Erlebtes, Leben

Vegetarischer Kochkurs bei Maharani in Hamm

1 Comment 30 Juli 2009

Nach 15 minütiger Verspätung sind wir relativ pünktlich eingetroffen, am Ort der Sonntagsbeschäftigung „Vegetarischer Kochkurs in der Kochschule Maharani Hamm“

logo1.thumbnailFreudig begrüßt wurden wir im Speisesaal von Vipan Wahi, dem Eigentümer sowie Leiter der Kochkurse, der uns in den Biergarten des Restaurants geleitete, wo sich bereits die anderen Teilnehmer des vegetarischen Kochkurses eingefunden hatten.
Dort begann Vipan Wahi mit einleitenden Sätzen, in denen er seinen Werdegang sowie den des Restaurants Maharani vorstellte. Er kommt aus Neu Delhi, hat Kinder, wovon eines ein Hund mit Wollmütze ist, weil es ihm in Deutschland zu kalt war. Und er hat eine Schwäche für prozentuale Aufteilung der Dinge, das war der erste Eindruck, den ich gewinnen konnte.

In der Küche geht es dann aber richtig rund

Als Entree gab es das erste Anfixen mit der geheimen Maharani Kurkuma-Gemüsewürzmischung. Maiskolben in kleinere Happen geschnitten, kurz in der Pfanne angebraten und mit der feinen Würzmischung versehen ergab einen ersten schmackhaften Magenöffner und Eisbrecher.

Geplant war ein 4 Gänge Menü, welches sich wie folgt aufgliedert:

  1. Gebackene Auberginen auf Feldsalat
  2. Safran Consommé
  3. Black eye beans – Curry, gebackener Sojakäse auf Ingwerblattspinat, Kurkuma- Gemüsepfanne mit Basmati Reis
  4. Frische Erdbeeren in Pfeffer Sauce


In dem Kochkurs hat natürlich jeder Teilnehmer, die Möglichkeit sich an der Zubereitung der verschiedenen Gerichte einzubringen. Natürlich immer unter den strengen Augen des Chefs, der selbst die kleinste Verschwendung an Gemüse erkennt und auf humorvolle Weise ahndet. Das wirklich spannende sind aber die kleinen Zwischensnacks und Probierhäppchen, welche im Folgenden sicherlich auch die eigene Kreativität anheizen. So gab es Okraschoten die mit Kurkumawürzmischung gefüllt wurden, Black eye beans mal einfach so kalt und ganz besonders interessant Wassermelone mit Salz und Pfeffer.

Das Dessert bereitete mit uns Vipans Sohn Alex zu, der seine Kenntnisse welche er in seinem Studium erlangt geflissentlich in den Restaurantbetrieb, aber auch in den Kochkurs mit einfließen lässt.

Fazit

Ich habe zum ersten mal rein indisch gekocht und gegessen und mir fehlen deshalb Vergleichsmaßstäbe, deshalb folgt das Fazit wie es sich für einen Blog gehört, dilettantisch im Wortsinn.

  1. Die gebackenen Auberginen im Kichererbsenmantel auf Salat sind das erste Gericht welches ich zu Hause nachgekocht habe, weil es mir als wahrer Leckerbissen in den grauen Zellen geblieben ist. Ein perfekter Beginn für ein opulentes Mahl.
  2. Die Safransuppe ist nicht ganz mein Fall gewesen, was vermutlich am herben Geschmack der Pilze gelegen hat, die die Suppe krönen sollten. Den meisten der Teilnehmer hat die Suppe aber sehr gut geschmeckt.
  3. Das Hauptgericht mit den verschiedenen Variationen war genial, denn hier lassen sich die meisten Ideen für das spätere Nachkochen herausziehen. Zwingend erforderlich für die Gerichte ist die Kurkuma- Gemüsewürzmischung, welche es für eine schmale Mark im Maharani Shop zu erwerben gibt.
  4. Mein persönliches Highlight war aber das Dessert, wo es nach kleiner Einweisung in die Dekorateurskunst durch Alex ein weiteres Geschmackserlebnis gab. Erdbeeren in Pfeffersauce. Dieses Gericht werde ich definitv nochmal nachkochen.

Hätte ich eine Sternewertung für Geschmack, Weiterempfehlungswertigkeit und Qualität so würde ich für diesen Kochkurs 5 von 5 Sternen vergeben,

Weiterführende Links

Kochschule Maharani: http://www.kochschule-maharani.de/
Restaurant Maharani: http://www.maharani.de/
Shop Maharani: http://www.maharani-shop.de/

schwachnajamittelgutgrandios (1 Stimmen, im Schnitte: 5.00 von 5)
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Kommentare

1 Kommentar

  1. Hanna sagt:

    Hey ich habe auch schon einen Kurs bei den maharanis gemacht ! Der ist einfach spitze, kann ich nur empfehlen !


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Es ist nicht schwer, Menschen zu finden, die mit 60 Jahren zehnmal so reich sind, als sie es mit 20 waren. Aber nicht einer von ihnen behauptet, er sei zehnmal so glücklich. — George Bernard Shaw

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