Es ist durchaus möglich Glücklichsein zu trainieren. Man kann sich quasi selber zum Glück zwingen, in dem man seinen Verstand das Glück aufzwingt. So ganz brillant scheint unser Verstand nicht zu sein, wenn es mit kleinen manipulativen Eingriffen schon möglich ist.
Erfolgreiche Menschen sind bewiesenermaßen glücklicher als erfolglose Menschen. Dabei ist es aber vollkommen unerheblich ob derjenige wirklich erfolgreich ist, oder sich bloß erfolgreich fühlt. Denn wie will man Erfolg messen?
Es ist ja durchaus möglich, dass sich der Jungunternehmer der 10.000€ Umsatz/Monat macht sich weitaus erfolgreicher fühlt wie der Topmanager der 500.000€ Umsatz macht, weil der Jungunternehmer im Vormonat weniger, der Topmanager im Vormonat mehr Umsatz gemacht hat.
Also, auch wenn der Topmanager de facto erfolgreicher ist, so fühlt sich der Jungunternehmer erfolgreicher und ist deshalb vermutlich glücklicher.
Natürlich ist das Erfolgsgefühl nur ein Faktor zum Glücklichsein, aber ein sehr entscheidender. Denn bereits kleinste Erfolgsgefühle erhöhen unser Glücksgefühl. Und kleine Erfolgserlebnisse gibt es beinahe überall abzusahnen.
- Den Rasen erfolgreich mähen
- Das Auto erfolgreich waschen
- Die Wohnung erfolgreich aufräumen
Worauf ich hinaus will ist, es gibt überall kleine Erfolgserlebnisse abzusahnen, man muss nur irgendetwas machen. So lohnt es sich auch Zusatzaufgaben im Beruf anzunehmen, auch wenn diese finanziell gesehen unvergütet bleiben. Das Schulterklopfen was dadurch abzuräumen ist, wird wieder als Erfolgserlebnis gewertet.
Vielleicht sollte man sich das Glücklichsein wie eine Waage mit zwei Waagschalen vorstellen, die im Körper eingebaut sind. Wer Glücklich sein möchte muss einfach nur die Glückswaagschale vollschmeißen.
Das Problem an dieser Waage ist, dass sich die Unglücksseite automatisch füllt, wie ein leckgeschlagenes Boot. Das Leck kann aber evtl. durch ein „nichtzulassen von negativen Gedanken” teilweise gestopft werden, leider nur teilweise und so bedeutet Stillstand für unser Befinden leider immer Rückschritt.
Eine weitere Möglichkeit die Glückwaagschale zu füllen ist neben dem Meiden von negativem Gedankengut natürlich auch ein Anhäufen von positivem Gedankengut.
Generell sollte es ja einleuchten, dass man sich in einer depressiven Phase lieber nicht noch mit Kriegsverbrechen, schlimmen Krankheiten oder politischem Wahnsinn beschäftigen sollte. In einer depressiven Phase muss man sich positives Gedankengut vielmehr aufzwingen. Auch wenn man in dieser Stimmung gar keine Lust auf Freude und Heiterkeit hat, darf man das Leck im Boot nicht noch weiter aufreißen lassen.
Was also tun
Ein Mittel was auf jeden Fall zum Glücklichsein geeignet ist, ist dieses Video.
Ich empfehle es als Dauerschleife zu hören und schon sehr schnell werden Sie merken:
„Jede Zelle meines Körpers ist glücklich, jede Körperzelle fühlt sich wohl….“

