Vielleicht kennt Ihr den Moment, wenn man an einem Abend der nicht gerade mit einem extatischen Freudenfeuerwerk verglichen werden kann, sondern eher von gähnender Langeweile geprägt dahinsiecht, sich dazu entschließt die Macht über die Fernbedienung an die Frau Gemahlin abzutreten.
Aargh ein grober Fehler
Niemals, mit der deutlichen Betonung auf niemals, darf man diese Machtübergabe vollziehen. Es wird in viel zu vielen Fällen deutlich bestraft, durch das Drücken einer genau definierten Zahlenkombination in dessen Folge das wahre und untrügliche Böse auf die Mattscheibe geworfen wird. Vielen Männern ist überhaupt nicht bewusst, dass es Menschen gibt die speziell für Frauen etwas wahrhaft fürchterliches vollbringen.
Sie fangen alles was von triefender Schmacht und klebriger Romantik berührt wurde ein, und bannen es in einen 90 Minütigen Film. Wobei diese leibeigenen Luzifers bei der Erschaffung dieses Werkes strikt darauf achten, dass Männer und Frauen es niemals mit denselben Augen sehen können.
Beide sehen eine Welt in der die Eltern mit Vater oder Mutter und Geschwister mit Bruder oder Schwester angesprochen werden. Alle haben englische Vornamen und sollte es einmal Probleme geben die so hart zu knacken sind, dass nicht einmal eine Marmorsäge eine Riefe hineinziehen könnte, so werden diese bei einem Spaziergang auf einer der endlos langen grünen Wiese durch ein respektvolles Gespräch aufgelöst. Desweiteren ist stark auffällig, das blonde Menschen nett und dunkelhaarige böse sind.
Doch obwohl beide dieselben Bilder sehen, so werden diese von den Großhirnrinden komplett anders eingeordnet. Während die Großhirnrinde der Frauen es so definiert, dass gerade etwas unglaublich schönes auf dem Bildschirm passiert was es auf jeden Fall zu verfolgen gilt, definiert die Großhirnrinde der Männer es eher als übelkeiterregendes Emotionsgetriefe welches jeder gesunden Wahrnehmung wiederspricht. Beneidenswert ist, dass die Vorboten des Teufels es bei der Schaffung der vielen Filme dieser Art geschafft haben, dass die verschiedenen Filme die im Grunde alle gleich sind, auf die Frauen mannigfaltig wirken.
Wobei Dieter Bohlen das auch vollbrachte

