog.
Es entwich dann nicht nur Blüte,
Sondern mit ihr auch die Güte.

Tag für Tag entweicht sie weiter,
Doch noch sind wir Spitzenreiter,
Dichter, Denker, Lyriker,
Findst selten in Amerika!

Teilt doch keiner deine Trauer,
Lass das Heulen Schopenhauer.
Selbst wenn die Sprache ist bald tot,
Wir leiden keine Hungersnot.

Auch ohne Sprache, das ist wahr,
Kannst warnen Freunde vor Gefahr,
Droht der Tot, benutzen Sie:
“Onomatopoesie!”

schwachnajamittelgutgrandios (bisher unbewertet)
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