Erlebtes, Leben

Hagen Rether

3 Comments 20 Juni 2009

Ich dachte ja immer, dass ich auf Sarkasmus stehen würde, aber das stimmt nur teilweise denn viel eher stehe ich auf Zynismus. Und Zynismus ist das Fachgebiet von Hagen Rether, Kabarettist und Deutscher Kleinkunstpreisträger.

Also, hier mal ein sehr zynisches Video zum anfixen.

Et après, etwas schwerer konsumierbares in voller Länge. Wer das Video bis zum Ende anschaut kann sich gemeinsam mit mir die Frage stellen, warum Herr Rether minutenlang bitterlich weint und danach den Ratschlag erteilt: „seien sie gut zu ihren Kindern!”

Hagen Rether - liebe

schwachnajamittelgutgrandios (1 Stimmen, im Schnitte: 5.00 von 5)
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Kommentare

3 Kommentare bisher

  1. Oliver sagt:

    Hi Tobi,

    gut, dass wir Hagen Rether haben…
    Aber auch Volker Pispers duerfen wir nicht vergessen – und
    auch fuer ihn werben… Aber kriegen wir schon hin, sicher….. Oliver

  2. Tobias sagt:

    Halli Hallo und Danke für deine würzige Wortspende. Pispers ist natürlich ebenfalls grandios, habe mir gestern zufällig eine Clip bei Youtube angeguckt, wo er gefragt hat, wenn alle Börsenmakler und BWLer explodieren würden und alle Krankenschwestern, Polizisten und Feuerwehrleute ebenfalls explodieren würden, wen würden Sie wirklich vermissen?

    Aber, das ist nicht zynisch. Wurst im eigenen Darm. Das ist zynisch!

  3. Gudrun sagt:

    Hallo an alle Freunde des Kabaretts!
    Bezüglich des Endes des Videos habe ich folgende Interpretation:
    Wer dies Video im Ganzen sieht, wird die Zwischenbemerkungen nicht überhören / übersehen wo Hagen Rether dem Zuschauer immer mal wieder den Spiegel vorhält und ihn auf sein Konsumverhalten beim Fernsehen aufmerksam macht. Eine ähnliche Situation bietet sich ja auch am Ende von Teil Eins. (nach der Szene mit den Liegestützen) Durch die von ihm erzeugte Spannung zwischen Langeweile und emotionalen Extremsituationen, bei denen er sich beobachten lässt, ertappt man sich selbst immer wieder bei einer gewissen Sensationsgier und einem gewissen emotionalen “Voyeurismus”. Vor dem Hinweis, zu den Kindern gut zu sein, steht ja die Frage an den Zuschauer “Was wolln Sie denn noch?” – (angedeutetes Kopfschütten) – “Das is’ alles!” Irgenwo im ersten Teil kommt ja auch die beiläufige Bemerkung: “Schön, Sie nicht zu sehen.”
    Ich denke, dass man das Video, obgleich es Elemente aus seinem Bühnenprogramm enthält, nicht wirklich unter “Kabarett” einordnen kann. Es ist vielmehr die Aufzeichnung von exprimentellem Improvisationstheater.


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