Unter der Voraussetzung, dass Kollege Schopenhauer mit seiner Eudämonologie Recht hat, was ich hier aber als gegeben an betrachte, ist das Bloggen für ein ausgeglichenes Befinden sehr zuträglich. Dies allerdings unter der Voraussetzung, dass das Bloggen dem Blogger Spaß macht, was ich aber ebenso als gegeben ansehe.
In seinen Aphorismen zur Lebensweisheit beschreibt Arthur drei physiologische Grundkräfte, welche in uns hausen, und welche einen Trieb auslösen der befriedigt werden will.
Erkennbar ist dies bei rastlosen Menschen, die sich bildlich permanent im Kreise drehen und im Raum herumtänzeln, danach hinausstürmen voller Tatendrang, ohne zu wissen was sie antreibt. Arthur sieht hier als Grundkräfte die Genüsse der Reproduktion, worunter Essen, Trinken, Verdauen, Ruhen und Schlafen fallen. Als zweites sind die Genüsse der Irritabilität, worunter das Wandern, Springen, Tanzen, aber auch Dinge wie Jagd oder Kampf fallen. Und als drittes eben die Genüsse der Sensibilität. Sie bestehen im Beschauen, Lesen, Lernen und all diesen Dingen. Also auch das Bloggen.
Worunter derjenige der rastlos ist also leidet ist, dass er eine Grundkraft wie die Sensibilität durch den Genuss einer anderen Grundkraft, hier also einem Genuss der Irritabilität zu befriedigen versucht. Dies funktioniert natürlich nicht, und in der Person entsteht eine für ihn unergründliche Unruhe, welche ihn krank machen kann.
Also, bei innerer Unruhe könnte es demnach hilfreich sein, diese durch einen Genuss aus einer der anderen beiden Grundkräfte zu wählen.
Bloggen zum Beispiel

